Anwesend waren am 27.6. CM, Detektive Scott Smith, Mr. Chernoff, Mr. Pena, Detective Martinez.
Mr. Chernoff bittet darum, dass von diesem Gespräch nichts an die Presse gelangt. Martinez beteuert, dass nichts nach außen getragen wird, auch nicht nach den toxikologischen Untersuchungen.
Chernoff: Und sie sind die einzigen, die über diese Fakten verfügen
Martinez:Wir werden sie bewahren, Ich werde mich mit Elissa Fleck treffen und Dr. Lakshaanan, dem Leichenbeschauer von L.A. County. Er ist derjenige, der die Autopsie durchführte. Ich werde mit ihnen durchgehen, was wir darüber sagten und hoffe, dass dies ihm dabei hilft, herauszufinden, was die Todesursache war.
Dr. Murray, wie ist ihr voller Name?
CM: Conrad Robert Murray
Martinez (M): Haben sie eine Adresse?
CM: Ja, 2426 Grassy Springs Place
M: Grassy?
CM: Ja
M: Springs Place.
Detektive Smith (DS): lassen sie mich versuchen, die Musik auszuschalten.
M. Okay
CM: Las Vegas, Nevada 89135.
M: Haben sie Festnetz?
CM: Ja (702).
M: (702)
CM 360
M: 360
CM: 2543
M: 2543, und eine Geschäftsadresse?
CM: 2110, East Flamingo Road, Suit 391, Las Vegas, Zip Code NO. 89119. Tel. 702-866-6802, Cell-Phone: 702-862-0973
M. Und was wiegen Sie?
CM: 220.
M. 220? Geburtsdatum?
19.02.1953
M. Und wie alt sind Sie?
CM: Offensichtlich 56, lol
M: Und haben sie eine kalifornische, ähm offensichtlich nicht, haben sie eine Nevada- Fahrerlaubnis oder für Texas?
CM: Nein, ich habe eine kal. Fahrerlaubnis.
M: Oh, haben sie??
CM: Ja.
M: kennen sie die Nummer?
CM: Ich gebe sie ihnen, habe sie schon ihren Kollegen gegeben… Blabla
Unbekannte Stimme: Ist die Musik jazzt aus? Nein, sie ist immer noch an. Okay, entschuldigen sie bitte.
DS: Können wir einige Visitenkarten??? haben?
DM: Ich gab sie ihnen. Vielen Dank für das Treffen mit uns. Sprechen sie aber mit niemanden darüber. Wir wissen natürlich, dass sie mit einigen Detektiven im Krankenhaus gesprochen haben.
CM: Ja
DM: Leider haben diese den Fall nicht übernommen. Sie waren nur diejenigen in diesem Bezirk. Sie machten kein formelles IV…nur eine Mitschrift
CM: OH, sie machten eine Mitschrift, nachdem ich gegangen bin?
DM: Ja, sie machten einige Notizen, aber sie wussten, dass sie den Fall nicht übernehmen werden, also sie dachten, dass wir hier reden.
CM: Okay, ich verstehe.
DM: Wie lange waren sie MJs Arzt?
CM: Zuerst traf ich ihn 2006.
DM: War dies durchgehend 2006?
CM: Nein.
DM: Unterbrochen?
CM: Ja, unterbrochen, ab und an.
DM. Wussten sie über andere Ärzte bescheid, die ihn betreuten?
CM: Nein.
DM: Welche Art von Arzt sind Sie?
CM: Ich bin Kardiologe und Internist
DM: Gingen die Jacksons, besonders Michael aus diesem Grund auf sie zu, weil sie Kardiologe sind, oder?
CM: Nein, ich traf ihn zuerst 2006, als ein Patient Mitglied seiner Security war und er fragte nach einem Arzt, weil es ihm nicht gut ging.
DS: Und als sie ihn das erste mal trafen, welcher Anlass war das?
CM: Es war eine Grippe, er selbst und seine Kinder waren krank. Sie husteten und hatten Schnupfen und fühlten sich dehydriert…
DS: Okay und sie hatten die Referenz über ihren Security-Patienten?
CM. Der Sohn eines Patienten, der auch einer meiner Patienten war.
DS: Und er war ein Security-Mann?
CM. Er ist ein Security-Mitglied und empfahl mich.
DM: Diese letzte zeit, die sie sich um ihn kümmerten, wie lange ging das?
CM: Ein bisschen mehr als 2 Monate.
DM: Wie kam es dazu?
CM: Ich wurde von seinem Assistenten Amir angerufen, und er sagte, dass MJ mit mir sprechen wollte. Er sprach von der anstehenden Tour und dass Mr. Jackson sehr gerne mich dabeihaben wollte und ob ich damit einverstanden wäre. Und ich sagte, dass ich mehr Details bräuchte. Und das war's. Dann sprach er mit MJ ohne mein Beisein, und eine Stunde später rief mich MJ an und teilte mir mit, wie sehr er sich freue, dass ich mit ihm auf die Tour gehe. ich hatte nicht zugestimmt, aber so ging es los.
DM: Und ich bin sicher, dass sie wussten, dass sie für AEG arbeiteten und nicht für MJ? Ist das korrekt?
CM: Wie soll ich es sagen? Ja, MJ fragte mich, ob ich in sein Team gehe, ich sprach mit ihm persönlich und ich hatte den Eindruck, dass er selbst mich engagieren wollte. Dann wurde klar, dass AEG mich bezahlte. ich war also Angestellter von MJ, aber AEG bezahlte mich.
DM.: Also MJ suchte sie aus und jemand anderes bezahlte..
CM: Ich hatte keine Ahnung davon.
DM: Okay okay, waren sie über die gesamten 2 Monate hier in Kalifornien oder zwischendurch auch in Nevada?
CM: Hauptsächlich hier.
DM: Wie war MJs Gesundheitszustand zu dieser Zeit?
CM: Nun, er aß wenig und war zu dünn. ich wusste, dass er auch bei anderen Ärzten war, aber er sprach nicht darüber. MJ war nicht offen bezügl. seiner allgemeinen Kondition, aber während der Untersuchung wurde eine Subluxation der rechten Hüfte festgestellt.
DM: Eine was???
CM: Subluxation.
DM: Was ist das?
CM: Nun, das ist so, als ob etwas ständig weggleitet und wieder einrastet. Wenn er sich also über 90 Grad drehte, schnippte seine Hüfte aus den Angeln und dann rastete sie wieder ein. (Bitte um Entschuldigung, aber besser konnte ich es nicht ausdrücken) Er hatte einige Funktionsstörungen an den Füßen, die aber behandelt wurden. Keine anderen Krankheiten außer einem leicht erhöhten Blutdruck…
DS: An dem Tag, also am späten Mittwoch-Abend bis zum Donnerstag Morgen, mit wem haben sie telefoniert?
CM: ich telefonierte mit Amir, er sagte, dass MJ mit den Proben fertig sei. Ich schaute auf meine Uhr währenddessen. Es war 00:10 Uhr und ich würde sie zu hause treffen.
DM: Erwähnte Amir etwas von irgendwelchen Problemen?
CM: Ich fragte danach, weil ich immer wissen wollte, ob es ihm gut ging, er die Proben gut absolvierte und sagte, dass er viele Meetings hatte, dass er nur teile probte, keine vollständigen Proben absolvierte. Er wollte, dass ich da bin, wenn er nach hause kam.
DM: Er wollte also nur, dass sie da sind?
CM: Ja
DM: Sie waren also jede Nacht bei ihm?
CM: Ja, jede nacht.
DM. Jede nacht?
CM: Ja, außer am Sonntag.
DM: War dies aus medizinischen Gründen so, damit er sich besser fühlte?
CM. Das war MJs Forderung.
DM: Okay. Sie waren also 6 Nächte dort?
CM: Ja
DS: Und Sonntag war ihr freier Tag?
CM: Ja.
DS: Das Schlafzimmer, in dem er war… lassen sie mich etwas erklären. Um welche Zeit trafen sie sie?
CM: Ich erreichte sie so gegen 1:00 Uhr.
DS: Waren sie allein?
CM: Ja.
DS: Und wann waren sie dort?
CM: Ich ging zu MJs Zimmer, er hatte 2 Zimmer im Haus. Ich ging dorthin und erwartete seine Ankunft.
DM: Sie waren also vor ihm dort?
CM: Ja
DS: Also MJ war noch nicht zurück von den Proben? Ist das korrekt?
CM: Ja
DS: Und wann kam MJ nach Hause?
CM: Kurz danach. So gegen 1:05.
DS: Okay.
CM: ich kann nicht genau sagen, wann.
DS: Ungefähr, okay. Und als MJ ankam, was geschah dann?
CM: Normalerweise fragte ich ihn nach seinem Befinden. Wie war ihr Tag, geht es ihnen gut. Und er sagte, er sei müde, wolle eine Dusche nehmen und dann zurückkommen.
DS: Okay, und was passierte als nächstes?
CM: Nach dem Duschen kam er zurück, und ich rieb ihm den Rücken ein.
DS: Was für eine Creme war das?
CM: Eine Salbe für chronische Hautkrankheiten.
DS: Entschuldigung, für was?
CM: Für Hautkrankheiten. Er ging mit Sonnenschirmen, er hatte eine Sonnenallergie, die wahrscheinlich durch Vitiligo verursacht wurde.
DS: Sind das diese weißen Flecken?
CM: Ja
DS: Und als das getan war, es gibt 2 Räume, also einen Raum, in dem MJ war und ein anderer?
CM: Richtig.
DS: Und all die Sauerstoffflaschen…
CM: Richtig.
DS: War dies üblicherweise ihr Raum?
CM: Das war der Raum, in dem ich ihn traf. Keinem war erlaubt, in den anderen linken Raum zu gehen.
DM: Oh.
CM: Ich fragte ihn danach, und üblicherweise, wo immer er wohnte, hatte er 2 Seiten, die erste für alle, er vertraute niemandem, weil er einige Dinge verloren hatte. Sein Raum war immer im schlechten Zustand, weil er nicht erlaubte, dass ihn jemand sauber machte. Ich ging also nie in diesen Raum.
DS: Und MJ war also in dem Raum, in dem sie beide sich immer trafen?
CM: Ja Ja.
DS: Im Bett?
CM: Ja
DS: War noch jemand anderes im Raum?
CM: Nein.
DS: Also nur sie und MJ?
CM: Nur ich und MJ.
DS: Also nach dem Auftragen der Creme, was geschah als nächstes?
CM: Normalerweise wollte er dann schlafen.
DS: Okay, und ging er dann schlafen? Passierte irgendetwas nach dem Creme auftragen?
CM: Normalerweise war er noch nicht in der Lage zu schlafen.
DS: Okay, was geschah dann?
CM: Ich machte eine I:V:
DS: Ist das für die Dehydration?
CM: Hydration, weil, wenn er probt, verliert er sehr viel Flüssigkeit.
DS: Okay, sie machten also eine Infusion?
CM: Ja
DS: Und was passierte dann?
CM: Wir unterhielten uns ein wenig und dann gab ich ihm ein Schlafmittel.
DS: Als sie ihm die Infusion im Arm gaben?
CM: Nein, ich platzierte sie im rechten oder linken Bein.
DS: In dieser Region, nicht höher, in der Wadenregion?
CM: Ja.
DS: Sie können sich nicht erinnern, auf welcher Seite?
CM Nein. Je nachdem, wie ich Venen finden konnte.
DS: Und dann gaben sie ihm ein Sedativum?
CM: Ja
DS: Was gaben sie ihm?
Er nahm eine Valium, 10 mg.
DS: Wissen sie, was das ist?
CM: Valium, was, die Dosis?
DS: 10 mg?
CM: 10 mg.
DM: Noch etwas anderes?
CM: Das, was er oral einnahm. Und dann saß er da. Die Wirkung von Valium tritt verzögert ein. Und er musste schlafen. Also gab ich ihm zusätzlich Lorazepan intravenös.
DS: Dorazepan?
CM: Lorazepan. L-O-R-A-Z-E-P-A-N
DM: Wird das in ml abgemessen?
CM: In mg pro ml.
DM: Erinnern sie sich an die Dosis?
CM: Ja, die Konzentration war 4mg pro ml, Gabe: 10cc. ich gab ihm ein halbes mg, also 2 mg total.
CM: Ja, die Konzentration war 4mg pro ml, Gabe: 10cc. ich gab ihm ein halbes mg, also 2 mg total, ..
der satz geht weiter: … und ich verdünnte das mit normaler Kochsalzlösung.
Detec.Martinez (DM): Die Gesamtmenge, nachdem Sie verdünnt hatten, war ca. ½ Milligramm. Ist das korrekt?
CM: 2 Milli – 2 Milligramm
DM: Oh, Milligramms.
CM: Da ich nur ½ Milligramm nahm, ½ von – die Hälfte von was – die Hälfte von CC und jedes CC hat 4 Milligramm.
DM: Okay. Also 2 Milligramm nach dem Verdünnen.
DS: Und wurde seine Infusion mittels Tropf verabreicht oder ---
CM: Nein, das ---
DS: -- wurde das an anderer Stelle gegeben?
CM: Nein, das wurde langsam eingespritzt.
DS: Wie meinen Sie?
CM: Es wurde über die Infusion langsam eingeleitet.
DS: Okay – in – in den bereits gelegten Tropf?
(S 23)
CM: Die Kochsalzlösung lief durch den Tropf, normale Kochsalzlösung der Austrocknung wegen. Und weiter unten am Tropfschlauch ist ein Zugang, über den man mit einer Nadel injizieren kann.
DS: Okay.
CM: Die Infusion kann gestoppt werden und die Medikamente können langsam eingeleitet werden.
DS: Okay.
CM: Im Zeitraum von 2 bis 3 Minuten.
DS: Okay.
CM: Und als die wässrige Einleitung abgeschlossen war, konnte ich diese vorher unterbrochene Verbindung wieder lösen und den Tropf wieder laufen lassen.
DS: Okay. Ganz offensichtlich wurde das mittels einer Spritze ausgeführt.
CM: Ja.
DS: Langsam
CM: Ja.
DS: Okay. Und was passierte dann?
CM: Nun, ich beobachtete ihn. Ich überwachte ihn und er blieb fortgesetzt wach, mehr als 1 Stunde lang.
(S 24)
DS: Wurden zusätzliche Medikamente verabreicht?
CM: Ich beobachtete ihn, wissen Sie, ich wollte umsichtig sein. Ich beobachtete ihn lange genug, um wahrzunehmen, ob die Medikamente wirkten, bis er einschlafen würde. Und nach ungefähr 1 Stunde des Beobachtens war er immer noch wach.
DM: Es wirkte nicht.
CM: Es hatte sich nichts verändert.
Er beklagte sich fortgesetzt, dass er nicht schlafen könne. Und nach 1 Stunde entschloss ich: „Okay, ich werde ihm ein anderes Mittel geben.“ da er immer noch hellwach war und nach 1 Stunde hätte man die vollen Auswirkungen der Medikamente bemerkt. Also gab ich im das so genannte Midazolam.
DS: Wie wird das buchstabiert, Doktor?
DM: M-i-d-a-z-o-l-a-m. M-i-d-a-z-o-l-a-m.
Mr Chernoff (EC): Das hat … das hat einen Produktnamen.
CM: Versed.
EC: Versed?
CM: Ja, V-e-r-s-e-d, mhm .. V-e-r-s-e-d.
(S 25)
DM: s-e-d oder –
CM: s-e-d.
DM: s-e-d.
CM: Versed, ja.
DS: Das ist ein und das Gleiche wie Midazolam?
CM: Nein, nicht – ja sicher, die beiden sind gleich, das gleiche Produkt
(Anm. rip.michael: ich nehme an, es ist der gleiche wirkstoff gemeint.)
DS: Okay.
CM: Mhm.
DS: Und wie viel davon gaben Sie ihm?
CM: Ich gab ihm 2 Milligramm.
DS: Wurde das auch injiziert?
CM: Ja, langsam eingeleitet.
EC: Können Sie uns einen Zeitraum darstellen, Doktor?
CM: Nach ungefähr 1 Stunde Warten auf der Lorazepam-IV.
EC: Lorezepam wurde um welche Zeit verabreicht?
CM: Nachdem er zu Bett gegangen war und seine Lotion bekommen hatten, er hatten seinen – seinen – seinen Pajama an. Und nachdem er geduscht hatte, ich würde sagen,
(S 26)
schätzungsweise gegen 2:00 Uhr.
EC: Also 1 Stunde später.
CM: 1 Stunde später, mitm ...
EC: Versed (Midazolam, Anm. rip.m.)
CM: -- Versed.
EC: In Orndung.
DM: Etwa um 3:00, 3 Uhr morgens.
CM: Ja.
DM: Okay. Wie ging’s weiter?
CM: Ich wartete wieder. Und nichts passierte. Er war hellwach.
Ich sagte: „Fühlst Du Dich etwas benommen? Meinst Du, dass Dir die Augen vor Müdigkeit zufallen?“
Er sagte: „Nein.“
Ich sagte: „Wie wär’s wenn Du versuchen würdest zu meditieren? Wir dimmen das Licht runter. Die Musik leiser ..“ – er mochte es gerne mit lauter Musik einzuschlafen.
„Lass mich -- ich werde Deine Füsse massieren. Und versuche Dich zu entspannen. Versuche zu meditieren.“
Er tat es widerstrebend. Und mit geschlossenen Augen. Ich war dankbar deswegen. Ich beobachtete ihn etwa 15 -- 10 oder 15 Minuten.
DS: „Wissen Sie, zu welcher Zeit er quasi wegdriftete?“
(S 27)
CM: Nachdem ich ihm die Medikamente gab? Nach cirka weiteren 15, 20 Minuten während der Wartezeit, würde ich sagen.
DS: Also gegen 3:20 h, 3:30 h morgens dann oder -- nach meiner Beurteilung --
CM: Ja, ja.
DS: -- nachdem Sie das Versed verabreicht hatten.
CM: Ja. Ich gab es um cirka 3:00 h. Irgendwo zwischen 3:15 und 3:20 h wird eine annehmbare Zeit sein. So meine grobe Einschätzung.
DS: Okay.
CM: Ich habe nicht auf meine Uhr geschaut.
DS: Sicherlich, klar.
CM: Ja. Während dieser Zeit sprach ich mit ihm des Meditierens wegen und versuchte, ihm zur Entspannung zu bringen und versuchen, ganz natürlich einzuschlafen. Ich war so (.. unverständlich ..) während dieser 20 Minuten oder so, von 3:00 h bis zu der Zeit. Und dann fielen seine Augen zu und er schlief ein. Das ( I timed ?? Anm. rip.m.), weil das war wirklich toll. Und als ich auf meine Uhr schaute und ihn weiter beobachtete, 10 Minuten oder so, 12 Minuten, wachte er wieder auf.
DM: Wachte wieder auf.
(S 28)
CM: Hellwach.
DM: Er hatte für ungefähr 10, 15 Minuten geschlafen.
DS: Ja.
DM: Wissen Sie was?
Er sagte: „Wow.“ Er sagte: „Du batst mich zu meditieren, ich dachte niemals, dass es funktionieren würde, aber ich glaube, ich habe ein kleines bisschen geschlafen, oder?“
Ich sagte: „Ja du hast (geschlafen). Also lass es uns weiter versuchen.“ Und wir versuchten es.
Und 4.00 h kam und 4:00 h ging und er war immer noch wach. Es war 4:30 h morgens und er war hellwach. Und dann klagte er: „Ich muss schlafen, Dr Conrad. Ich muss diese Proben absolvieren. Ich muss bereit sein für die show in England. Und morgen muss ich die meine performance canceln. Ich muss meine Reise canceln, weil, weißt Du, ich kann nicht funktionieren, wenn ich keinen Schlaf bekomme.“
Ich sagte, „Nun, ich möchte, dass Du es versuchst. Nur versuchen, verstehst Du. Du musst Deine Augen schliessen.“
Wissen Sie, wir versucheten es erneut. Er versuchte, seine Augen zu schliessen, nichts hatte Erfolg. Er bewegte seine Füsse, bewegte sich im Bett, beklagte sich: „Oh, ich kann einfach nicht schlafen. Die Medikamente wirken nicht.“
Ich schaute auf meine Uhr und realisierte, dass ich ihm Ativan gab, Lorazepam davor, wo ungefähr gegen 2:00 Uhr.
(S 29)
CM: (.. unverständlich ..) und nun war es nach 4:00 Uhr, 4:30 Uhr, auf 5:00 Uhr gehend. Er hatte ein zweites medikament/wirkstoff bekommen. Ich entschied, dass es relativ vertretbar sei, eine zusätzliche Menge zu geben von -- von Lorazepam.
DM: Okay. Also --
CM: Ativan. Ich verabreichte ihm langsam weitere 2 mg nach etwa 2 ½ Stunden.
DS: Okay. Und das waren zusätzliche 2 mg?
CM: Ja. Nicht vom -- nicht vom Versed. Lorezepam.
DS: Lorezepam?
CM: Ja. Das war das erste Medikament, das ich ihm um 2:00 Uhr gab.
DS: Okay.
CM: Der andere Name für Lorezepam ist Ativan, A-t-i-v-a-n, wenn Ihnen das weiter hilft. A-t-i-v-a-n.
DS: Okay. Entschuldiugung der Nachfrage. Welche Zeit war’s, als Sie --
CM: Fast 5:00 Uhr.
DS: Ca. 5:00 Uhr?
(S 30)
CM: Ja. Es war nach 4:30 Uhr, wissen Sie? Und er war hellwach.
DM: Half ihm das zu entspannen und --
CM: Nein.
DM: Nein?
CM: Zu der Zeit klagte er darüber, dass er nicht werde auftreten können; dass er die proben wieder hätte canceln müssen; das würde die show in Rückstand bringen; und er würde einfach -- er würde, wissen Sie, seine fans nicht zufrieden stellen können, wenn er nicht ausreichend ausgeruht sein würde und all das. Es lastete also eine Menge Druck auf mir. Und ich sagte ihm. Ich sagte: „Weißt du, wenn ich die Medikamente bekommen hätte, die ich Dir gab, ich würde bis morgen Abend schlafen, ganz nach der Art gewöhnlicher Leute. Du bist nicht gewöhlich/normal.“ Das sagte ich ihm. Und dann wartete ich, wartete wieder. Das Tageslicht erreichte uns bereits. Mr Jackson war immer noch --
DM: -- immer noch ‚was’?
CM: Immer noch wach, noch immer sprach er.
DS: 6:00 h, 6:30 h ?
CM: Oh ja. Schlief immer noch. (????? Anm. rip.m.) 7:30 h, Mr. Jackson ist immer noch hellwach. Dann gab ich ihm weiter 2 mg Versed, nicht Lorazepam.
DS: Okay. Sie gaben ihm 2 mg -- .. Entschuldigung -- von was?
CM: Versed, V-e-r-s-e-d.
DM: Machten Sie das genau so, als sie es verdünnten?
CM: Ja. Und dann gab ich es langsam per infusion. Versed ist das gleiche wie, noch mal, wie Midazolam. Okay? M-i-d-a-z-o-l-a-m. Er hatte es zuvor bekommen.
DS: Okay.
CM: Ich wechselte die Medikamente nicht.
DS: Okay.
CM: Zwischen der Zeit der ersten Dosis Versed, so ungefähr um 4:00 h morgens, denke ich, ich --
DM: Etwa um 3:00 Uhr.
CM: 3:00 Uhr? Und aktuell war es nach 7:30 Uhr und keine Wirkung. Und ich gab ihm eine weitere Dosis und hoffte, dass er Schlaf finden würde. Es funktionierte nicht.
DS: Immer noch keine Wirkung.
CM: Keine Wirkung. Dann prüfte ich vorsichtshalber die IV. Ich checkte die Stelle der IV an seinem Körper um sicher zu stellen, dass die IV richtig in ihn tropfte, sie nässte nicht das Bettlaken ein. Ich überlegte -- ich dachte nach, wo die Medikamente wohl geblieben waren. Warum reagierte dieser Mann nicht darauf?
DS: Er war wach.
CM: Hellwach.
DS: Immer noch wach.
CM: Hellwach.
DS: Und er hatte noch nicht uriniert, nichts?
CM: Er urinierte dann. Ich liess ihn aufstehen und er solle urinieren und er füllte eine . -- er hatte eine Beutel dran. Und der war gefüllt und ich leerte ihn. Dann füllte ich (??? Anm. rip.m.) einen weiteren tragbaren Urinbehälter und er urinierte weitere 6 – 700 CC’s . Er hatte uriniert, ja. Oh ja, er (urinierte) nicht (??? – Anm. rip.m.) weil er die Infusionsflüssigkeit bekommen hatte, wissen Sie, die ihn mit Flüssigkeit versorgte.
DS: Jetzt ist es bereits nach 7:30 Uhr. Sie verabreichten weitere 2 mg von Versed.
CM: Ja
DS: Das zeigte immer noch keine Wirkung.
CM: Keine Wirkung.
DS: Es wird immer später. Was -- was passierte dann?
CM: Wir hatten -- wir hatten schon 10:00 Uhr vormittags.
DS: Okay.
CM: Und nichts hatte gewirkt.
DM: Doch zwischen 7:30 und 10:00 Uhr ist -- Sie beobachteten ihn immer noch und ..
(S 33)
.. sagten ihm, dass er meditieren solle.
CM: Wir versuchten es, versuchten es. Und dann beklagte er sich heftig, dass er nicht schlafen könne; wissen Sie, was ich tat, es wirkte nicht; und er hätte den Tag canceln müssen, die Proben absagen müssen; alles lief aus der Spur, warf (uns) zurück; und wir hatte nur noch sehr wenig Zeit bis zu der show in England. Und zu dieser Zeit sagte er: „Ich möchte gerne etwas von der Milch haben.“
DM: Milch?
DS: Zu welcher Zeit war das?
CM: Er sagte: „Bitte bitte gib mir etwas von der Milch, damit ich schlafen kann, ich weiss, das ist es, was mir wirklich helfen wird.“
DS: Heisse oder warme Milch oder einfach -- ..
CM: Es ist ein Medikament --
DS: Was --
CM: --.. mit dem er vertraut war.
DM: Welches Medikament war das?
CM: Propofol.
DM: Propofol. Okay.
CM: Ja.
DS: Wie buchstabiert man das, Doktor?
CM: P-r-o-p-o-f-o-l.
(S 34)
DS: Und was ist dieses Propofol?
CM: Das ist ein Beruhigungsmittel, dass auch als Narkosemittel verwendet werden kann.
DS: Okay. Und wie wurde das -- wurde es genauso injiziert?
CM: Beide werden in intravenöser Form verabreicht. Gewöhnlich bekommen die meisten Patienten eine besondere Menge des Medikaments, abhängig vom Körpergewicht und dann kann mit einer Infusion begonnen werden, langsam genug, um sie -- von den levels im Plasma abhängig so dass wir -- sie schlafen können.
DS: Okay. Also gaben Sie ihm dieses Propofol.
CM: Ja.
DS: Können Sie erinnern zu welcher Zeit das geschah? Den letzten Zeitpunkt, den ich habe ist gegen 10:00 Uhr, als sich keinerlei Wirkung zeigte und er sich beklagte, dass er canceln muss.
CM: Es war -- ich weiss, dass ich auf die Zeit achtete. Ich schaute nach der(m) Sonne(stand). Und es war -- es war -- ich sah 10:30 h. Ich würde sagen ungefähr 10:40 h.
EC: Warum achteten Sie auf die Zeit?
CM: Ich achtete auf die Zeit, seit ich mit seiner Behandlung begann und auf alles, was ich ihm verabreicht hatte bis zu diesem Zeitpunkt, ich wartete auf das Einsetzen der Wirkung ...
(S 35)
.. und diese Sachen und ich konnte keine Wirkung erkennen. Und ich schaute auf die Zeit, weil ich auch wusste, wenn dieser Tag produktiv sein sollte, dann hätte er zu einer bestimmten Zeit aufstehen müssen.
Und wenn er -- wenn -- und er und ich sprachen offen und er war -- und da war kein sedierter Effekt zu bemerken von der einen (gabe, Anm. rip.m.) die er bis dahin bekommen hatte, ich sagte: "Wenn Du nun Propofol bekommst," was er als die Milch bezeichnete, "wie viel Zeit -- wie viel Schlaf erwartest Du? Weisst Du, Du wirst gebraucht nicht später als mittags." Und er sagte: "Bring mich einfach zum schlafen. Es kommt nicht drauf an, zu welcher Zeit ich aufstehe."
Ich sagte," Was wird werden? Dein Probentermin für heute ist festgelegt."
Er sagte, "Ich kann nicht funktionieren, wenn ich nicht schlafe. Sie werden ihn absagen müssen. Und ich möchte nicht, dass sie eine Absage machen, aber sie werden es machen müssen."
Also -- ich stimmte zu, dass ich nun zu Propofol überwechseln würde.
DS: Was das das erste mal zu der Zeit, dass sie es gebrauchten.
CM: Das erste Mal, ja.
DS: Okay.
CM: Ich würde ihm eine kleine Menge geben, die ihm helfen würde zu schlafen und beobachen, ob ..
(S 36)
.. sich die Wirkung einstellen würde.
DS: Wie viel verabreichten Sie anfangs?
CM: 25 mg.
DS: Okay. Nochmal, es war ungefähr 10:40 h, mehr oder weniger?
CM: Um 10:40 h, wir -- wir sprachen darüber, dass nichts passierte. Um diese Zeit zog ich es von der Flasche ab, verdünnte es -- ich musste es verdünnen und üblicherweise verdünnte ich es mit Lidocaine, L-i-d-o-c-a-i-n-e, weil es wirklich sehr -- es brennt in den Gefässen. Das ist eine Nebenwirkung, es verursacht ein Brennen.
DS: Entschuldigung, wie viel gaben Sie ihm?
CM: 25 mg.
DS: Okay. Und immer auf die gleiche Weise.
CM: Ja.
DS: Ungeachtet dessen, was Sie ihm gaben, es war im --
CM: Ja, ich spritzte es.
DS: Okay.
CM: Hhmm.
DS: Okay, Entschuldigung, ich ...
(S 37)
... ich unterbrach Sie, wir sind bei der Zeit 10:40 h, Sie bemerkten, dass nichts passierte und zu dem Zeitpunkt legten Sie alles notwenige bereit und sie spritzten es, es war --
CM: Es brauchte nicht lange, um (es) aus der Ampulle aufzuziehen und mit Lidocaine zu verdünnen, das ist ein örtliches Betäubungsmittel, das, wissen Sie, und das ist auch ein Beta-Blocker, der ihn das brennende Empfinden der langsamen Injektion nicht hätte spüren lassen. Ich hatte eine Gesamtmenge von Medikamenten, vermischt mit dem Lidocaine und ich verabreichte das.
DM: Okay. Brauchten Sie dafür weiterre 5 oder 10 Minuten?
CM: Langsam eingeleitet. Langsam eingeleitet, ich würde sagen, 3 bis 5 Minuten.
DM: 3 bis 5?
CM: Ja, weil sich die Wirkung sehr schnell zeigt.
DM: Jetzt sind wir bei etwa 10:50 h.
CM: Ja. Ja, der Effekt zeigt sich schnell. Und die Wirkung hält nur -- hält nur etwa 15 Minuten an.
DS: Okay. Damit sind wir bei ungefähr 10:50 h, 11:00 h.
(S 38)
CM: Hhmm.
DS: Was passierte dann?
CM: Ja nun, er schlief nun, wissen Sie.
DS: Er war eingeschlafen.
CM: Er war nun eingeschlafen.
DS: Okay.
CM: Hhmm.
AC: Als Sie -- als Sie das taten, während Sie ihn behandelten, trafen Sie tatsächliche Vorsorgemassnahmen, Aufzeichnungsgeräte oder andere in dieser Art?
CM: Ja, ich traf alle Vorsorgemassnahmen, die mir möglich waren. Ich -- seit ich bei ihm war, versicherte ich mich, dass Sauerstoff neben dem Bett vorhanden war, dass er jede Nacht am Sauerstoff hing via Nasenkanüle und Pulsoximeter, eine Kunststoffhülle, die über den Finger oder die Zehe kommt. Es ist ein Gerät. Es ist Batterie betrieben. Das gibt mit den Sauerstoffsättigungslevel an und zeigt dynamisch jeden Herzschlag an, die Herzschlagrate des Patienten.
DM: Sie sagten Pulsoxipeter:
CM: Oximter.
DM: Oximeter.
(S 39)
CM: O-x-i-m-e-t-e-r. Es zeigt die Menge des Sauerstoffs im Blut an und hilft die Herzschlagrate zu beobachten. Das war vor Ort.
DS: Legten Sie das während des Abends, die Nacht über an?
CM: Ja.
DS: Zu dieser speziellen Zeit?
CM: Ja --
EC: Und Sie hatten - er hatte um dieses spezielle Medikament gebeten, seine --
DS: Bezeichnet als Milch.
AC: -- Propofol. Milch.
CM: Milch.
EC: Ja, nennen wir es einfach Milch. Er hatte zuvor darum gebeten und Sie wussten, wie der darauf reagierte. Sie hatten es ihm zuvor gegeben.
CM: Ich hatte es ihm zuvor gegeben.
EC: Und er vertrug es gut.
DS: Die gleiche Dosis?
CM: Die Dosis und den Tropf. Nicht die gleiche Dosis in diesem Fall, weil ich ihm schon vorher Versed gegeben hatte. Ich hatte ihm Ativan zu verschiedenen Zeiten während der Nacht gegeben. Und ich wusste, dass ...
(S 40)
... die Halbwertzeiten nicht so kurz wie bei Lorazepam waren. Da war eine Vorsichtsmassnahme, weil ich wusste, welche möglichen Mengen bereits in seinem Körper waren. Die 25 mg waren keine Dosis, die ich ihm üblicherweise gab, wenn er keine weiteren Mittel an Board hatte.
DM: Oh okay. Also war das eine niedrigere Dosis als normal.
CM: Ja.
DS: Was haben Sie -- was war die grösste Menge Milch, die Sie ihm in der Vergangenheit gegeben hatten?
CM: Nun, auf der Grundlage von --
DS: Wenn diese anderen Mittel nicht in seinem Körper waren?
CM: Auf der Grundlage seines Gewichts, das ist gewichtsabhängig.
DM: Hhmm.
CM: Die höchste Menge, die ich ihm gewöhnlich gab, direkt in die I.V. bevor der Tropf in Gang gesetzt wurde, war das doppelte dieser Menge, also ungefähr 50 mg.
DS: Also war es etwa die Hälfte dessen, was sie ihm früher gaben.
CM: Ja.
DS: Okay.
CM: Aber ich halbierte hier die Dosis aus Vorsicht wegen der anderen Medikamente, die ich ihm über Nacht gab, um ihn zum Schlafen zu bringen. Aber sie hatten keinerlei Wirkung.
DM: Können sie sich erinnern, wie oft er die Milch nahm und alles gut lief?
CM: Ja
DM: Entschuldigung, wie oft sie ihm es gaben, nicht andere Ärzte.
Chernoff: Waren es mehr als 10 mal?
CM: Ja.
Chernoff: Okay.
CM: Viel mehr als 10 mal.
DS: Also vollständiger halber die letzten paar Monate, richtig?
CM: 2 Monate.
DS: Also sie gaben es ihm mehr als 10 mal?
CM: Ja.
DS: Mehr als 20 mal?
CM: 30 Tage im Monat, jeden Tag.
DS: Täglich.
CM: Täglich, mit Ausnahme der letzten 3 Tage vor seinem Tod. Ich wollte ihn entwöhnen.
DS: Okay.
CM:..diese Medikation.
Chernoff: Und lassen sie uns klarstellen. Lassen sie uns sicherstellen, dass sie diese Frage stellen, wenn es ihnen nichts ausmacht.
DS: Sicher.
Chernoff: Bevor sie MJ Arzt wurden, wussten sie über die tägliche Propofolanwendung?
CM: Nein, aber ich war ein wenig überrascht über seine pharmakologischen Kenntnisse, und er erklärte mir, dass er es sehr oft nahm, normalerweise bei seinen Touren, verabreicht von verschiedenen Ärzten. Er wusste genau, dass wir Antiburn haben mussten. Antiburn war sein Wort für Lidocain. Er sagte es immer, wenn es injiziert wurde. Und er fragte mich, ob ich es immer dabei hätte, und ich sagte nein, und er sagte, er lasse mich wissen, dass er sich ohne antiburn nicht gut fühle und es wichtig wäre, dass es immer reichlich vorhanden sei. Er sprach wohl aus Erfahrung und sagte außerdem, dass er es in Deutschland benutzte, nannte aber nie die Namen der Ärzte.
DS: Und es wurde also von einem Arzt veranlasst, nicht von ihm selbst?
CM: Er sagte nie, dass er selbst es veranlasste, aber die Ärzte erlaubtem ihm, es sich selbst zu spritzen. Ich gab ihm dazu nicht die Erlaubnis. Und er fragte, warum nicht. Er liebte es, sich es zu spritzen, es gab ihm das Gefühl, dass Medizin großartig sei. Ich ließ ihn wissen, dass er in meiner Gegenwart es sich niemals selbst spritzen dürfe, auch wenn andere Ärzte es erlaubten, ich würde es nicht tun.
DM: Okay, ich weiß, wie die Antwort auf diese Frage lautet. Ich bin nicht anmaßend, aber das erste Mal, als die Milch benutzt wurde, war es ihre Idee oder MJs?
CM: Seine. Seine.
Chernoff: Er wusste, wie viel er geben musste. Er wusste, was was ist, er wusste, wie man es injiziert, er wusste alles darüber.
CM: Ja, und er wusste auch, dass es das einzige Mittel war, was wirklich funktionierte. Ich sagte ihm ständig, dass es ein sehr künstlicher Weg wäre, um schlafen zu können und wollte ihn wieder dahin führen, auf natürlichem Wege einzuschlafen, wie die meisten Menschen, wenn sie arbeiten und müde sind, schlafen sie ein. Und er fragte mich, ob ich so schlafen könne, und ich sagte zweifellos, die meisten Leute können so schlafen. Ich weiß, dass Kinder eine bessere REM-Phase haben als Erwachsene. Und wenn wir älter werden, schlafen wir nicht lang genug. Viele Patienten brauchen Hilfe, damit sie das erreichen, und das ist okay. Aber ich sagte, nicht in dieser Häufigkeit, ich wollte ihn davon entwöhnen.
Chernoff: Kennen sie einen von den Ärzten, bevor sie bei ihm anfingen?
CM: Ja, er sagte mir, es gab einige deutsche Ärzte, und 'sie gaben sich alle fünf' oder eher 'klatschten sich ab' und gingen unterschiedlich mit den Substanzen um. Aber im März/April kam er manchmal nach Vegas.
Chernoff: Sagte er ihnen, lass uns zu dieser Dr. Lee gehen?
CM: Ja
Chernoff: Diese Dr. Lee. Sie fragten ihn nach den Zeichen an seinen Füßen???
CM: Ja, an seine Händen und so, eine Menge an IV-Stellen. Und er hatte sklerotische Venen. Ich fragte ihn, was er bekam. Und er sagte mir, dass ihm Dr. Lee einen speziellen Cocktail gab, um seinen Körper durchzuspülen und mit Energie zu füllen. Dr. Lee arbeitete bei den Lakers und gewann mit ihnen die Meisterschaften, ihr Cocktail war so gut, dem Team genug Energie zu geben. Und ich fragte nach den Inhalten des Cocktails. Er sagte, er wüsste es nicht, aber er erinnere sich an den Namen METHIONINE. Und ich fragte, ob er die Inhaltsstoffe bei Dr. Lee erfragen könnte, sagte aber, dass ich nicht wüsste, ob es gut für ihn sei, weil er für sein noch relativ junges Alter schon sehr sklerotische Venen hätte. Man konnte kaum eine Vene ertasten für die IV und musste meist auf die Beinvenen zurückgreifen oder dergleichen. Seine Hände waren sklerotisch von den vielen Infusionen.
Ich fragte ihn, was mit ihm und Dr. Lee geschah. Er sagte, Dr. Lee wäre unprofessionell gewesen, und ich fragte nach dem Grund. Er sagte, sie rief ihn an, als er sie erwartete und sie sagte, sie könne wegen ihres erkrankten Kindes nicht kommen.
Ich sagte, dass dies doch ein triftiger Grund sei, er habe doch selbst Kinder. Doch er zweifelte wohl an der Wahrheit von Dr. Lese Worten. Er wollte sie nicht mehr sehen. Ich weiß also nicht, was in dem Cocktail war, den sie ihm gab.
Chernoff: Oder ob es einen Cocktail gab…
CM: Was auch immer, aber sie gab ihm Infusionen.
Chernoff: Okay.
CM: einige Male in der Woche.
DS: War das in Vegas?
CM: Nein es war hier in Kalifornien.
DS: Es war also innerhalb der letzten 6 Monate
CM: Ja, nein, es gab noch einen anderen Arzt, Dr.Adams, weil sie nach der Milch fragten.
Chernoff: Oh, das ist richtig. Er meint, dass MJ sagte, dass Dr. Adams aktuell in Vegas sei, richtig?
CM: Ja, David Adams.
Chernoff: Okay.
DS: Okay, und was ist mit Dr. Adams?
CM: Ich wusste nicht, dass MJ in die Stadt kam. Ich habe keine Erinnerung daran, aber es war einige Male im März/April. Er rief mich an, und ich fragte, wie es ihm gehe, wo er sei, und er sagte er wäre in Vegas. Und ich fragte: 'wirklich? Warum hier?' Und er sagte, er bringe seine Kinder zu einer Show, die sie sich ansehen wollten. Ich sagte, dass das schön sei, kann mich aber nicht an den Namen der Show erinnern. ich fragte ihn, wann er wieder wegfahre, und er meinte, morgen. Er war also nur für eine Nacht da und wohnte im Wynn Hotel.
Dann rief mich sein Assistent Michael Amir an und sagte, dass mich MJ erneut sprechen wolle. Er sagte, er habe Schlafprobleme, und ich sagte, er sei ja nur eine Nacht hier, warum er dann Schlafprobleme hätte. Ob er noch ausginge und irgendetwas unternahm. Er verneinte das und sagte, er könne nur nicht schlafen. Er fragte mich, ob ich ihm helfen könne zu schlafen. Ich fragte ihn, ob er keine Schlaftabletten da hätte, die ich ihm gegeben hätte, falls er sie brauche. Lorazepan, Restoril…Er sagte, die würden nicht helfen. Ich fragte, ob er es versucht hätte, er bejahte. Er hätte Pillen von anderen Ärzten und von Dr. Klein, der sagte, er gäbe ihm die stärksten Mittel. Außerdem Medizin von Dr. Metzer, aber nichts würde helfen.
Das waren die Namen, die er nannte. Ich sagte, ich habe nichts anderes, was ich ihm anbieten könne. Er fragte nach Diprivan, was ein anderer Name ist für…
Chernoff: …für Propofol
DS: Oh
CM: Was die Milch ist.
DS: Okay.
Chernoff: Oh ja, die Milch.
CM: Er fragte mich also nach Diprivan. Ich wollte wissen, warum er danach fragte. Er sagte, weil es wirken würde. Ich sagte, dass es eine Medizin sei, die er ordern müsse, und ich wisse nicht, wo ich es bekommen könne. Er war daraufhin ziemlich frustriert, weil ich ihm nicht helfen konnte. Dann fragte er mich, ob ich Dr. Adams kenne. Er sagte, er sei ein schwarzer Arzt und sähe aus wie ein Football-Spieler und sei breiter als ich und gab es mir in Vegas manchmal und kam mit einer kleinen Tasche. Das sagte MJ.
DS: Dr. Adams gab ihm die Milch schon?
CM: Ja, David Adams.
DS: Okay, Entschuldigung.
CM: Ja, so sagte ich ihm, ich könne ihm nicht helfen, da ich keine Zugang zu solchen Produkten hätte. So etwas müsse man ordern, und es ist Wochenende, Sonntag. Er fragte, ob ich Dr. Adams kenne, und ich sagte nein. Er fragte, ob ich seine Nummer hätte, ich sagte nein, da ich ihn nicht kenne. Mj sagte, er könne Brother Michael anrufen (Michael Amir), da dieser die Nummer von Dr. Adams hätte. Er ruft mich zurück.
Innerhalb von 5 bis 10 Minuten rief er mich erneut zurück und gab mir die Nummer von Dr. Adams und fragte mich, ob ich Dr. Adams fragen könne, ob er ihm helfen könne zu schlafen. (Von Dr. zu Dr.) Also rief ich Dr. Adams an, nachts um zwei! (hier stimmt irgendwas nicht) MJ sagte mir, dass ihm Dr. Adams schon half, er würde ihn mitnehmen in seine Praxis für Schönheitschirurgie und würde ihm helfen zu schlafen. MJ wollte versuchen, Dr. Adams zu erreichen, ob er herkommen könne um ihm zu helfen. Er würde überall hinkommen, wenn es nötig wäre.
Also sagte ich okay, er solle telefonieren. Michael Amir sagte mir, der Schönheitschirurg hätte keine Zeit, da er anderweitig beschäftigt wäre.
MJ wäre bereit dafür zu zahlen und in der gleichen Zeit könnte er eingeschlafen sein…
Ich telefonierte mit Dr. Adams, sagte ihm, dass ich ihn nicht kenne und dass MJ mit ihm arbeitete und dass er ihm Diprivan gab und dass MJ wissen wolle, ob er ihm helfen könne. Adams sagte, er ruft mich zurück. ich rief MJ an und sagte, dass ich mit Adams sprach und dass dieser genug von dem Produkt hätte, das ihm helfen würde. Adams meinte, er kenne MJ sehr gut und sagte, dass MJ Diprivan liebe.
DS: Milch.
CM: Milch. Er nannte es nicht Milch. Er sagte nur, er liebe dieses Mittel. Milch nannte er es erst später, als ich mit ihm arbeitete. Milch oder Antiburn.
Mr. Adams konnte also die Praxis nicht öffnen. Also erlaubte ich ihm an einem Sonntag, meine Praxis zu nutzen, wo ich Sauerstoff hatte und die Geräte, die man benötigt für das Prozedere. Also Brachte ich ihn dorthin, wo Mr. Adams schon auf ihn wartete. ich fragte ihn, wie lange er MJ schlafen ließ. Er sagte 5 bis 6 Stunden. Ich sagte, dass ich gegen 7:00 Uhr wieder käme. Er sagte, dass das okay wäre. Dann kam ich 7:00 Uhr zurück. Als ich zurückkam, lief der Dipravan-Tropf noch. Es war ein Pulsmesser vorhanden, aber ich wusste nicht, ob es benutzt wurde. MJ schlief. Als er aufwachte, fragte ich ihn, wie er sich fühle. Er sagte, er fühle sich wundervoll, weil er endlich schlafen konnte. Dann fragte ich ihn, ob er nach L.A zurückfahren wolle. Er sagte, er sei sich nicht sicher ob heute oder am nächsten Tag. Am selben Tag überraschte er mich mit der Nachricht, dass er mich in sein Team aufnehmen wolle und ich mit ihm nach England gehen solle.
DS: Ist er immer noch in Vegas?
CM: Ja
DS: Okay.
CM: Er hat mir angeboten, in seinem Team zu arbeiten als sein exklusiver Arzt. Dann überraschte er mich erneut, indem er sagte - seine Worte waren: ' Das ist eine geheime Beratung.' Und ich fragte ihn, was er damit meinte. Er sagte: 'Komm Komm, komm mit mir. Wir gingen in einen anderen Raum, und er sagte zu mir: Conrad, wissen sie, wenn ich auf Tour bin, habe ich Probleme zu schlafen. Und was taten die meisten Ärzte für mich? Sie ließen mich für 15 bis 18 Stunden schlafen, weil ich dies brauche. Ich glaubte nicht, dass er mit Hilfe so lange schlief. ich glaubte nicht, dass dies täglich geschah. Aber was er sah, wenn ich es rückblickend sehe, ist, was sich sehr schnell an diesem Abend anbahnte, seine geheime Beratung mit mir, ohne dass ich ihm meine Einwilligung gab, mit ihm auf Tour zu gehen. Ich fragte ihn, warum er das wolle.. Ich denke, dass es sicherlich zu viel für einen Arzt war, ihn täglich so viel schlafen zu lassen. Ich sagte ihm, dass er selbst wisse, was das beste ist und ich das nicht entscheiden könne. ich sagte ihm, dass ich für ihn und seine Kinder sorgen würde und wenn ein Arzt benötigt würde, würde ich natürlich helfen. Aber er wollte 2 Ärzte in seinem Team haben, und ich bin nicht sicher, ob er dies ermöglichen könne. Ich wusste es nicht.
DS: Wollte er Dr. Adams einstellen?
CM: Im Team?
DS: Im Team.
CM: Ja
DS: Sagte er es Dr. Adams?
CM: Er war…
DS: Oder leiteten sie es für sich daraus ab?
CM: Nein, er saß ja dabei.
DS: Okay.
CM: Ja
DS: Also war er der 2. Arzt im Team?
CM: Ja
DS: Okay.
CM: Und ich war überrascht, dass er dies ohne Vorwarnung ankündigte.. Also sagte ich: 'was immer sie wollen.. und Dr. Adams ergänzte mich, indem er fragte, wen er kontaktieren solle, wenn er sich für England entschied, ob er zu mir oder zu MJ gehen solle? Ich sagte, dass dies an MJ liege. Und MJ sagte, er solle mich kontaktieren und mir sagen, was er wolle.
Danach nahm ich erst mal Abstand, es gab keinen Vertrag. Ich hatte meine Praxen. Dr. Adams rief mich an und sagte, er hätte mit seiner Mutter gesprochen, mit ein paar Freunden, er sei Single und habe sich für England entschieden. Ich fragte ihn, welcher Verdienst ihm vorschwebte.
Chernoff: Das ist wichtig für euch?
MC: Ja, ist das wichtig für sie, Dr. Adams?
DS: Ja, das ist schön, das ist schön.
CM: Sind sie sicher?
Chernoff: Er überspringt komplett den wichtigsten Part.
DM: Kommen wir darauf zurück.
DS: Okay, wir gehen zurück und das ist gut.
Chernoff: Okay.
CM: Ich möchte keine Zeit vergeuden.
DM: Nein, wir werden dies schnell abschließen.
DS: Schnell
CM: Mr. Adams sagte, dass er 600.000 $ im Jahr machte mit einem Minimum an Personal. Der Overhead war klein. Er verdiente ein halbe Mille. Und wenn er seine Praxis aufgeben müsse und den Trip nach London, wollte er eine Vertrag über 3 Jahre mit MJ haben und 2 oder 3 Mio. Das war seine Forderung ich teilte dies MJ mit, und es gab keine anschließenden Folgen.
DM: Also kam er nicht zum Team?
CM: Nein, aber er wäre bereit, er würde weiter fragen und fragte mich, wie die Dinge liefen. Und ich sagte nur, dass es noch…
DS: Für 2 oder 3 Mio..
CM: Ja
Chernoff: Nur fur den London-Tri
CM: Nur für die Tore, exakt.
Chernoff: Wie lange sollte die Tour dauern?
CM: EinJahr, aber danach sollten Filme folgen mit AEG, wofür er mich weiter beschäftigen wollte, also für sehr lange Zeit, für immer. Er wollte ein Kinderkrankenhaus eröffnen, worin Kinder aus der ganzen Welt kommen können und behandelt werden. Und ich sollte der medizinische Leiter werden, nicht nur um sie zu sehen, sondern zu helfen, Spezialisten dafür zu gewinnen.
DM: Also gehen wir zurück. WO waren wir stehengeblieben. 10:50 Uhr?
CM: Ja
DM: Wo gaben sie ihm das Propofol? Wir waren dabei, zu erfahren, woher er all das Wissen darüber hat.
CM: Ja
DM: Übte er dafür Druck auf sie aus?
Chernoff: Wir haben also 25 mg.
DM: 25 mg, die Hälfte von dem, was sie normalerweise gaben? Was geschah als nächstes?
CM: Ich überwachte ihn per Monitor und er schlief ein.
DS: 11:00 Uhr, oder später?
CM: Er schlief sehr schnell ein, würde ich sagen. Aber er schnarchte nicht. Normalerweise, wenn er tief schläft, schnarcht er. Ich war ein wenig besorgt, dass er schnell wieder aufwacht….Und wann immer er erwacht, erreicht er seine IV-Seite. (???)
DM: Noch einmal kurz eine Bemerkung nebenbei, weil ich nicht so vertraut damit bin, wird das alles immer so eingeführt über seinen Tropf, oder ist es eher so, dass sie nur eine kleine Dosis injizieren und dann…
CM: Du setzt eine kleine Injektion, um ihn zum Schlafen zu bringen und dann versuchst du den Tropf langsam einzustellen.
DS: Okay.
CM: So dass er weiter schläft.
DM: Okay.
Chernoff: Es ist wie ein Anästhetikum. Es wird dafür benutzt, bevor das eigentliche Narkosemittel zum Einsatz kommt. Das ist es, was ihn seit Jahren einschlafen lässt.
CM: Aber es wird auch bei sehr kranken Patienten verwendet, die länger sediert werden müssen.
DM: Also er schlief schnell ein, schnarchte nicht, schlief also nicht tief?
CM: Ich war besorgt deshalb, denn dann könnte er jeden Moment wieder aufwachen, aber ich überwachte ihn. Blieb da und wachte. Ich überwachte ihn, verfolgte seine Sauerstoffsättigung. Sie war um die 90%, Herzfrequenz war bei 70 Schlägen. Alles war normal.
Ich überwachte ihn und saß lange genug dabei, um ein gutes Gefühl zu haben. Dann musste ich ins Bad, um zu pinkeln und seinen Urin zu überprüfen, der über nacht gesammelt wurde.
Dann kam ich zurück, und er atmete nicht mehr.. Ich sah auf den Pulsmesser, seine Herzfrequenz war bei 122 Schlägen.
DM: Lassen sie uns zurückgehen. Ich weiß, das haus ist riesig. Ich weiß nicht, wo das Badezimmer ist. Wie lange man bis zum Badezimmer unterwegs ist.
CM: Ich verließ seine Bettseite ging durch einen Ankleideraum und dann in den dritten Bereich, wo die Badezimmer sind und ich pinkeln konnte.
DM: Okay. Also ein paar Minuten, die sie weg waren?
CM: Ja, ich würde sagen, 2 Min.
DM: 2 Min. Okay
CM: Ja
DM: Sie hatten den Eindruck, dass er nicht atmete und sein Puls war hoch?
CM: Als ich zurückkam, ja.
DM: Weiter.
CM: Ich fühlte also sofort den Puls und und fand ihn auch am Oberschenkel. Sein Körper war warm. Die Farbe wechselte nicht. Es musste alles sehr schnell passiert sein, in der Zeit, als ich weg war und dann wieder kam. Ich begann also sofort mit der CPR und der Mund-zu-Mund-Beatmung.
DS: Haben sie manuell wiederbelebt oder hatten sie ein Beatmungsgerät?
Chernoff: Das erste was er tat?
CM: Ja, ich überwachte ihn klinisch.
Chernoff: Haben sie Medikamente verabreicht oder anderes?
CM: Das erste, was ich tun wollte..ich gab ihm Medikamente, aber nicht zuerst. Ich wollte ihn zuerst beatmen.
Chernoff: Alles klar, Sorry.
CM: Dann begann ich mit der Herzdruckmassage und dann machte ich schnell die Wiederbelebungsmassnahme in Form einer Mund zu Mund Beatmung.
Ich sah seinen Brustkorb steigen und fallen und wusste so, das ich durch die Beatmung Luft in ihn bekam.
Und dann machte ich schnell wieder Herz Lungen Wiederbelebung.
Während ich das machte, schaute ich auf das Telefon, aber die Telefone in diesem Haus gingen nicht.
Chernoff: Warum ist das so konstruiert?
CM: Ich vermute mal, das man Anrufe vermeiden wollte, denn MJ wechselte seine Nummer kontinuierlich.
DM: Ganz schnell,... ist er auf dem Bett, während sie die Herz Lungen Wiedebelungsmassnahmen machten, oder haben sie ihn aus dem Bett bewegt?
CM: Ich konnte ihn nicht alleine aus dem Bett bewegen und dann...
DM: OK
CM: Das schnellste, was ich tun konnte, war Beatmen und C.P.R. machen.
Und was ich tat, war improvisieren. Sein Bett ist ziemlich hart, aber doch nicht hart genug, um sehr effektiv zu sein.
So schob ich meinen linken Arm unter seinen Körper und massierte mit der anderen Hand weiter. Und so dachte ich, es wäre eine angemessene C.P.R.
Chernoff: Das Haus ist geschlossen?
CM: Nachts, da waren nur er, seine Kinder und ich im Haus.
Securety kamen nie ins Haus, um das Bad zu benutzen.
Man erzählte mir, das sie zur einer Tankstelle um die Ecke mussten, um auf die Toilette zu gehen.
Ich empfand das ein bischen als unmenschlich, und in dieser Woche sprach ich mit ihnen, um sie wenigstens einen Eingang zu einem Gäste WC benutzen zu lassen.
Wenn einer der Security wegging, dann waren nachts nur noch zwei da. Na ja, man weiss nie, was passiert, und ob man Hilfe braucht.
Ich denke, es hat nichts gebracht.
Aber irgendwie brachte ich meine Hand unter seinen Körper und ich machte C.P.R. und beatmete ihn weiter.
Und ich war sicher, das sein Brustkorb durch die tiefen Luftstösse stieg und fiel.
Ich wusste, das kein Telefon im Haus ging, weil ich ein paar Wochen zuvor mal den Hörer abnahm und versuchte, zu telefonieren. Aber sie funktionierten nicht.
Ich fragte, dann, warum. "Nun, sie wissen, das die Telefone hier nicht gehen".
Und mit diesem Wissen, war der einzige Weg, Hilfe zu bekommen,...nun, ich weiss, das er 100 North Carolwood wohnt, aber ich wusste die Postleitzahl nicht.
Um die 911 anzurufen, wäre das sehr nachlässig. Ich habe diese Availibility (Verfügbarkeit ?) aber nicht.
Ich wollte ihn beatmen und Herdruckmassage machen, das war für mich wichtiger.
Während ich das machte, fuhr ich mit meiner linken Hand damit fort, C.P.R zu machen, und kam darauf, mein Funk Telefon zu benutzen und seinen Assistent anzurufen., dessen Nummer ich habe, Brother Michael.
Ich sagte ihm " Bruder Michael, du muss sofort einen Security zu MJ' Haus schicken.
Wir haben ein Problem, OK?
DS: Das ist Michael Amir, korrekt?
CM.: Ja
DS: Okay
CM: Ich wollte ihm nicht... ich konnte ihm nicht sagen, die 911 anzurufen, weil er hätte wissen wollen, ws los ist, und ich hatte einen Patient, der meine Hilfe brauchte, und ich versuchte, zu helfen, so gut ich konnte.
Und nun zurück... nach diesem Telefongespräch machte ich genauso mit der Brustmassage und der Beatmunng weiter, wie zuvor.
Ich wollte seinen Puls messen...ich hatte keine Puls mehr.
Dann hob ich seine Beine an, was man auch Autotransfusion nennt. Mit anderen Worten, das Blut in den Beinen, wenn man sie anhebt, kann zurück zum Herzen gelangen.
Ich hob also seine Beine für einen kurzen Moment.
Ich hätte gerne etwas gehabt, um sie hochzulagern, und auch so zu halten, aber ich hatte nichts. Die Autotransfusion, so gut ich konnte, fuhr ich mit der Beatmung und C.P.R. fort.
Keiner kam zur Tür, keiner machte sie auf. Ungefähr eine Minute verging. Ich machte C.P.R..
Dann gelang ich in die Tasche und holte schnell eine Spritze heraus, und Flumazenil, F- L- U- M- A, FLUMAZENIL.
DS: Okay
CM: Ja, Flumazenil ist ein Antidote, das den Effekt von Benzodiazephine abfallen lässt. Und aus der Tatsache heraus, das er Lorazepam und Versed bekommen hat, wollte ich damit das Gegenteil der Effekte dieser Mittel erreichen, nämlich, das sie jetzt als Ergänzung zur Milch, die er bekommen hatte, miteinander arbeiten, mit dem Ziel, das es ihm hilft.
Ich gab 0,2 Mg Flumazenil
DS: 0,2?
CM: 0,2 Mg
DM: und das war wieder Intravenös, oder---
CM: direkt--
DM: --in ihn?
CM: intravenös
DM: Okay
CM: intravenös--
Ich fuhr mit der Brustmassage fort, damit die Medikamente zirkulieren.
In der Hofnung, das dies geschieht-- wenn seine Atemwegssituation depressiv war, dann würde es das Gegenteil der Effekte der Medikamente hervorrufen und er würde versuchen, zu atmen.
Aber er atmete weiterhin nicht.
DM: Und keine Hilfe kam?
CM: Keine Hilfe kam.
Also machte ich jetzt weiter Herzdruckmassage und Mund zu Mund Beatmung, genug, um sicher zu gehen, das er mit Luftzufuhr versorgt war.
Herzdruckmassage war da (?)
Ich öffnete die Tür, rannte raus, links über den 2. level(?) runter in die Küche, wo Security sein würden.
Und als ich den Boden der Treppen erreichte, sah ich die Köchin, die kochte.
Ich glaube, ihr Name ist Rose.
Und ich erzählte ihr "Ich habe einen Notfall, sie soll ganz schnell die Security schicken.
Das war, als der Mann, der die 911 anrief, die Treppe herunterkam.
Die Tür ist offen. Er kam herein.Ich sagte" Rufe die 911 ".
Während er das tat, machte ich Herzdruckmassage und Mund zu Mund Beatmung.
Aber ich wollte, das jetzt die 911 angerufen wird, obwohl er immernoch auf dem Bett lag, und ich Hilfe brauchte, um ihn aus dem Bett zu heben und auf den Boden zu legen, wo er auf einer festen Oberfläche liegen würde.
CM: So fuhr ich damit fort, seinen Rücken zu unterstützen, als ich Herzdruckmassage machte.
Der Operator fragte den Security (Alvarez), was passiert wäre.
Ich sagte, "Wir haben einen Patient, der nicht atmet."
Alles, was er(Alvarez) am Telefon sagte, hatte er von mir.
"Wie alt ist er?"
Ich sagte: 50 Jahre, weil er das nicht wusste.
DM: Wissen sie, wer dieser Sicherheitsmann war?
CM: Alberto Alvarez,...Alberto Alvarez.
Und der Operator fuhr damit fort, Fragen zu stellen.
und ich sagte :"Sag ihnen bloss, sie sollen herkommen, weil ich wollte, das er (Alvarez) mir hilft, Mr. Jackson auf einen härteren Untergrund zu legen, damit ich C.P.R.machen kann und ihn beatmen kann.
Und der Operator sagte, das sie auf dem Weg seien.
Dann legte er den Hörer auf und kam an die Bettseite.
Wir legten den Patient auf den Boden, was das war, was ich wollte.
Dann fuhr ich mit der Herzdruckmassage und der Beatmung fort, bis die Sanitäter kamen.
Als die Sanitäter kamen, riefen sie im U.C.L.A. an.
Sie hängten ihn an einen Pulsmesser an.
Er atmete nicht.
Wir machten Herzdruckmassage.
Wir legten ihn flach hin.
Wir intubierten ihn.
Wir realisierten, das sein Rhytmus dieser war, den wir P.E.A: nennen.
DS: P.E.A.?
CM: Ja.
DS: Was ist das?
CM: Pulseless Electrical Activity (Ohne Puls)
DM: Ohne Puls???
CM: Pulseless Electrical Activity
das bedeutet--
DM: Machen sie weiter.
CM: ein Herzschlag, der elektrisch gesehen wird, aber bei jedem Schlag-- du siehst den Schlag,...gibt das Herz keinen Auftrag, den Puls zu pushen.(?)
Bei einer Behandlung davon, ist, darf man niemals den Patient "schocken".
Es gab also keinen Gund, ihn zu schocken.
Sie benutzen Schocks bei z. B. Vorhofflimmern, Tachycardie, und anderen Zuständen.
Aber bei P.E.A. schockt man niemals.
Du behandelst eigentlich die zugrunde liegenden Bedingungen.
So bekam er Medizin, wie von dem U.C.L.A. benannt, Atropine, Epinephrine.
Dann gab ich zu bedenken, das sie Bicarbonate berücksichtigen sollen, welche...weil ich zur dieser Zeit an eine Azidämie glaubte, das bedeutet Säure, wissen sie, weil er nicht genug Sauerstoff bekommen würde.
Dein Blut PH würde runter gehen.
So fragte ich nach Bicarbonaten, um ihm methabolisch zu helfen.
Während wir weiter C.P.R.machten, begannen wir mit einem I.V. Zugang.
Die Sanitäter kämpften eine Weile, um einen I.V.Zugang legen zu können.
Warum?
DS: Um eine Vene zu finden?
CM: Venen sind schwierig bei MJ, weil in dem ganzen Prozess, als ich mit ihm beschäftigt war, hat sich mein I.V. Zugang entfernt oder gelöst.
DM: Nun, ganz, schnell, wenn sie darüber reden, das es keinen Grund gab, ihn zu schocken, haben die Sanitäter das entgegen ihren Wünschen trotzdem gemacht. Haben sie ihn geschockt?
CM: Nein.
DM: Okay.
DS: Also er wurde niemals geschockt?
CM: Nein niemals
DS: Ein Defillibrator wurde nicht benutzt?
CM: Nie, da war keine Indikation dafür da.
Ich bin Herzspezialist, ich weiss das.
DM: Und, haben sie-- gaben sie ihm Bicarbonate?
CM: Ja
DM: Okay
CM: Und sie--das U.C.L.A. stimmte zu.
Um ihm einige Bicarbonate zu geben. Sie stimmten Ephinephrine und Atropine zu.
Aber ich als Doktor dachte, das U.C.L.A. gibt Anweisungen, die etwas langsam sind.
Wissen sie, es ging alles sehr langsam.
Und dann fanden sie-- sie(Sanitäter) erzählten, das sie den Zugang nicht so schnell finden können, und das machte die Sache schlimm.
Und sie mussten einen Zugang an allen Seiten suchen, Nadeln und andere Sachen auch.
Im Grunde war Mr. Jackson so 20 Minuten ohne Behandlung oder Bemühungen, und da denke ich, es war die Grenze.
Seine Kondition war beinahe, ich würde sagen (witnessed?)aus dem Grund, das ich längere Zeit nicht an seinem Bett war.
Es war nur so kurz.
Ich würd es einen Zeugen Zustand(Witnessed state)? nennen.
Und ich begann mit der Herzdruckmassage und alles ging seinen Weg.
Es war effektiv.
Es war tief.
Ich weiss, das ich am Oberschenkel einen Puls gespürt habe bei meinen Massagen.
Ich wusste, das seine Zirklulation intakt war--war---wurde gehalten durch meine Bemühungen.
Dann fordere ich das U.C.L.A. auf, die Pflege auf mich zu übertragen--anstatt ihn für tot zu erklären, weil sie fühlten, das nichts für sie arbeitete zu dieser Zeit, und sie dachten auch nicht, das sie fähig waren, ihn zurückzuholen, sagten sie..
"Wenn der Doktor es versuchen möchte--wenn er die Pflege akzeptiert, das wäre gut, denn der Doktor wollte nicht noch mehr Zeit damit verbringen, auf dieser Linie Medikamente zu verabreichen."
Ich vermute, das ich ihm die bestmögliche Pflege geben konnte.
DM: So alles davon ging weiter, sie legten ihn mit der Hilfe der Sanitätern auf dem Boden im Haus, er war nicht in der Ambulance bis dahin?
CM: Nein.
DM: OK, und sie wollten das nicht abgeben?
CM: Ich sagte, nein.
DM: so gaben sie die Pflege an sie weiter?
CM: Ja
DM: Okay
CM: Ich meine, ich liebe Mr. Jackson, er war mein Freund.
Und er öffnete sich mir auf verschiedenen Wege
Und ich wollte ihm helfen, so gut ich konnte.
Wissen sie, er war ein alleinerziehender Vater, das hört man nicht so oft von einem Mann.
Aber er würde das erklären wissen sie.
Er war aleinerziehend von drei Kindern.
Und ich ---dachte über seine Kinder so, wissen sie, als würde ich über meine Kinder denken.
Also ich wollte ihm die bestmögliche Chance geben.
DS: Haben sie(die Sanitäter) die Verantwortung abgegeben?
CM: Sie gaben die Veantwortung an mich ab.
DS:: Okay.
CM:Ich fuhr mit der Herzdruckmassage fort, mit Atrophine und Epinephrine, Bicarbonate, I.V. zugeordnet und Flüssigkeit lief.
Ich machte tiefe Herzdruckmassage bis zum Ambulanzwagen weiter, und ich sagte ihnen, das ich ihn mit zum U.C.L.A. transportieren würde.
Ich war im Rettungswagen mit Mr. Jackson.
Wir fuhren zum U.C.L.A..
Wir brachten ihn in den OP wo eine Menge an medizinischem Personal war, um ihm zu helfen.
Und wir versuchten es, wir versuchten es für eine letzte Stunde.
Und ich denke, sie hätten vieleicht früher aufgegeben, wenn ich nicht darauf beharrt hätte, auf die Wichtigkeit.
Und zum Schluss beschlossen sie, es nochmal mit einer Ballonpumpe zu versuchen, welches ein Gerät war, was zur Aorta durch die Arterien geht.
Diese würde das Herz durch Diastole pumpen--oder zwischen den Schlägen und drückt oxigiertes Blut zurück in seine Lungen--zu seinem Herz.(? bekomme da keinen besseren Sinn hin)
Ich fragte den Herzspezialist: "Denken sie, das das effektiv sein wird?"
Er sagte, das er es zuvor auch schon gemacht habe und es gute Resultate damit gab.
Ich sagte:" Das ist gut"
Das ist nicht das, was ich tun würde, denn ich glaube nicht, das eine Ballonpumpe hilft, wenn es keinen Blutdruck gibt.
ber er wollte es versuchen und ich half ihm, das war nötig, also sagte ich: 'weitermachen.'
Also er --nach allem, was für MJ getan wurde--wir hatten keinen Blutgaswert (???). Der erste Blutgaswert war wieder vorhanden, und der PH--PO2, welcher im Sauerstoffdruck (???)war, war in den 20 ern. Und sie dachten, er ist venös. Danach ließen sie--ich fragte sie, ob sie es wiederholen könnten nachdem sie arterielles Blut hatten und dieses rot war. Das andere Blut kam zurück mit einem PO2-Wert von ca 30.-- (also hier kam ich nicht wirklich klar)
DM: Was ist besser? 20 oder 30?
CM: Es sollte von 70 bis 90 gehen oder noch höher. 30 ist ein wenig besser als 25.
DM: Okay
CM: Zu diesem Zeitpunkt wunderte ich mich --normal ist 50--wir hatten 40. Sein PH-Wert ging runter auf 7,2. Wir hielten ihn für azidotisch. Warum konnten wir seinen o2-Gehalt nicht erhöhen? Dr. (Cooper) hatte keine Erklärung dafür, und ich sagte: 'Ich habe auch keine Erklärung dafür, aber wir können eine Lungenembolie nicht ausschließen.'
DM: Was ist eine Lungenembolie?
CM: Eine Lungenembolie ist ein Blutspropfen (Thrombus), der jede Art von sauerstoffangereicherten Blut daran hindert, in die Lunge zu gelangen und dadurch das Gewebe nicht mehr mit Sauerstoff versorgt werden kann. Eine massive Embolie verhindert jegliche Zirkulation zur Lunge und kann zum Herzstillstand führen. Deshalb hatten wir keine Chance, das Herz zu schocken. Also--'
DM: Wirklich schnell, Verzeihung für die Unterbrechung, wirklich schnell, als sie das UCLA erreichten, wechselte die Verantwortung auf das UCLA oder war sie weiterhin bei ihnen?
CM: Sie wechselte direkt zum UCLA.
DM: Okay.
CM: Weil ich keine Privilegien habe.
DM: Okay.
CM: Aber ich blieb dort, sie erlaubten es mir. Ich gab Ratschläge und sie nahmen sie an. Anschließend kam der Kardiologe, und wir versuchten es mit der Ballonpumpe.
Chernoff: Der Unterschied ist aber trotzdem die Tatsache, dass MJ Schlaftabletten einnahm, denke ich, eine lange Zeit, es gab eine Veränderung der Einnahme in den letzten 3 Tagen vor seinem Tod. Können sie erklären, warum es so war? Ich glaube nicht, dass wir dies getan haben.
DS: Nein, noch nicht.
CM: Okay.
DS: Bevor wir dazu kommen--es geschah und--
CM: Er starb.
DS: Er starb.
CM: Sie erklärten ihn für tot. Dann machte ich einen Vorschlag, der einzige--und sie fragten nach einem Arzt, der den Totenschein unterschreiben sollte. Und ich sagte, dass ich ihn nicht unterschreiben würde, wenn ich die Todesursache nicht kenne. Deshalb schlug ich eine Autopsie vor.
DM: Ja, wir sprachen über unterschiedliche Vorkommen.
CM: Ich schlug es vor.
DM: Ja
CM: Okay
DM: Ja
Chernoff: Erzählen sie ihm (DS) über die letzten 3 Tage.
CM: Ja. MJ war mein Freund. Ich liebte ihn, ich meine, wir hatte eine tolle Beziehung. Nachdem ich ins Team aufgenommen wurde, kam ich in die Situation, dass ein Mann regelmäßig jede Nacht sein Diprivan wollte. Ich selbst schlug nicht vor, ins Team zu kommen. Ich wollte ihm helfen, war zur Stelle, falls etwas schief ging. Das war frustrierend für mich. Nachdem ich sah, dass es sich um Abhängigkeit gehandelt haben könnte, was ich vorher nicht wusste--Ich wollte ihn von dem Propofol wegbringen. Aber wie alles andere muss man das Verhaltensmuster betrachten. Ich habe noch nie eine Studie über eine Abhängigkeit dieses Medikaments gesehen. Aber es wird schnell klar, dass es sich um eine Abhängigkeit gehandelt haben muss. Mit großer Vorsicht, ich wusste, wie schwierig es war, ihn in dieser Nacht mit gleichzeitigen Entzug schlafen zu lassen. Wie komme ich zu diesem Schluss? 3 Tage vor seinem Tod begann ich MJ von Propofol zu entwöhnen.
DM: Taten sie es mit seinem Wissen oder ohne dies?
CM: Mit seinem Wissen. Ich sagte ihm, dass ich ihn auf natürliche Weise schlafen lassen wolle. Wenn du probst, wirst du müde. Er sollte auf normale Weise schlafen. Und dann fragte ich ihn. 'Wenn das dein Verhalten ist, was passiert, wenn die Show vorbei ist?' machst du dann genauso weiter wie jetzt?' Er sagte, 'Nein, ich denke, dann ist es besser. Dann kann ich ohne das Zeug schlafen.' Das sagte er zu mir. Ich sagte: 'Gut, ich denke, wir versuchen es mit kleineren Dosen, ohne Propofol.' So begann ich die letzten 3 Tage. Es waren 72 Stunden ich sah ihn jede Nacht und gab mehr Lorazepan und Versed.
DM: Hat er das or dieser Nacht auch schon eingenommen?
CM: Ja.
DM: Das erste mal, dass sie ihm das gaben?
CM: Nein.
DM: Okay.
CM: Ich gab es ihm seit 3 Nächten.--
Chernoff: Ich denke, DM will wissen, was vor diesen 3 Nächten war. Gaben sie es ihm auch schon?--Versed und--
CM: Ja, aber nicht als alleinige Dosis.
DM: Okay
CM: ich versuchte--
DM: Sie gaben es in Kombination--
CM: Ja.
DM: kleiner Dosen.
CM: Ja, kleiner Dosen.
DM: Und sie versuchten, das Propofol wegzulassen.
CM: Ja und ihn davon wegzubringen.
DM: Richtig, also gaben sie ihm--
DS: Lorazepan und--
CM:Lorazepan und Midazolam, also Versed und Ativan. Okay?
DM: Und er war damit einverstanden?
CM: nicht wirklich.
DM: Okay.
CM: Also ungern, er kämpfte mit mir und sagte: 'Wird es auf die gleiche Weise helfen, werde ich schlafen können?' Ich sagte: 'Natürlich ist es nicht dasselbe, aber wenn es hilft auf natürlicherem Weg zu schlafen--dann kannst du auch mehr auf deine Weise versuchen.., Milch und Kekse und all die vielen Dinge, die es schön machen, bevor du ins Bett gehst, es wäre besser für dich, Michael.' Und er sagte: 'Ich möchte das ja, aber ich möchte auch schlafen. Bist du sicher, dass ich schlafen kann?' ich sagte: ' Ich kann es nicht mit Sicherheit sagen, aber ich versuche es.'
Ich gab ihm Versed, Attika und eine niedrige Dosis Propofol, die langsamer durch den Tropf lief. Und bis auf einige Unterbrechungen brachte ich ihn zum Schlafen für eine angemessene Zeit. Aber er wollte unbedingt bis zum Mittag schlafen, also sehr lange, was nicht unbedingt gut war, aber er wollte es, weil er es von den anderen Ärzten so kannte, also 15 bis 18 Stunden. Das war die erste Nacht. --reduzieren, reduzieren Propofol und mehr Lorazepan und Versed geben. In der 2. Nacht, eine Nacht vor seinem Tod, gab ich ihm keine Milch. Ich dachte, wir wären darüber hinweg. Er bekam nur Lorazepan und Versed. Es schien so, als würde er physiologisch darauf ansprechen. Er war beim Aufwachen nicht müde. Er wachte nur ganz kurz nachts auf und schlief dann wieder ein. Er sagte, er fühle sich tagsüber ein bisschen schlapp, aber ich denke, das war eher subjektiv. ich denke, er wollte mir damit sagen: 'Ich versuche es, aber ich mag es nicht. Ich will Diprivan.' Also sagte ich: 'Aber du hast letzte Nacht gut geschlafen, Michael. Und das ist Tag nr. 2. Also lass uns mit Lorazepan und Ativan weitermachen.' Und ich begann diese Nacht mit Lorazepan und Ativan.
DM: Und das war Nacht Nr. 3
CM: Ja
DM: Okay.
CM: Und das war--
Chernoff: Das ist sein Todestag
CM: Und das war die Nacht, in der es unmöglich war, es hat nicht funktioniert. Was ließ ihn nicht schlafen? Er sagte , dass er permanent ein Producer und Write ist und unbedingt schlafen müsse, sonst würde seine Show platzen, er musste schlafen.
CM: Aus diesem Grund haben wir uns alle auf den nächsten Tag konzentriert.
Nachdem wir es Nacht für Nacht mit diesen beiden Mittel versucht haben, habe ich beschlossen, ihm etwas von der Milch zu geben, damit er wenigstens ein paar Stunden schlafen könnte und somit produzieren kann.
Ich passte auf ihn auf.
Ich wollte ihn nicht abstürzen lassen.
Ich hatte nicht die Absicht, ihm weh zutun.
Ich habe Anteil genommen.
Was ich auch tat, war, festzustellen, ob Michael Jackson vieleicht eine Abhängigkeit zu einer der Substanzen hat.
Ich wollte ihn davon entwöhnen. Aber--
DS: Und sie haben das die letzten beide Nächte erfolgreich gemacht? Einige kleinere Unruhen, die sie erwähnt haben?
CM: Ja
DS: Aber alles bis zu dieser Nacht, die Nacht, in der das passierte--
CM: Er konnte einfach nicht schlafen, er konnte nicht...
DS: Er ist einfach aufgewacht, nachdem sie das für ihn gemacht, was sie machen konnten.
CM: Ja
DS:Und er wollte mehr, und dann verlangte er nach der Milch?
CM: Ja, Okay?
DS: Okay
CM: Nun, was ich--was ich zu dieser Zeit realisierte, war, das sie vieleicht nicht diese Mittel studiert hatten, so, wie man es für den Patienten tun sollte.
Studien haben gezeigt, das sich eine gewisse Abhängigkeit entwickeln kann, und er hatte wahrscheinlich deutlich diese Anzeichen.
Und ob das alles physisch, physologisch oder mental war, er war nicht zufrieden, wenn er keine Milch bekam, welche in diesem Prozess involviert war.
DM. Und als-- also im Krankenhaus, als man ihn ankündigte, und sie ein bischen mit den Detektiven redeten, was passierte dann? Was haben sie getan?
CM: Was ich getan habe, nachdem ich mit ihnen geredet habe?
DM: Ja
CM: Nun, nachdem ich mit den Detektiven geredet hatte, , gab ich ihnen meine Telefonnummer, damit sie wissen, wo sie mich erreichen können.
DM: Richtig.
CM: Es war jetzt sehr wichtig, Mrs. Jackson, der Mutter von Michael, Trost zu zusprechen. ich habe sie nie zuvor getroffen.
Aber als sie ins Krankenhaus kam, war es das erste, wie man ihr am Besten diese Nachricht beibringt.
Man hat mir erzählt, sie hätte eine Herzschwäche. So habe ich ihnen gesagt, das sie ihr diese Informationen sehr vorsichtig geben müssen.
DM: War da ein anderes Familienmitglied dabei?
CM: Nein, sie war die einzige. Sein Vater, war offenbar in einem anderen Staat, war offenbar nicht da.
Und ich konnte den anderen Geschwistern nichts erzählen.
DS: Haben sie das Krankenhaus verlassen, oder kam sie ins Krankenhaus und sie haben dort mit ihr gesprochen?
CM: Sie kam ins Krankenhaus
DS: Okay
CM: Nun, wir-- Sie brachten sie in einen Raum unten in der Halle. Ich ging zu ihr mit dem Notarzt, der ihn beatmete, mit dem ich die ganze Zeit durchweg zusammen war.
Und sie begannen damit, Mrs jackson die Neuigkeiten zu erzählen.
Der Arzt erzählte ihr zuerst, das ihr Sohn mit Schwierigkeiten bei der Atmung eingeliefert worden sei, und sie würden alles versuchen.
Sie fragte:" Wie geht es meinem Sohn, er ist doch nicht tot, oder?
Der Arzt sagte:"Ja"
Und dann brach sie zusammen.
Es war sehr-- und traurig.
Wir waren da und hielten ihre Hand.
Der Arzt ging und ich blieb und fragte nach den Sozialarbeitern oder Psychologen, die es in Krankenhäusern gibt.
Ein Sozialteam und ein Psychologe kam.
Und ich sagte ihnen-- Aufgrund der Nachricht, die Mrs. Jackson gerade bekam, das sie auf sie aufpassen und ihr bitte helfen sollten.
Als nächste fragte ich mich, wo seine Kinder waren. Ich habe nicht mitbekommen, ob sie mit ins Krankenhaus gebracht worden sind.
Man hat mir erzählt, das sie in einem anderen Raum sind und etwas essen.
Klar musste man den Kindern die Lage erklären, sie mussten das wissen.
Aber wie bringt man ihn das bei?
Also sprach ich mit Frank Dileo, Michaels Manager, Frank Dileo.
Und er sagte, er würde mit mir hineingehen.
Ich sagte:" Nein, lass uns noch etwas anders machen, etwas, mit dem sie einen guten Kameradschaftsgeist haben würden, und das war Bruder Michael Amir.
Nun, Frank Dileo, ich, Michael Amir, und ein Sozialarbeiter gingen in den Raum, wo die Kinder etwas assen.
Ich ging hinein und bin nicht sicher, wer zuerst sprach.
Aber irgendwie fragten sie nach ihrem Dad und wussten, das es ihm nicht gut ging, das er gestorben sei.
Und dann waren sie sehr traurig, sehr, und ich blieb dort und umarmte sie.
Und ich gab Paris Trost, und Prince Trost und Blanket Trost, dem jüngsten von den dreien.
Denn immer wenn sie krank waren fragten sie nach mir und sagten:" Bitte Daddy, ruf Dr. Conrad".
Und ich gab ihnen Trost.
Mrs. Jackson war nicht im Raum.
Und nachdem sie geweint haben, und geweint und geweint, äusserte sich seine Tochter sehr unglücklich und traurig.
Sie möchte allein mit ihrem Dad sein und sie möchte kein Waisenkind sein.
Das war alles sehr traurig, sehr, sehr traurig.
Sie war wie meine Tochter und ich sagte ihr, das ich auf sie aufpassen würde, und Frank sagte auch, das er auf sie aufpassen würde.
Und sie fragte mich:" Dr. Murray, sie haben mir erzählt, das sie viele Menschen gerettet haben, Menschen mit Herzschwächen, und sie konnten meinen Dad nicht retten?
Ich sagte :" Ich habe mein bestes versucht".
Und Paris sagte:" Ich weiss das, Dr. Murray, ich weiss, das sie ihr Bestes versucht haben, aber ich bin wirklich traurig. Ich werde morgens aufwachen und mein Daddy wird nicht da sein.
Sie weinte und dann wollte sie ihn sehen.
DS: Und dann, wie haben sie die Kinder ihn sehen lassen?
CM: Also, bevor ich "Ja" sagte, zog ich ein Psychologen- Team dazu, und ich tat alles dafür.
Ich sagte:" Wir brauchen etwas Hilfe und Unterstützung hier. Die Kinder wollen ihren Daddy sehen, glauben sie, das es eine gute Idee ist?"
ich wollte keine eigenständige Entscheidung treffen in diesem Fall.
Und dann sagte jemand:"Gut, ja" sie sollten geschlossen hingebracht werden.
Ich sagte:" Glauben sie, das sie reif genug sind, um es zu verstehen?"
Sie sagten: "Ja, wir glauben schon."
Die Sozialarbeiterin redete noch etwas mit den Kindern und brachte Assistenten mit runter.
Sie brachten Mrs. Jackson, Michaels Mutter, in einen grossen Konferenzraum, und die Kinder traten auch ein, weil sie ihre Oma sehen wollten. Sie schluchtste und weinte und sie hielten sich ein bischen. Aber ich war mir nicht sicher, ob sie zusammen waren, denn die beiden Jungs rannten weg, um ein bischen Abstand zu bekommen.
Und Paris war diejenige, die ihrer Grossmutter mehr Trost gab, und sie wollte sie sehen.
Und während das geschah, forderte ich sie auf, Michael's Körper herzurichten, ihn so präsentabel wie möglich zu machen, damit sie ihrem Daddy Lebewohl sagen konnten und ich empfahl ihnen eine Autopsie.
Zu dieser Zeit begann seine Familie einzutreffen.
Die erste Person, die ich sah, war Jermaine, glaube ich. Ich kannte ihn vorher nicht.
Einige Cousins und dann kam La Toya, seine Schwester herein.
Die Familie traf zusammen.
Und währenddessen richteten sie Mr. Jackson her, und brachten ihn in einen anderen Raum.
Ich ging in den Konferenzraum zur Familie.
Ich schob meinen Stuhl an die Seite von Mrs. Jackson und La Toya sass auf der anderen Seite.
Ich hielt ihre Hände.
Ich fragte sie."Haben sie irgendwelche Fragen, kann ich ihnen irgendwie helfen?"
Sie fragten mich:" Wissen sie, woran er gestorben sei?"
Meine Antwort war "Nein"
Und das war der Grund, warum ich der Familie empfahl, eine Autopsie zu machen, denn ich wollte es auch wissen.
Und sie-- wissen sie, sie waren nicht zu verstehen.
Aber ich wollte für sie da sein, ihnen Fragen beantworten, falls sie Fragen haben oder etwas brauchten.
Danach war sein Körper präpariert, um ihn sehen zu können.
Der Sozialarbeiter kontrollierte die Kinder.
Und sie nahmen das ganze Team und den Abteilungsleiter, standen in der Halle und gingen hinein, um ihren Vater zu sehen.
Ich ging auch in die Besichtigungszone. Da stand auch ein Beamter mit mir.
Und da war eine gläsernde Trennwand.
Und die Familie verbrachte zusammen mit den Kindern eine Menge Zeit mit ihrem Daddy. Sie weinten.
Andere Leute kamen herein und ich ging zurück in den Konferenzraum.
Ich-- weil zu dieser Zeit, nachdem sie ihren Dad gesehen haben und La Toya ihn gesehen hat, kamen immer mehr Verwandte. Sie wunderten sich, weil es nur eine begrenzte Zeit von 2 Stunden gab, um ihn zu sehen, weil er danach, zur Gerichtsmedizin gebracht werden sollte.
Ich ging also in den Konferenzraum zurück und fragte Mrs. Jackson, ob sie ihn nicht auch gerne sehen möchte.
DM: Mrs. Jackson?
CM: Seine Mutter.
DM: Seine Mutter
CM: Sie sagte:" Nein."
Chernoff: War sein Vater inzwischen da?
CM: Nein
Chernoff: Nein?
CM: Nein, er-- er zeigte sich nie.
So, nun zum nächsten Teil, da fragte ich die Security:" So, was kommt nun?
Die Security: "Nun, sie wissen, --jetzt das,-- sie wissen, die Familie ist noch hier.
Wir haben ihn gesehen und nun warteten wir darauf, das Mr. Jackson von der Gerichtsmedizin abgeholt wird."
CM: "Könnten sie die Kinder nach Hause zu bringen, was machen sie?"
Und der Security Chef sagte mir:" Nun, zur Zeit kann niemand in das Haus, denn es wurde verschlossen.
Ich sagte:" Wo sollen die Kinder denn hin?"
Sie sagten, das sie sich gut vorstellen können, wo die Kinder hinkämen, mit einem Verwandten.
Ich wartete noch eine Weile und ging dann zu Randy Philipps welcher der Vorsitzender von A.E.G. live ist.
Dann sprach ich nochmal mit Frank Dileo, Michael Amir und anderen Securitys.
Ich fragte, ob ich hier nicht irgendwas tun könnte, und sie sagten: "Nein Dr. Murray. Wir müssen jetzt hier draussen aufpassen, weil sich eine Menge Leute dort angesammelt haben."
Das war die Situation für mich.
Und dann fragten sie nach seinem Bruder Jermaine, der im anderen Teil des U.C.L.A. war.
Ich ging zu diesem anderen Teil des U.C.L.A.
Und dann wurde ich eingewiesen, was die langjährigen Anwälte der Jacksons betrifft und der Presse.
Sie wollten eine Presserklärung abgeben.
Sie wollten, das ich die Pressemitteilung nochmal anschaue, um zu sehen, ob alles so OK war.
DS: Machte das Jermaine?
CM: Ja, Jermaine und Randy Philipps wollten, das ich mir das nochmal ansehe.
Ich wusste, das sie sie geschrieben hatten und habe es akzeptiert.
Ich fügte hinzu, das der Anlass--also, obwohl vermutet wurde, das es ein Herzstillstand war, sollte noch eine Autopsie veranlasst werden--und ich--
Chernoff: Wer ist das, mit dem sie gesprochen haben, wr es Jermaine?
CM: Ich habe mit dem Schreiber und den Anwälten gesprochen, welche diese Mitteilung für Jermaine verfasst haben.
Und dann-- danach dachte ich, das es so vernünftig war.
Sie wollten nichts ändern.
Ich dachte, das es legal war.
Jermaine wollte, das man den Fakt ändert, der besagt, das die Fans die Privatsphäre respektieren sollten.
Und er sagte:"Das ist keine gute Idee, weil Fans nunmal Fans sind. Vieleicht sollten wir in den Medien dazu auffordern, unsere Privatsphäre zu beachten."
Und dann wandte ich im weiter zu. Wir sassen in der Ecke und ich sprach erneut wieder ein wenig mit ihm. Und er fragte mich, woher ich komme und ich erzählte ihm, dass ich in der Karibik geboren bin, in Tinidad, er nahm meinen Akzent wahr. Und ich sagte, "Gibt es noch mehr, was ich für Sie/Dich tun kann?" Und er sagte 'nein', sie waren bei der Familie; sie werden versuchen, das beste unter diesen Bedinungen zu tun. Ich fragte. Ich sagte, "Ist da noch irgendwas hier was ich tun könnte?" Er sagte, "Nein." Ich war müde. Ich sagte, "Okay. Ich werde mich jetzt auf den nach Hause Weg machen." Ich verliess das Krankenhaus.
EC: Sie verbrachten auch Zeit mit Mrs Jackson?
CM: Ja. Mrs.?
EC: Ja.
CM: Oh ja. Ja.
EC: Die Presse - Jesse Jackson war's der zu mir sagte, dass Sie Zeit mit der Familie verbringen solle, ihnen Mut zusprechen in diesen letzten Stunden ihres Sohnes.
CM: Sie ahnen nicht, wie traurig es ist, da zu sitzen und die neuesten Pressemeldungen reinkommen zu sehen und das ist alles so weit von der Wahrheit entfernt.
(S 97)
DS: Hhmm. Das war uns bewusst.
CM: Sie sagten -- sie sagten, dass ich aus dem wagen ausstieg; ich rannte weg. Ich befand mich im transporter bei Mr Jackson und versuchte ihm zu helfen zu überleben. Ich tat alles was ich konnte. Und ich konnte meinen Wagen nicht mitnehmen da ich ihm helfen musste.
DS: In Ordung. Sie sprachen mit dem Doktor -- oder Korrektur -- Detektive Porche?
DM: Er hatte eine kleine Fedora auf.
CM: Porche?
DM: Er hatte einen Fedora auf. Er und sein Partner?
CM: Ja das ist er. Das ist derjenige, welcher --
DS: Ein weisshaariger?
CM: Das ist der, der mit mir im Krankenhaus sprach.
DS: Richtig. Okay. Und Sie gaben ihm Ihre Kontakt info und Ihr erstes Statement.
CM: Ja.
DS: Im Grunde das, was sie uns erzählten.
CM: Ja.
DS: Offensichtlich, da gibt es keinen Zweifel. Wenn er versuchte, sie verschiedene Male zu fassen zu kriegen, würde es schnurstracks weiter gehen .... (??????? anm. rip.michael: "Obviously, not as in depth. When he tried to get a hold of you several times, it just would go straight to --")
DM: Voice mail (sprachnachricht)
DS: -- voice mail.
DM: Da war ihre voice mail (box) voll. Ich versuchte ein paar mal Ihnen eine Nachricht zu schicken.
CM: Nun, ich --
MrPena: War das am Freitag morgen? Ist es das was Sie --
DS: Das war wohl am Abend.
CM: Oh, des gleichen TagesP
DM: Ja, des gleichen Tages.
MrP: Das, was ich Sie an jenem Freitag Morgen wissen lassen wollte, dass er sehr früh am Morgen mit mir gesprochen hatte.
DM: Okay.
MrP: Es war meine Empfehlung, das Telefon einfach ausgeschaltet zu lassen. Ich hatte eine sehr geschäftigen Tag. Ich rannte umher und tat drei Dinge gleichzeitig, looking at this story. Und so sagte ich ihm, dass er auf mich warten solle, da ich später mit ihm sprechen wolle.
DM: Okay.
CM: Und ich wollte nicht mit von einer Menge Leuten bombardiert werden, die alle versuchten, mich auf meinem mobilfon zu errreichen.
DS: Da Sie Michaels mal-ja-mal-nein Arzt waren, waren Sie sich bewusst über irgendwelche bereits existierenden medizinischen Vorbedingungen seinerseits? Ich meine, sprachen Sie mit ihm darüber, dass er möglicherweise abhängig war von diesen Medikamenten, dass Ihnen alles bekannt war, jedes Problem das er hatte?
CM: Ausser der Probleme, wegen derer ich ihn behandelte, behandelte ich ihn wegen einer Lungenentzündung.
DS: Okay. Wann war das?
CM: Ich denke irgendwann in 2008.
DS: Okay.
CM: Oder 2007, 2008. Ich kann's nicht sicher sagen. Ich behandelte ihn wegen einer gebrochenen Zehe, einer vermutlich angebrochen Zehe, er hatte sich aufgeregt zu Hause, aus gewissen Gründen, so wie er sagte und hatte der Türe eine Tritt versetzt und sich am Fuss verletzt.
DM: Erinnern Sie das Jahr?
CM: Ich denke, das ereignete sich in 2008. Und ausserdem behandelte ich ihn einer Virenersyndorms der oberen Atemwege, Lethargie - Schwäche und ein wenig ausgetrocknet, weil er ...
(S 100)
... nicht gut aß.
DS: War das sowas wie chronisch bei ihm?
CM: Was?
DS: Die Austrocknung und --
CM: Er trank nicht.
DS: -- Erschöpfung.
CM: Er trank und aß nicht (gut). Er sagte, dass ihn seine Mutter als Kind immer wieder hätte zum Essen ermutigen müssen. Er liebte es einfach nicht zu essen. (So he just don't like to eat foods.) Und die Speisen die er aß, wenn er aß, waren meistens Geflügel und Reis.
DM: Das war in diesem Jahr, als Sie ihn wegen des Virensyndroms der oberen Atemwege behandelten?
CM: 2007, 2008. Oh, Sie meinen die Atemwegserkrankung? Das war so ziemlich das Erste, weswegen ich ihn behandelte. Das war eine art Viren (... unverständlich..) die Kinder und er hatten sich damit infiziert, und sie husteten und hatten laufende Nasen und tranken nicht ausreichend und bekamen nicht genügend Ruhe.
DM: War das etwa 2006?
CM: Ja, das war das erste Mal. Und ich behandelte ihn wahrscheinlich noch mehrere Male, kann sein zwei oder drei Mal wegen dieser Ursache.
EC: Und dann hatte er etwas komisches an seinem Fuss.
CM: O ja.
EC: Aber das ist (.. unverständlich ..).
CM: Nun --
DS: Tut mir leid. Fahren Sie fort.
CM: Als ich mir über die Jahre seine Füsse anschaute, wissen Sie, als Tänzer hatte er Verhärtungen die so ausgeprägt an seine Füssen waren und das muss ziemlich schmerzhaft gewesen sein, wenn er tanzte. Ich liess einen Fusspezialisten ins Haus kommen. Sie -- nun sie schälten die Verhärtungen heraus, so dass seine Schmerzen vergingen. Zur gleichen Zeit, als ich seine Füsse behandelte, hatte er eine sehr ernste Pilzerkrankung, eine Pilzinfektion, die sich über alle Zehen verbreitet und bis ins Fleisch geht.
DS: Wann bemerkten Sie das?
CM: Während meiner Untersuchung.
DS: Wann war die also? Wie lange ist das her?
CM: (... unverständlich ...) als ich ihn zum ersten Mal sah und er keine Socken trug. Bereits am ersten Tag als ich ihn sah, fiel mir dieser Zustand auf. Und wir sprachen darüber. Wir befreiten ihn von diesen Verhärtungen .
DS: Aber wie lange ist das her? Welches ...
(S 102)
.. Jahr? Welcher Monat? War das dieses Jahr? Innerhalb der letzten Monate?
CM: Nein, innerhalb der -- ich würde ungefähr sagen, vor 1 1/2 Jahren.
EC: Eines der Dinge -- der wichtigen Dinge deswegen, dass man mit dem M.E. (??? anm. rip.m.) vor der behandlung besprechen sollte, Sie behandelten mit Lamisil. Das -- es wird als Salbe verkauft. Aber die Sache ist die, wenn man es oral nimmt (gibt's auch als granulat, Anm rip.m.) geht das ziemlich auf die Leber.
DM: Lamisil?
CM: Lamisil.
EC: Also machten sie ein komplettes -- er machte ein komplettes Blutbild, um sicher zu stellen, dass seine Leber und alles in Ordnung ist.
CM: Richtig.
EC: Schlussendlich haben Sie das bekommen. Es wurde unter einem fake-Namen gemanagt, weil er nicht wollte, dass solcher Art Info nicht nach aussen drang.
DM: Richtig.
EC: Aber -- Aber alles war in Ordnung; richtig?
CM: Alles war in Ordnung.
EC: Ja.
CM: Und dann gab ich ihm drei ...
(S 103)
... Monate von dem Lamisil und, wissen Sie, ich kontrollierte das immer wieder, um sicher zu stellen, das alles nach seinen Wünschen lief. Er war sehr glücklich. Am Schluss der Behandlung, seine Infektion am Fuss -- seine Haut war weich. Da waren keine Abschilferungen mehr, keine harte Stellen. Die Nägel waren neu nachgewachsen. Er war verblüfft. Er war sehr glücklich.
EC: Gibt es -- ich bitte bitte nicht um Geschäftsgeheimnisse, aber gibt es überhaupt irgendeine vorläufige Toxikologie?
DM: Nein, nichts wurde uns mitgeteilt.
EC: Da wir nicht wissen, was noch aufgezeigt werden wird, ausser dass wir (... unverständlich ...) von diesen drei Medikamenten wissen. War Ihnen bewusst, dass er irgendwelche anderen Medikamente nahm?
CM: Mir war nichs von irgendwelchen anderen Medikamenten bewusst, die er nahm, doch ich erfuhr, dass er 3 mal wöchentlich einen Dr. Klein in Beverly Hills aufsuchte. Er eröffnete mir das nie.
EC: Sie hörten das von wem?
CM: Seinem Personal, sowie Frank DiLeo, Kenny Ortega. Sie müssten davon gewusst haben, da sie in seinem Produktionsteam arbeiteten und er traf sie drei mal wöchentlich. Gerade vor drei Wochen, ziemlich genau um die Mittagszeit, telefonierte er mit jemanden von Dr Klein's Praxis. Er rief Bruder Amir an, um Dr Klein's Praxis anzurufen. Er wollte mit einer besonderen Person sprechen. Ich meine, der Name war Jason. Er wollte, dass Jason versuchen sollte, dass er ihn zwischen die andern Patienten quetschen könne.
EC: Davon erzählte Ihnen Michael?
CM: Ich war hier, während er das tat.
EC: (.. unverständlich ...)
CM: Ja.
EC: Fragten Sie ihn danach, was er -- was er brauche?
CM: Er weihte mich nicht ein. Ich meinte, das sei seine Privatangelegenheit. Wissen Sie, er ist -- er ist verantwortlich für seine medizinische Historie. Er erklärte mich nie deswegen auf, doch ich sah Fläschchen mit Pillen neben seinem Bett, die Dr. Klein's Name trugen. Ich sah auch welche mit Dr. Metzger's Name. Also wurde mir klar, dass er noch andere Ärzte konsultierte. Aber er hatte mich nicht eingeweiht.
DM: Ich werde Ihnen die Namen einiger --- Ich werde Ihnen die Namen einiger Medikamente nennen und Sie sagen mir, ob das welche sind ...
(S 105)
... mit denen Sie ihn behandelten.
CM: Ja.
DM: Propofol haben wir schon erfasst. Propofol injizierbare Emulsion, 1% das ist --
CM: Lidocaine. Das sogenannte Antiburn.
DM: Richtig. Das Fluma -- Flumazenil.
CM: Flumazenil, das ist das Antidot, das ich ihm gab --
DM: Richtig.
CM: -- 0,2 um zu versuchen, um die Wirkung der Benzodiazepine umzukehren.
DM: Richtig. Clonazepam, das ist etwas, was Sie ins Spiel brachten --
CM: Clonezepam, das ist -- was ist der andere Name dafür? Ist das Restoril? Wie viele Milligramm davon?
DM: Das sind -- das müssen Sie wissen, ich weiss es nicht.
CM: Ja.
DM: Ich weiss, dass --
CM: Es kann sein -- Es kann sein, dass ich Clonazepam verschrieb, das ist Restoril, ist eine ...
(S 106)
... 30mg Pille, die er nachts nahm P.R.N. (??? Anm. rip.m.) Wenn er -- wenn er es brauchte, wenn er schlafen wollte.
DM: Okay. Das wäre für's Schlafen gewesen. Okay. Trazodone.
CM: Nein.
DM: Nein?
CM: Das habe ich nicht verschrieben.
DS: Was ist es?
CM: Trazodone ist hauptsächlich ein Antidepressiva, das auch beruhigend wirkt.
EC: Was verursacht?
CM: Es kann auch Beruhigung bewirken, hilft beim Einschlafen. Aber es werden auch Depressionen damit behandelt.
EC: Es ist kein M.O.I (??? Anm. rip.m.) oder was immer zur Hölle ist das?
CM: Nein, es ist kein --
DM: M.O.I. Hemmer?
CM: Nein, kein M.O.I.
EC: Es ist eine Art von (... unverständlich...).
CM: Es wird als S.S.R.I (??? Anm. rip.m.) bezeichnet.
DM: Richtig. Ich hab noch ein paar mehr. Lassen Sie mich ein paar Notizen machen. Haben Sie Fragen in der Zwischenzeit?
DS: Ja, aber fahren Sie fort. Ich ...
(S 107)
... kann --
DM: Clonazepam müssten Sie haben.
CM: Ja.
DM: Trazodone, nein.
CM: Nein.
DM: Diazepam?
CM: Ja. Ich verschrieb es ihm kürzlich, zum ersten Mal.
DM: Okay.
EC: Valium.
CM: Valium,
DM: Richtig.
CM: Und das war einer von den Wirkstoffen, um zu versuchen, ihn von der Milch zu entwöhnen.
DM: Lorazepam?
CM: Das ist intravenös. Das ist die orale form des intravenös zu gebenden Ativan, das gleiche, was ich ihm gab.
DM: Oh okay.
CM: Ja
DM: Orale Form.
CM: Wenn die -- wenn die Pille nicht wirkt, wenn man ein Medikament über den Mund einnimmt, cirka 70 bis 80% bleibt im Blutstrom verfügbar ...
(S 108)
... bedingt durch Absorption.
DM: Sie sagten, das ist die orale Form von --
CM: Vom Lorazepam, erinnern Sie sich? Ativan, es wurde ihm verabreicht.
DM: Oh ja, richtig. Ativan.
CM: Ja. Im Falle dass er -- wenn es nicht oral gewirkt hätte, würde ich mich gefragt haben, ob oder ob ich es ihm per I.V. gegeben hätte. Es wäre eine bessere Anreicherung dessen, und das würde ihn zum Schlafen bringen. Deswegen kam es ins Spiel.
DM: Was ist mit Flomax?
CM: Flomax, gab ich ihm.
DM: Okay.
DS: Für was wird es benutzt?
CM: Er war -- Mr Jackson hatte Schwierigkeiten zu urinieren. Er wollte es verordnet haben -- und wieder, wissen Sie, er weihte mich in nichts ein. Das war der Grund -- im Verlauf der letzten paar Monate, er erklärte mir, dass, wenn er das Bad aufsuchen musse, brauchte er Stunden, um zu urinieren. ... You can come in there. He would actually wet himself down. People would leave him there and come back, and he still couldn't go to the bathroom. ...
Ich sagte, ...
(S 109)
... "Wirklich? Das haben Sie?"
Ich checkte seine P.S.A., seine Prostata spezifischen Antikörper (... unverständlich ...) und sie waren im Rahmen. Ich nahm an, dass er an einer gutartigen Prostatavergrösserung leide, wenn sie (Werte) erhöht sind, dann ist an anderes zu denken. Und Flomax ist ein sehr gutes Mediment, das die Prostata schrumpft und ihm ermöglichte, einen normalen (Urin)strahl zu haben. Darum nahm er es hauptsächlich.
DM: Richtig. Nun .. Nystatin Salbe gemischt mit Steroiden, bekam er das von Ihnen?
CM: Nystatin?
DM: Nystatin mit Tria --
CM: Möglicherweise Triamcinolone.
DM: Genau das.
CM: Ich gab es ihm nicht --- ja, ich gab es ihm nicht.
DM: Okay.
CM: Er bekam es wahrscheinlich von jemand anderen.
DS: Für was wird es eingesetzt:
CM: Das ist manchmal -- es ist ein -- Das Nystatin ist ein Antipilzmittel. Das Triamcinolone ist ein Corticosteroid. Ich weiss nicht -- ich ...
(S 110)
... weiss nicht, ob er eine art Juckreiz im Intimbereich (freie übersetzung, Anm. rip.m.) hatte oder was ähnliches --
DM: Wie Fusspilz?
DS: Ja, an den Zehennägeln.
CM: Sportlerfuss? Nicht unbedingt, das wurde bereits abgeklärt.
DM: Okay.
CM: Das mit seinen Füssen ist nun -- es ist geklärt. Und er hatte keinen Fusspilz oder irgendwas in der Richtung. Er benutzte es für etwas, es war mir nicht bekannt. Möglicherweise gegen eine Juckreiz oder so was ähnliches.
DM: Latanoprost?
CM: Wie buchstabiert man das?
DM: L-a-t-a-n-o-p-r-o-s-t. Ist das eine Augentropfen-Lösung, üblicherweise gegen Glaucom?
CM: Es wird auch Opcon genannt, Opcon-A?
DM: Das weiss ich nicht. Es hat keinen Markennamen. Da steht nur Latanoprost drauf.
CM: Ich weiss nicht. Ist es rezeptfrei?
DM: Nein, es ist verschrieben worden.
CM: Wenn es verschrieben wurde, dann kenne ich es nicht.
DS: Haben sie irgendwelche Probleme seiner Augen bemerkt?
Chernoff: Es ist Xalatan.
CM: Wie bitte?
Chernoff: Xalatan.
CM: Jeder andere gab ihm das.
DM: Okay.
CM: Xalatan, richtig?
Chernoff: Was auch immer.
CM: Ja.
Chernoff: Ich zeige diesen Jungs-- (undeutlich)
CM: Das--das ist interessant, weil er nie bei einem Augenarzt war. Ich versuchte--
DM: Es kam in 3 Vilas(???)
CM: Ist das wahr?
DM: 3 Gläser Vilas gefüllt mit Flüssigkeit kann man als Tropfen oder als Spritze benutzen. Aber es ist verschreibungspflichtig, und es gab keinen Arzt, der es verschrieb. Also--
CM: Überraschung, Überraschung.
DM: Okay, Wie ist es mit--
CM: Lass uns eine Minute darüber reden.
DM: Okay.
CM: Weil das eine neue Überraschung für mich ist. Weil ich nicht genau weiß, dass das alles für ihn verfügbar war. MJ, ich plante ein Treffen mit Dr. Diwan (undeutlich), einige vom UCLA, die bekannt waren und sehr gut in der radialen Augenheilkunde-Operation.
DM: Aha
CM: Weil MJ vor kurzem diesen Reader für rezeptfreie Medikamente kaufte. Er hat eine Lupe. (???)
Chernoff: Genau. Sie funktionieren großartig. Wenn du eines verlierst, wird es ersetzt.
CM: Er hatte eine Lupe. Sein Augenlicht war sehr sehr schlecht. Ich dachte, er könnte blind sein. Seine Augen waren auch gerötet. Ich fragte ihn nach dem grünen Star, wie ich versuchte, ihm in allen Bereichen zu helfen. Es sagte, er habe keinen grünen Star. Und ich sprach sogar mit ihm in dieser Zeit darüber, aber er erwähnte nie einen Arzt, der ihm diese Substanz für seine Augen gab.
Erst letzte Woche bat ich sich diesen Arzt vom UCLA . Letzten Sonntag, sie sollten in der Klink eine komplette Dilation durchführen, den Augenhintergrund untersuchen und Ursachen finden durch das Sehen mit jeweils nur einem Auge… Ich war einfach nur besorgt, dass er in England auf der Bühne bei dem grellen Licht nichts sehen könnte und sich durch Fallen verletzen könnte. Deshalb überredete ich ihn zu dieser Augenuntersuchung. Diese Untersuchung war für den letzten Montag angesetzt.
DM: Er hat also zugestimmt?
CM: Er stimmte zu. Aber es geschah nicht. Ich habe noch eine Mail von dem Arzt, in der er fragt, ob der Termin verschoben werden kann. Und eine Sache oder eine andere, wir wurden vertröstet. Aber sein Produktionsteam war einverstanden. Es hätte gemacht werden müssen.
Ich versuchte also, mit MJ Probleme aufzudecken, um ihm umfassend helfen zu können. Und dies war eine Sache, die wir herausfanden. Also diese Medikation war eine Überraschung.
DM: Wie ist es mit Valisone?
CM: Valisone?
DM: Ja, diese Steroid-Creme.
DS: Fast wie Vaseline.
CM: Oh nein, ich weiß nichts darüber.
DM: Okay.
CM: Nein.
DM: Ist es für eine Art Hautentzündung?
CM: Ich sagte, dass Dr. Klein ein--möglicherweise ein Hautarzt ist. Ich weiß es nicht. Aber sein Produktionsteam hat--sagte kürzlich zu mir, dass seine schlechten Tage in direkter Verbindung stehen mit den Besuchen bei Dr. Klein, was 3 mal in der Woche geschah. Und wenn er zurückkam, war er meistens down und benötigte 24 Stunden, um sich zu erholen. Nun--
Chernoff: Ist es Arnold Klein?
CM: Ich erinnere mich nicht. K-L-E-I-N.
Chernoff: Beverly Hills?
CM: Ja, Beverly Hills. Ich war unsicher, wieder mal, warum erzählte er mir nichts? Wenn du mich in deinem Team haben möchtest und ich das überblicken soll, warum teilte er nicht mit mir die Fakten, dass er beim Dermatologen war oder bei anderen Ärzten zur Behandlung? Er verschwieg es mir. Das einzige mal, dass er zustimmte, in die Klinik zu gehen, war dieser Tag, an dem er sagte, er muss gehen, war sehr wichtig. Er bestand darauf. Er rief mich am Mittag zu diesem Platz, fragte nach Jason und versuchte zu schauen, ob er etwas komprimieren könne. (???)
DM: Was ist mit Benoquin?
CM: Benoquin, ja.
DM: Das es etwas, was sie--
CM: Ja.
DM: Okay.
Chernoff: Was ist das?
DM: Was macht es?
CM: Es ist ein--ist eine Creme zum Bleichen, oder bleibende Flecke zu beseitigen, die sich auf der Haut ablagern. Ähnlich wie z.B., wenn jemand Vitiligo hat und du hast Hautprobleme, wie helle und dunkle Flecke, die entstehen. Dann kannst du Benoquin benutzen. Man macht damit meine 9-monatige Therapie. Es ist ein sehr sicheres Mittel, und man kann damit auf Dauer Flecken beseitigen.
DM: Und wir konnten die früheren Injektionsnarben abdecken.Das hatten sie sich selbst in ihrer Untersuchung notiert und wegen seiner Venen. die so verhärtet waren, dass man sie nicht finden konnte.
CM: Phlebitis.
DM: Ja.
CM: Das ist ein anderer Grund, warum ich hinter seinem Tod eine Embolie oder einen Thrombus in seinen Lungen vermutete.
Chernoff: Es führt zur irreversiblen Depigmentierung, Benoquin.
CM: Das sagte ich, permanent. Er nannte auch öfter Hydroquin, Hydroquinone, welche eine 8% Ike Creme ist, die man für temporäre Beseitigung von--von Flecken benutzt. Es wirkt schneller, ist aber nicht von bleibender Wirkung. Also er benutzte beide im Falle von Flecken. Er benutzte nach der 8%igen die 20%ige. Und wenn der Fleck verschwunden war, versuchte er mit der anderen fortzufahren, so --(unverständlich)
DM: Wir fanden eine kleine Dosis Marihuana in seinem Zimmer. Haben sie ihn als Raucher gesehen?
CM: Nein. Marihuana?
Chernoff: Welches Zimmer? Das, in welches sie nicht gehen durften?
CM: Nein.
DM: Okay
CM: Er lehnte es sehr klar ab. Ich fand nichts dergleichen. Ich gab MJ Liebe. Ich war sein Freund. Ich wollte ihm helfen. Ich sorgte mich um ihn. Das war alles, was ich versuchte. Und ich fühle, da ich das nun weiß, dass er all die Dinge konsumierte--
DM: Das Marihuana, das wir fanden, war sehr alt. Es war verrottet.
CM: Oh, es war verrottet.
DM. Ja
DS: Es war in einem Koffer, verschlossen, verdeckt. Die Familienangehörigen fanden es, als sie sauber machten.
DM: Es war kein frischer Joint oder so etwas. Es war verrottet.
DS: Wer weiß. Ich bezweifle, dass er sogar seinen Koffer selbst packte, wenn er wegfuhr.
Was ist mit Zigaretten?
CM: Nein, er packte seine Koffer.
DS: Hat er?
CM: Ja, das weiß ich genau. Er packte--er packte ganz sicher die Koffer.
DS: Kleidungsstücke und andere Dinge?
CM: Er packte seine Koffer selbst (unverständlich), weil er--es waren seine persönlichen Dinge, und er wollte es selbst machen.
DS: Was ist mit Zigaretten?
CM: Ich habe ihn niemals rauchen sehen. Haben sie Zigaretten gefunden?
DS: Leere Packungen.
CM: Wirklich?
DS: Im selben Koffer, in dem auch das Marihuana war. Wir dachten erst, es wäre Heroin. Es wurde analysiert, und es stellte sich heraus, Dauses Marihuana war. Der THC-Wert war vorhanden. Aber es waren 2 leere Zigarettenpackungen im Koffer. Ich weiß, dass seine Familie dagegen ist.
CM: Wow.
DS: Aber nochmal, wer weiß.
CM: Aber es war zu dieser Zeit niemand im Zimmer. Er ließ niemanden hinein. Aber er benutzte exzessiv Kölnisch Wasser. Und ich habe nie verstanden, warum er sich ständig damit einsprühte. Ich meine, er saß und sprühte. Es könnte andere Gerüche überdecken. Ich weiß nicht.
DS: Einige Ärzte wären erwähnenswert. Wir sprachen über Dr. Lee.
CM: Ja.
DS: War sie in Vegas?
CM: Nein, sie ist hier in Kalifornien.
DS: Wo genau. Wissen sie das?
CM: Es müsste LA sein, weil sie ihm vermutlich dort die Infusionen gab, zu verschiedenen Zeiten in der Woche. So sagte sie mir es.
DS: Und dann gab es noch einen Dr. David Adams in Las Vegas.
CM. Er ist min Vegas, ja.
DS: Wir mprachen über Dr. Klein, Arnold Klein.
CM: Ja.
DS: In Beverly Hills?
CM: Ja.
DS: Und dann über einen Dr. Metzer.
CM: Auch in Beverly Hills.
DS: Beverly Hills?
CM: Die verschriebene Flasche sagt Beverly Hills. Ich denke, wenn du ein Medikament hast, kannst du auf die Flasche sehen und findest es heraus.
Chernoff: Wie buchstabieren sie Metzer?
CM: Ich denke M-E-Z--
DS: M-E-T-Z-E-R
CM: Ja, so. Ich glaube, dass ich das auf der Flasche gesehen habe.
Chernoff: Metzer?
DS: Ja.
Chernoff: Ja, es ist Metzger mit einem G.
DS: M-E-T-Z-G-E-R?
Chernoff: Ja.
CM: Ist das korrekt? Ich weiß es nicht. Ich sah es auf den Flaschen an der Bettseite. Wenn du auf die Flaschen schaust, kannst du den Namen des Arztes lesen.
DM: Wie M-E-T-Z-G-E-R?
CM: Z-E-R, ja. (undeutlich) Du siehst es auf der verschriebenen Flasche.
DS: Am Abend, als das in MJs Haus passierte, diese letzte Nacht, diese verschiedenen Spritzen oder eine Spritze, die benutzt wurde, als sie ihm etwas in den Tropf injizierten?
CM. Ja, es war eine Spritze dafür, ja.
DS: Sorry.
CM: Ja
DS: Eine Spritze wurde benutzt für verschiedene Medikamente, die sie ihm gaben, oder?
CM: Nein, ich hatte--
DS: Jedes mal war das--
CM: Nein, ich hatte 2 Spritzen, und sie waren--ich würde es wiederholen, wenn es nötig wäre. Ich würde die Medikamente nutzen und dann würde ich die Kochsalzlösung benutzen, um eine Mix zu haben.. (???) Ich würde es auf der Stelle benutzen.
DS: Was taten sie mit den beuteten Spritzen?
CM: Ich hatte üblicherweise meine Behälter, tat also alles schnell hinein und warf es in den Unterschrank(???), weil er nichts herumliegen sehen wollte.
DS: Wo ist ihr Behälter, wo sind diese Spritzen jetzt?
Chernoff: Oh, wirklich?
CM: Ich habe sie nicht.
Chernoff: Ich dachte, sie ließen sie dort.
CM: Ja, das tat ich.
DS: Wo ließen sie sie?
CM: Im gleichen Schlafzimmer, im Schrank, wo alles steht.
DS: Okay. In dem Raum, der schmutzig war.
DM: Es ist ein 45 Unterschrank (???)
CM. Ja, wenn du in den Ankleideraum gehst und nach rechts abbiegst, liegen oben die Taschen mit den Medikamenten.
DM: Ist es dort, wo auch seine Jacketts hängen?
CM: Ja, aber das wäre zu (…) Er wollte, dass ich die Dinge dort mit meinen Taschen aufbewahre.
DS: Und dort ließen sie ihre Sachen in der Nacht?
CM: Ja.
DS: Die schwarzen Aktentaschen?
CM: 3 Taschen. Es waren 3. Eine ist eine kleine blaue Kosmetiktasche, eine eine kleine schwarze und eine kleine blaue Tasche mit einem Reisverschluss oben.
Mr- Pena: Und sie verließen das Haus mit dem Krankenwagen und kamen nicht zurück? Richtig?
CM: Oh, aber--ja sie sollten dort bleiben bis zur nächsten Nacht, um ihm zu helfen, weil es waren die iv-Katheder und alles andere darin.
DS: Und das war das normale Vorgehen?
CM: Ja.
DM: Okay. Können sie sich an anderes erinnern?
DS: Ich denke, das war's.
DM: Okay. Haben sie den Autoschlüssel, dann müssen sie es nicht aufbrechen?
CM: Nein. Ich muss nicht einbrechen. Einbrechen in das Auto?
DM: Oh, wir müssen es aufmachen.
CM: Oh, sie haben es nicht aufgemacht? Es ist nicht geöffnet?
DM: Oh nein, nein, es ist noch verschlossen.
CM: Wirklich?
DM: Ja, wir hatten keine Schlüssel dafür.
CM: Ich weiß nicht, ob ich dafür einen Schlüssel habe.
DM: Wer immer auch kommt, wir werden es sicher tun.
CM: Ja, Jeff wird ihn haben. Brauchen sie einen Suchbefehl dafür? Nein, bitte.
DM: Okay, es ist einfacher, wenn wir einen Schlüssel haben, wir müssten nichts kaputt machen. Weil, manchmal wenn die Jungs--
DS: Oder ihr Schlosser (unverständlich) hat einen extra Schlüssel.
CM: Nun, ich habe einen Schlüssel hier, und ich weiß nicht, ob Jeff einen Schlüssel hat.
DM: Haben sie ihm jemals Demerol gegeben?
CM: Nein.
DM: Okay.
DS: Wir konnten auch keines finden.
DM: Ja, wie fanden nichts. Ich weiß nicht, woher das kam.
(Ende der Aufnahme)
(übersetzt Mittelmeerkatze, R.I.P., universe)
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