
Rip, mein Vater ist im Februar verstorben, seine Patientenverfügung war eindeutig, der Arzt hat uns auch zu einem Gespräch gebeten und uns mitgeteilt wie es um ihn steht, was noch gemacht werden könnte, aber das kein lebenswertes Leben mehr wäre, wir haben laut Patientenverfügung entschieden, obwohl die Entscheidung der Ärzte längst feststand, daß sie weder operieren, noch ihn an irgenwelche Geräte anschließen werden, was er auch in seiner Verfügung ausgeschlossen hat.Im Grunde hatten wir als Angehörige nichts zu entscheiden, was in dem Fall auch gut war, wir haben nur seinen eigenen Willen bestätigt und dennoch war es ein massiver Schock, weil es so schnell kam, daß wir es nicht realisieren konnten, was da geschah, am Sonntag haben wir noch zu Hause zusammen Mittag gegessen, zwei Tage später fiel er ins Koma, aus dem er nicht mehr aufwachte und wir haben 10 Tage sein Sterben begleitet.
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