Jedoch zogen sie es vor, ihre Augen vor der Realität zu verschließen und die vielfältigen Zeichen, Hinweise und Warnsignale seiner labilen Gesundheit aus Profitgier zu ignorieren und mit seinem Leben russisches Roulette zu spielen, indem sie sich vollständig und leichtfertig auf Murray verließen, der Michael schon fit machen bzw. spritzen würde. Schließlich hatten sie ihn als sein Geldgeber in der Hand und konnten dementsprechend Druck auf ihn ausüben, zumal er zusätzlich für sie begünstigend hoch verschuldet und auf den Job dringend angewiesen war.
thread oben
Einklappen
Ankündigung
Einklappen
Keine Ankündigung bisher.
K. Jackson-Klage gegen AEG- Der Prozess- Diskussion zum Prozess
Einklappen
X
-
Zitat von Lena Beitrag anzeigen
Jedoch zogen sie es vor, ihre Augen vor der Realität zu verschließen und die vielfältigen Zeichen, Hinweise und Warnsignale seiner labilen Gesundheit aus Profitgier zu ignorieren und mit seinem Leben russisches Roulette zu spielen, indem sie sich vollständig und leichtfertig auf Murray verließen, der Michael schon fit machen bzw. spritzen würde. Schließlich hatten sie ihn als sein Geldgeber in der Hand und konnten dementsprechend Druck auf ihn ausüben, zumal er zusätzlich für sie begünstigend hoch verschuldet und auf den Job dringend angewiesen war.
-
Zitat von Zodiac Beitrag anzeigenGenau das hat AEG doch getan. Haben ein Krisentreffen einberufen, ihm "nen kräftigen Einlauf verpasst", und Konsequenzen gefordert. Nämlich dass Murray ihm kein Propofol mehr geben soll, MJ keine weiteren "Medikamente" von Klein & Co. annehmen soll, und er sich vernünftig auf die Tour vorbereiten soll, weil es sonst noch schlimmere Konsequenzen gäbe, nämlich das Canceln der Konzerte.
Ja sie haben mit der Cancelung der Konzerte gedroht, wenn er nicht vernünftig zu den Proben erscheint. Sie haben denke ich verlangt, dass er Klein nicht mehr sieht (was Michael trotzdem gemacht hat).
Es gibt aus diesen ganzen E-Mail-Verkehr aber sicherlich keinen Indikator, der zeigt das AEG vermutet das Murray ihm etwas schädliches gab. Sie vermuteten meines Erachtens wirklich in Richtung Klein und bzgl. Propofol wusste kein Mensch Bescheid. Es ging glaube schon in die Richtung das Murray durchaus für kompetent gehalten wurde (schreibt Philipps auch) und er soll schauen das Michael auf die Reihe kommt(und das meine in gesundeitsfördernder Richtung). Murray wies Ortega in die Schranken. Ich bin der Arzt.
Es gibt ja übrigens auch noch die Telefonnachricht von Dileo auf Murrays Phone, wo er Murray auffordert einen Bluttest bei Michael zu machen, da Michael offensichtlich irgendetwas bekommt/nimmt, da er bei den letzten Proben krank war. Das war ja auch vor diesem Krisentreffen.
Für mich gibt es keinen Hinweis, dass AEG wusste, dass sie es mit einem Scharlatan-Arzt zu tun hatten. AEG hätte Michael sicherlich fallen lassen, Tour gecancelt, wenn sie kein Land in Sicht gesehen hätten. Aber das ist das Recht einer Konzertagentur, wenn die Künstler nicht die Vertragsbedingungen erfüllen (dazu gehört z.B. die regelmäßige Probe).Zuletzt geändert von Lena; 01.05.2013, 17:04.
Kommentar
-
Zitat von Lena Beitrag anzeigenEs gibt aus diesen ganzen E-Mail-Verkehr aber sicherlich keinen Indiaktor, der zeigt das AEG vermutet das Murray ihm etwas schädliches gab.
Kommentar
-
Zur Geldgier der Familie: Ich fürchte, die Familie Jackson schadet ihrem Ruf unsäglich mit diesem Prozess, genau weil alle überzeugtsind, dass sie Blutsauger seien. Das kann doch nicht in ihrem interesse sein! Oder es ist ihnen egal, Hauptsache das Konto stimmt.
Ganz ehrlich (lasst mich mal idealistisch denken und träumen): Wenn Mama Jackson das alles für ihre Enkel tut bzw. ein Einkommen für die Kinder von Michael, die ja direkt von den Einnahmen profitiert hätten, kämpfen würde...dann wäre das eine verständliche Aktion. Sie ist doch Vormund, oder? Aber es sieht ja so aus, dass der ganze Clan die Kohle einstreichen will und das ist verwerflich.
Kommentar
-
warum hat AEG dann nie Murray verklagt? Er hat ihnen gewisse Dinge verheimlicht und seinen Patienten nicht ordnungsgemäß versorgt bzw illegale Dinge gemacht und gegen ärztliche Vorschriften verstoßen. Durch ihn ist ihr Künstler, in den sie investiert haben, verstorben. Das war ja kein natürlicher Tod.
Beide Parteien spielen sich vielleicht gegenseitig in die Hände. Irgendwo hatte ich mal gelesen, das AEG die Hausmiete von Murray bezahlt und ihn finanziell unterstützt, im Gegenzug hält der Arzt einfach die Klappe.
Für mich ist das alles nicht astrein.
Ist jetzt jeden Tag Prozesstag? Wer hat denn eigentlich schon alles ausgesagt?
Kommentar
-
Zitat von Zodiac Beitrag anzeigenGenau das hat AEG doch getan. Haben ein Krisentreffen einberufen, ihm "nen kräftigen Einlauf verpasst", und Konsequenzen gefordert. Nämlich dass Murray ihm kein Propofol mehr geben soll, MJ keine weiteren "Medikamente" von Klein & Co. annehmen soll, und er sich vernünftig auf die Tour vorbereiten soll, weil es sonst noch schlimmere Konsequenzen gäbe, nämlich das Canceln der Konzerte.
Kommentar
-
Anthony McCartney @mccartneyAP 3h
Reminder: Today's going to be a short day for testimony in Jackson vs AEG. Jury will convene for only an hour this morning.
Heute gibt es nur einen Mini-Prozesstag von 1 Stunde. Die Aussage von Martinez wird fortgesetzt.
Anthony McCartney @mccartneyAP 8m No sign of Jacksons, but Det. Orlando Martinez just walked into courtroom wearing a cowboy hat.
Kein Zeichen von den Jacksons, aber Martines geht ins Gericht mit Cowboyhut.Zuletzt geändert von Lena; 01.05.2013, 19:14.
Kommentar
-
Habe noch einen Artikel gefunden aus dem Herbst 2009. Es ist gut möglich, dass wir den damals schonmal hier in der Mangel hatten. Bin mir nicht sicher, ob es der Zeitungsbericht ist, den ich gestern schonmal erwähnte, das könnte noch ein weiterer sein - aber dieser ist (auch) lesenswert:
14. September 2009 11:01
Michael Jackson: Nachlass
Goldene Nase
Anzeige
Das Gespür des Investors Tom Barrack ist legendär. Doch als er die Neverland Ranch kaufte, wollte er nur Michael Jackson helfen. Dieser Kauf dürfte nun das Geschäft seines Lebens werden.
Von Angelika Slavik Tom Barrack sieht nicht unbedingt so aus, wie man sich jemanden vorstellen würde, der mit Michael Jackson befreundet war. Barrack, 62, wirkt eher wie der Typ freundlicher Buchhalter: Glatzköpfig, mit einem sanften Lächeln und einer Vorliebe für Doppelreiher-Sakkos. Doch der US-Amerikaner ist Immobilieninvestor, und in seinen Kreisen gilt er als alles andere als spießig: Da ist er der Revoluzzer, der Exzentriker, der Popstar.
Der amerikanische Unternehmer Donald Trump sagt über ihn, Barrack habe "die Fähigkeit, in die Zukunft zu schauen, wie sonst keiner von uns". Und das US-Magazin Fortune nannte ihn 2005 gar "den besten Immobilieninvestor der Welt" und feierte seine "unkonventionelle Investmentstrategie".
Tatsächlich, sagt Tom Barrack, habe er überhaupt keine Strategie und hellsehen könne er auch nicht. Er nütze Gelegenheiten, das sei schon alles. Und er könne nicht wegschauen, wenn er irgendwo ungenütztes Potential sehe. Aber wie er zu diesem schillernden Ruf gekommen sei, das wisse er eigentlich nicht. Erfolg habe jedenfalls nichts mit Instinkt zu tun, und mit Glück schon gar nicht. Nur mit ordentlicher Arbeit.
Nachbarschaftshilfe als Geschäftsmodell
Anzeige
Im vergangenen Winter aber machte Barrack - aktuelle Nummer 701 auf der Forbes-Liste der reichsten Menschen der Welt - einen Deal, der die Mythenbildung rund um seinen untrüglichen Riecher weiter vorantreiben wird. Dabei sei es damals nicht ums Geschäft gegangen, sagt Barrack, zumindest nicht ausschließlich. Eher um Nachbarschaftshilfe.
Barrack wohnt im kalifornischen Santa Barbara, und im vergangenen Jahr befindet sich der Mann, dem das Grundstück nebenan gehört, in einer argen finanziellen Notlage. Die Villa verfällt seit Jahren, jetzt droht die Zwangsversteigerung. Es ist eine dieser "Gelegenheiten" für Tom Barrack - denn der klamme Nachbar ist Popsänger Michael Jackson und das marode Anwesen der Überrest der Neverland Ranch.
Barrack rettet Jackson vor den Banken, er kauft mit seiner Firma Colony Capital 50 Prozent an Neverland und zahlt dafür 23 Millionen Dollar. Gleich danach beginnt er die Villa zu renovieren, er plant, sie anschließend zu verkaufen. 80 bis 90 Millionen Dollar müsste Neverland dann einbringen, schätzt Barrack - die Hälfte des Gewinns gehört ihm, mit der anderen Hälfte soll "sein enger Freund" Jackson wirtschaftlich wieder auf die Beine kommen, das ist der Plan.
Darin wird Michael Jackson u.a. als der "klamme Nachbar" bezeichnet, der sich in einer "argen finanziellen Notlage" befindet. Die Schleife von Barrack zu AEG ist ja gut bekannt, von daher ist es ein weiterer Widerspruch zum Eröffnungsplädoyer des AEG-Anwalts, dass ihnen darüber nichts bekannt gewesen sei.
Im Gegenteil, würde ich sagen, man wußte bestens Bescheid und hat es ausgenutzt. Und ich denke nicht, dass Barrack MJ in nachbarschaftlicher Uneigennützigkeit Hilfestellung leisten wollte.
Kommentar
-
Ich glaube auch nicht das Barrak nur der gute Nachbar war. Aber ist nicht auch die Schleife zur Jermaine bekannt und war es nicht er, der ihn zu Michael vermittelte? In einem IV im letzten Jahr bezeichnet Jermaine Barrak als denjeningen, der MJ den Arsch rettete.
Kommentar
-
und Thome war der Mittelsmann zwischen Jackson und Barack
entweder die Tour oder Neverland ist weg!
I love Neverland, it is me. I will never ever sell Neverland.-waren Michaels Worte
Er hat auch oft davon gesprochen, das man schwarze Künstler erst reich macht und ihnen zum Aufstieg verhilft und dann läßt man sie fallen, beutet sie aus.Viele von Michaels Kollegen haben ihre Besitztümer verloren.
Ich denke soweit wird man im Prozess aber nicht kommen, das man da irgendwelche Verbindungen zu AEG zieht und noch weiter.Leider. Michael hätte den Verkauf der Ranch nie zugelassen, auch wenn er dort selbst nicht mehr wohnte.
Kommentar
-
An diese Geschichte mit Jermaine glaube ich auch nicht.
Ein Thomas Barrack macht das alleine. Er brauchte
bestimmt keinen Fürsprecher.....Aber vielleicht sollte Jermaine das glauben?
Ist Miko Brando eigentlich auch auf der Zeugenliste?
Das gibt alles ein fürchterliches Durcheinander, wenn alle Aussagen gemacht sind.
Fängt doch jetzt schon gut an, wo war Michael denn nun? Im Bett...auf dem Boden?
Ach du liebe Zeit...., ich hätte noch tausend Fragen auf Lager.
Kommentar
-
Zitat von hope? Beitrag anzeigenMeinst du das Treffen am 20. Juni? Ich glaube, da wurde nicht darüber gesprochen, dass Murray Michael Propofol gibt. Es wurde generell über Michaels Gesundheitszustand gesprochen, da Ortega die besorgte Mail an Philips geschickt hatte. Aber Propofol wurde nicht erwähnt.
Vielleicht hat AEG demnach recht mit der Behauptung, von der Propofol-Behandlung nichts gewusst zu haben. Vielleicht hätten sie sich sonst anders verhalten, wer weiß. In den Medien wurde ja auch nie über Propofol spekuliert, sondern nur über generellen Medikamenten- und Alkoholmissbrauch. Und MJ wäre nicht der erste, der trotz bekannter Sucht noch für Konzerte oder Tourneen unter Vertrag genommen wird. Schaut euch Amy Winehouse an. Im Gegensatz zu MJ war die auch oft während ihrer Auftritte völlig neben der Spur. Und? Hat ihre Familie damals die Veranstalter dieser Konzerte verklagt?
Sicherlich ist Amys Situation nicht genau so wie MJs. Und ich will auch keineswegs AEG in Schutz nehmen. Was ich damit sagen will ist nur, dass ich nicht glaube, dass AEG juristisch gesehen belangt werden kann.
Kommentar
-
Zitat von cori79 Beitrag anzeigenwarum hat AEG dann nie Murray verklagt?
Kommentar
-
Zitat von Zodiac Beitrag anzeigenVielleicht weil AEG ja trotzdem ihre Kohle bekommen haben. Dazu brauchten die keinen Murray, der ja eh völlig pleite war.
GsD hat er ja sein privates Handy mit in seinem Palast.
Kommentar
thread unten
Einklappen
Kommentar