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Der "Dr.Murray" Talk Thread - Nur News und Infos zum Doktor
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Zitat von lonilein1 Beitrag anzeigen
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Hallo Donna,
Deine Frage ist absolut berechtigt.
Es wäre durchaus möglich, bei hinreichenden Tatverdacht, ihm die Lizenz vorher zu entziehen, NÄMLICH sofern eine Wiederholungsgefahr besteht bzw. er eine Gefahr für andere darstellt!!!! Die Entziehung ist ja an gewisse Kriterien begründet.
Bitte nicht verzweifeln, weiter lesen!
Ich sehe da wohl eher den Knackpunkt, (rein subjektiv!!!!), das es sogar etwas gutes bedeuten könnte.
Nämlich, wäre Murray ein zertreuter Arzt , der ziemlich dämlich einen Fehler gemacht hätte, den er also jederzeit wieder machen könnte, dann müsste man schon darüber nachdenken, ihm die Lizenz sofort zu entziehen. Scheint also nicht der Fall zu sein. Und jetzt wird es interessant.
Also gibt es für mich hier, bin leider auch genauso weit weg wie Ihr, aber nur eine Antwort darauf. Die Gefahr der Wiederholung ist derzeit nicht gegeben, dass heißt, wir kämen in den Bereich Totschlag usw. - Die Tat, sein Fehler was auch immer scheint nach derzeitiger Ermittlungslage nur im Zusammenhang mit Michael zu stehen und nicht mit seiner Eigenschaft als Arzt.
Hier müsste dann aber für die Entziehung der Lizenz dann aber auch erst mal der Beweis erbracht werden. Also muss man in dem Fall dann erst mal Anklage und ggf. Verurteilung abwarten.
Also man sieht, Unsinniges könnte auch Sinn machen.
Ich hoffe, ich habe mich auf die Schnelle nicht zu kompliziert ausgedrückt. Es ist nur inhaltlich richtig. Wäre in D eine Erklärung. Juristisch korrekt erspare ich allen!
Nachtrag:
Da ich ja auch nur über D berichten kann und die Anwendbarkeit in den USA mir nicht immer bekannt ist. Ich versuche also auch nur zur erklären. Richtig muss ich da nicht liegen!!!!!
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Er muß doch was gemacht haben in der ganzen Zeit wo er "verschwunden" war??????
Da kommt aber nichts in die Öffentlichkeit oder habe ich was verpasst.
Sehr merkwürdig
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Billy, du hast Recht. Murray wird sicherlich kein einziges Wort mehr von sich geben (wenn er schlau ist, aber Klugheit hat er ja nicht bewiesen).
Die Polizei hat ja auch bekanntgegeben, dass die Ermittlungen solange dauern, weil sie nicht die gleichen Fehler machen wollen wie bei O.J. Dort hat es sich glaube ich 7 Jahre hingezogen.
Ich bete nur inständig darum, dass der Schuldige, wer immer es auch in Wirklichkeit ist, hart bestraft wird und dass es demjenigen auf ewig schlecht geht. Derjenige hat das liebste und unschuldigste Wesen auf Erden getötet. Das werde ich ihm nie verzeihen.
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Zitat von Billy Beitrag anzeigenWarum sollte er, wenn die Beiweislage nicht ganz anderers mit sich bringt? Denn auch bei fahrlässiger Tötung ist seine Lizenz in Gefahr und auch darauf steht eine gewisse Strafe, wenn auch sicherlich im Bereich der Bewährung. Das ist schlimm, wenn man nichts getan hat und das ist auch schlimm, wenn man "nur" das getan hat.
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Hallo Bridge,
das ist so leider noch nicht zu sagen.
Ermittlungen in diese Richtung bedeuten nicht gleichzeitig die Anklage dessen.
Bislang hat Murray ja, mangels Anklage, noch nicht die Notwendigkeit, sich verteidigen zu müssen.
Man kann aber an dem wenigen, zum Beispiel, dem Eingeständnis, ja, er habe MJ Propofol auf desen Wunsch, als Behandlung seiner Einschlafstörung, gespritzt,
erkennen, dass die Verteidigungsstrategie von - ich habe überhaupt nichts verkehrt gemacht, bereits schon vor einer Anklage, in dem quasi-beinahe-Geständnis- zur fahrlässigen Tötung - übergegangen ist.
Das er diese Reißleine bereits gezogen hat, spricht für besagtes dünnes Eis und ist, unabhängig von Murray, die allseits bekannte Salamitaktik - nämlich, ich belaste mich etwas eher harmlosen und strafrechtlich nicht so relavanten wie fahrlässige Tötung um anderen Anklagen zu entgehen.
Bei Oberwasser von Murray und seinen Verteidigern, wäre diese Nachreichung zu dem Todestag, nicht gekommen. Was die Ermittlungsergebnisse letztendlich bringen, werden wir sehen. Schließlich muss Murray nichts beweisen und nichts sagen, die Ermittler müssen es. Ergo....könnte Murray still zu schauen und die Klappe halten.
Dabei im Hinterkopf zu behalten, dass sich niemand freiwillig und ohne Not belastet, ist sehr wichtig in dieser Sache. Denn - das hier bereits schon oft gelesene Argument - ja aber warum sollte er denn zugeben, fahrlässig gehandelt zu haben, wenn es nicht auch so war, kann man ganz einfach mit einer Gegenfrage beantworten.
Warum sollte er, wenn die Beiweislage nicht ganz anderers mit sich bringt? Denn auch bei fahrlässiger Tötung ist seine Lizenz in Gefahr und auch darauf steht eine gewisse Strafe, wenn auch sicherlich im Bereich der Bewährung. Das ist schlimm, wenn man nichts getan hat und das ist auch schlimm, wenn man "nur" das getan hat.
Es ist immer der Blickwinkel, was etwas schlimm oder gut macht....
Mit Bewährung wegen fahrlässiger Tötung wegzukommen ist aber sicherlich ein enormer Erfolg, wenn Totschlag bzw. Mord mit diesem Geständnis nicht mehr bewiesen werden können....
weil Fehler hat er ja eingeräumt, jetzt muss die Affekthandlung (Totschlag) bzw. gar der Vorsatz (Mord) bewiesen werden, das ist um vieles schwieriger als den Fehler als solchen.
Den hat er ja eingeräumt, soweit wie wissen und das ist und bleibt "nur" grob fahrlässig. Erstmal.
Nicht umsonst dauern die Ermittlungen so lange. Auch deshalb möglicherweise.
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Ja Billy, er hat praktisch jetzt schon sein Todesurteil unterschrieben. Er wird, denke ich, auf jeden Fall verurteilt werden. Denn lt. Autopsiebericht ist es ja zumindest Totschlag. Also wird er ja wohl in den Knast kommen. Und was die anderen Knastbrüder mit ihm dort machen werden? Das wird sicherlich für ihn sehr gefährlich. Und dort hat er dann keinen Bodyguard mehr. In Amerika möchte ich nicht ins Gefängnis gesteckt werden.
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Zitat von Bridge Beitrag anzeigenAußerdem hat Murray doch auch zugegeben, dass er Michael kurz vor seinem Tod Propofol gegeben hat und lt. Autopsiebericht ist er an einer Propofolvergiftung gestorben. Also liegt doch klar auf der Hand, dass Murray Schuld hat. Auch falls noch andere Leute im Spiel gewesen sind, Murray hat ihm die tötliche Dosis verabreicht. Also war er es auch, der ihn umgebracht hat. Er ist dafür verantwortlich und muss auch dafür bestraft werden. Die Leute, die evtl. noch involviert waren, kann er ja preisgeben, dann braucht er die Schuld nicht alleine zu tragen.
das klingt ja auf den ersten Blick recht plausibel. ABER....
Wenn möglicherweise andere Leute beteiligt waren, wenn möglicherweise Murray gar im Auftrag gehandelt haben sollte, dann würde er, bei Bekanntgabe dieser Informationen, selbst sein Todesurteil unterschreiben.
Er hat, selbst wenn er nicht nicht alleine oder gar im Auftrag gehandelt hat, im Interesse seiner eigenen Zukunft gar keine andere Chance also bei der Unfalltheorie zu bleiben, mit dem möglichen Eingeständnis von Fehlern, aber nicht absichtlich.
Alles andere, würde ja den Vorsatz belegen, sprich Mord und dann hätte er möglicherweise andere Leute dann belastet, aber deren Verurteilung stünde auf einem ganz anderen Blatt, denn allein Murrays belastende Aussage dürfte dazu nicht reichen. Aber am Ende hätte Murray die Mordanklage am Hals. Insofern ist also aus Murrays Mund da wenig zu erwarten. Generell erwartete ich kein Wort von diesem Menschen derzeit, da alles, was er sagt, kann ja auch verwertet werden und somit immer ihm selbst schaden. Wer nichts macht, macht auch keine Fehler und deshalb kann man gespannt sein, was noch an Verteidigungsstrategien auf den Tisch kommt, wenn den die Ermittlungsergebnisse auf den Tisch kommen.
Solange er eisig schweigt, fährt er besser. Alles was an Einwürfen kommt, zeigt eher, dass die Verteidigungsstrategie geändert werden muss und das spricht für dünnes Eis unter seinen Füssen.
Wir werden sehen.
Billy
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Ihr habt ALLE Recht. wenn...........
wenn denn tatsächlich so passiert ist, was wir annehmen - und genau das ist für mich der Knackpunkt!
Unsere Infos, die wir haben, sind ja nicht bestätigt - teilweise sogar dementiert worden von Murrays Anwalt....
Ich bin mittlerweile Allem und Jedem gegenüber erst mal skeptisch, und frage mich, ob diese Infos denn nun offiziell sind oder nicht - und deshalb ist es ja so schwierig; meine Gedanken gehen auch in diverse Richtungen und spielen alle Möglichkeiten durch - immer und immer wieder, aber bisher sind es eben nur Spekulationen
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Außerdem hat Murray doch auch zugegeben, dass er Michael kurz vor seinem Tod Propofol gegeben hat und lt. Autopsiebericht ist er an einer Propofolvergiftung gestorben. Also liegt doch klar auf der Hand, dass Murray Schuld hat. Auch falls noch andere Leute im Spiel gewesen sind, Murray hat ihm die tötliche Dosis verabreicht. Also war er es auch, der ihn umgebracht hat. Er ist dafür verantwortlich und muss auch dafür bestraft werden. Die Leute, die evtl. noch involviert waren, kann er ja preisgeben, dann braucht er die Schuld nicht alleine zu tragen.
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In Deutschland gibt es schon auch korrupte Ärzte aber da geht es gott sei Dank meistens nur ums "krankschreiben" oder um Rezepte.Und das ist schon grenzwertig.
Leider ist Michael auf so einen reingefallen.Mir geht wirklich nicht in den Kopf das der jetzt "Arbeiten" darf.
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Das Michael Medikamentenabhängig war wissen wir alle.
Ich bin auch seit 20 Jahren Medikamentenabhängig weil ich Schmerzpatientin bin und kann damit gut leben.
Habe einen super Arzt der mir Hilft das ich die Sache im Griff habe und auch behalte.
Es ist normal das medikamentenabhängige Pat. um Medikamente betteln habe ich auch schon getan da ist dann der Arzt gefragt zu helfen - das ist nicht immer einfach für den Arzt aber ein Arzt hat immer zum Wohl des Pat zu handeln wie schwer es auch ist.
Jeder Arzt bestätigt dieses immer zum Wohl des Pat zu handeln mit Ablegung des Eides.
Das ist das was Michael fehlte einen Arzt der zum Wohl von Michael handelt und nicht für sein Geldbeutel.
Als Kardiologe hätte er wissen müssen das was er Michael da in wenigen Stunden gegeben hat einen Elefanten töten würde.
Als Kardiologe hätte er sich weigern müssen diese Mengen zu spritzen er hat gegen das Wohl des Pat. entschieden.
Als kardiologe hätte er wissen müssen das er Ohne eine Intensivstation dises Mittel Propofol hätte überhaupt nicht spritzen dürfen.
Als kardiologe hätte er wissen müssen das es zu einen Herzstillstand kommen kann und eine Intensivüberwachung hier zu erfolgen hat aber er läßt Michael einfach allein.
Als kardiologe hätte er wissen müssen als er Michael gefunden hat das man sofort den Notdienst anruft und nicht erst nach einer Stunde.
Als Kariologe hätte er wissen müssen das man Wiederbelebungsversuche nicht im Bett macht und das man die nicht unterbricht um auch noch 45 min. zu teloforniern.
Als Kardiologe hätte er wissen müssen das man den Notarzt mitteilt was man den Pat. gegeben hat - das er propofol gespritzt hat wird einfach unterschlagen - wenn das der Notarzt nicht weiß kann er auch nicht richtig helfen.
Dann weigert sich den Totenschein zu unterschreiben.
dann verschwindet er für 20 Std.
Das sind für mich genug gründe um zu sagen das er den Tod von Michael zu verantworten hat.
Für mich ist das was er dort getan hat Mord.
Und deshalb bin ich gespannt wenn die Ermittlungsergebnisse im Jan. veröffendlich werden und wir dann genaueres wissen.
Dieses Verhalten des Arztes löst bei Wut, Trauer und Verweiflung aus.
Kann nicht nachvollziehen wie man so handeln kann und nun auch noch geld dafür haben zu wollen.
So ein Arzt darf auch nicht mehr als Arzt arbeiten denn meiner Meinung nach hat er nicht zum Wohl des Pat gehandelt.
Aber leider hat er zur Zeit immer noch seine Zulassung als Arzt und so lange es die noch hat darf er immer als Arzt arbeiten.
Hoffe nur das keiner hingeht.
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@Senfi0606
Da hast du natürlich recht. Hab mich blöd ausgedrückt.Klar hat Michael "dieses" Medikament nicht benötigt. Ich meinte es auch eher im übertragenen Sinne auf die Verabreichung von Medis an sich.
Aber ich glaube, du hast schon verstanden, was ich eigentlich sagen wollte. Puuuuhhhh, dieser Stress mit dem genauen "Was-ich-sagen-will", bin dass nicht mehr gewohnt. Sorry!
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Zitat von Angelique Beitrag anzeigen
Warum sollte auch ein Arzt dieses Medikament nicht im Bedarfsfall einsetzen? Aber Murray hat hier eben nur 50% seiner Arbeit getan. Er hat das Medikament gegeben und seinen Patienten aus den Augen gelassen. Hier liegt der Fehler.
Dieses Mittel dient zur Vorbereitung zu einer Narkose,
Wollte er ihn operieren?
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@2give
Mir geht's sicher auch nicht darum einen "unschuldigen" Menschen, also auch bis dato Murray, an den Pranger zu stellen. Es geht auch nicht um den Menschen Murray oder diese eine Person an sich. Mir liegt es nur übel im Magen, wie man als studierter Arzt, der sich dem Wohle der Menschheit verschrieben hat, einem Patienten ohne die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen ein Medikament verabreichen kann, das im Ernstfall eben tödlich wirkt. Und das hat Murray wohl definitiv getan.
Als Kardiologe hätte er Michael in Abwägung des Nutzen-Risikos ja durchaus Propofol geben können, wenn er dementsprechende Maßnahmen eingehalten hätte. Warum sollte auch ein Arzt dieses Medikament nicht im Bedarfsfall einsetzen? Aber Murray hat hier eben nur 50% seiner Arbeit getan. Er hat das Medikament gegeben und seinen Patienten aus den Augen gelassen. Hier liegt der Fehler. Wenn Murray sich darüber im Klaren war, was Michael bereits an Medis intus hatte, und er dennoch Propofol gibt, dann hätte er dementsprechend handeln müssen, wenn er die Vergabe verantwortet hätte.
Das ist hier alles, was ich verurteile!
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