Da ich selbst (vor meinen Kindern) im Krankenhaus gearbeitet habe, kann ich hier weitergeben, daß sogar oft Kontrollen auf den Stationen durchgeführt wurden: Vergleich der Medimenge in den nummerierten Packungen mit der Liste, in denen die entnommenen Opiate eingetragen werden müssen. Wehe, da fehlt eins!!! So einfach ist an solche Sachen nicht ranzukommen!
Bei Michael denke ich: ständig hat er solche Dinge nicht zu sich genommen, eher bei Bedarf, wußte er doch nach seinem ersten Entzug um deren Wirkung. Wie machen wir das denn? Wir nehmen doch auch (Beispiel) nicht zur Vorbeugung von Kopfschmerzen Tabletten dagegen ein, sondern erst, wenn die Kopfschmerzen da sind!
Und: was Medikamente angeht, wäge ich seit Michael sehr bewußt ab, was und wann ich etwas nehme, seitdem habe ich ,,einen Schlag abbekommen" und ich könnte aufgrund der Geschehnisse auch nie mehr in einem Krankenhaus arbeiten, könnte so eine Art Trauma sein...
Jetzt ist es zu sehr vom Thema abgeschweift, sorry dafür, aber meine Gefühle fahren immer noch Achterbahn,
habe ja auch nicht umsonst diesen Thread eröffnet...

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