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Kenny Ortega unschuldig oder mitverantwortlich?

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  • orena23
    antwortet
    Zitat von Cybertronic Beitrag anzeigen
    Aber Kenny Ortega war auch nur einer von vielen, die das TII Projekt leiteten und es zum Erfolg bringen wollten. Zudem er mit Michael div. andere Touren zuvor organisiert hatte. Die beiden kannten sich. Ich meine wirklich sie kannten sich.
    Ortega kannte die Gewohnheiten, Stärken und Schwächen von MJ.
    .
    Man sollte vllt. nicht übersehen, dass Ortega hier jeweils aus verschiedenen Perspektiven wahrgenommen wird. Nimmt man diese, dass es Michael schlecht ging, er abgemagert und fertig war, trägt Ortega eine gewisse Mitschuld.
    Eben weil sie Freunde waren, sich schon so lange und gut kannten, denken viele gerechtfertigterweise, dass eben Ortega bemerken musste, dass es Michael nicht gut geht...somit ist als "Freund" eine gewisse Mitschuld nicht von der Hand zu weisen...das ist auch meine Meinung und hat mit dem Film TII jetzt gar nichts zu tun.
    Deswegen möchte ich Ortega aber nicht am nächsten Baum aufhängen... Ich denke nur, er hat Michael als Freund im Stich gelassen. Ob absichtlich oder nicht, das lasse ich für mich mal offen.

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  • ~liz~
    antwortet
    ich meine irgendwo gelesen zu haben, das nachdem Kenny gesteckt wurde das es Michael nicht gut ging,sie alle zusammen ein gespräch hatten und Michael gesagt hätte es würde ihm gut gehn . Meint denn wirklich einer von euch er hätte sich hingesetzt und denen sein gesundheitlichen zustand und sein Seelenleben auf den tisch gekotzt

    Aber man sieht ja bekanntlich immer das was man auch sehen WILL

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  • Cybertronic
    antwortet
    Bei all den Diskussionen und damit meine ich nicht nur dieses Thema, sondern alle Themen, wo über Leute in Michaels Umfeld diskutiert wird, stört mich folgendes:

    Wieso wird werden bloß all diese Leute sofort an den Pranger gestellt?
    Gerade hier das Beispiel Ortega. Alle Paar Tage/Wochen kommt regelmäßig ein Thema, der seinen Charakter oder sein Mitwirken erläutern soll. Jedesmal wird er sogar von einigen in einem Atemzug mit Murray genannt, obwohl man ihm nun echt nicht vorwerfen sollte, er hätte eine Mitveranwortung.

    Michael starb in erster Linie an der Injektion von Murray. Natürlich wäre er nicht in diese Situation gekommen, wenn er diese Konzerte nicht hätte machen müssen.
    Aber Kenny Ortega war auch nur einer von vielen, die das TII Projekt leiteten und es zum Erfolg bringen wollten. Zudem er mit Michael div. andere Touren zuvor organisiert hatte. Die beiden kannten sich. Ich meine wirklich sie kannten sich.
    Ortega kannte die Gewohnheiten, Stärken und Schwächen von MJ.
    Man kann natürlich Seitenlang über diese Ohrstöpsel beim J5 Medley reden, aber das war eine Szene von hunderten.

    Jeder hat eine andere Sichtweise für das Verhalten eines Menschen.
    Die einen meinen daraus Schleimerei zu sehen, die andern sehen darin Zuvorkommenheit.
    Die einen sehen darin Alibiverhalten, die anderen deuten das als wirkliche Fürsorge.

    Am Ende werden die einen oder anderen mehr Klarheit haben.
    Nur man sollte erstmal auf die Ergebnisse warten, bevor man drauflos jemanden verdächtigt oder Sachen anhängt, die vielleicht nicht geschehen sind.
    Ich für mein Teil kann mir nicht vorstellen, daß Ortega das einen Mann antun würde, mit dem er so eine lange Vergangenheit hat, die ihm soviel brachte. Nicht nur finanziell.

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  • JacksonAH
    antwortet
    schon der gedanke wie die Überschrift zu besitzen, würde mir im traum nicht einfallen - ist für mich wie üble nachrede...

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  • Briánna
    antwortet
    Zitat von Christine3110 Beitrag anzeigen
    Mein Gott...seid ihr denn alle die perfekten Menschen? Nie genervt von irgendwas oder irgendjemand? Immer gut gelaunt und höflich?
    Jederzeit ein nettes Wort auf den Lippen, egal wer euch grade blöd anmacht, so wie ich jetzt z.B.?

    An so einem Set herrschen raue Sitten u. die Nerven liegen manchmal blank!
    das ist das, was mich davon abhält, "(mit-)schuldig" zu sagen. als konzertbesucher und verehrer des endproduktes (...) haben die wenigsten von uns eine vorstellung davon, wie daran geARBEITET wird, denn das endprodukt ( star auf dem konzert) vermittelt ganz klar den eindruck: 100% talent, 0% mühe. diese illusion ist teil des ganzen.
    dass dafür im hintergrund doppelt hart geackert wird und entsprechend auch gezickt, gezetert, sich selbst und gegenseitig verflucht und wieder verziehen wird - sehen wir nicht.
    ich hab als teenie mal bei einem musical gejobbt.. und ich erinnere mich an gebrüll und gestänker hinter den kulissen ( und zwar nach dem prinzip: einmal dampf ablassen, dann ist es raus und auch erledigt - für nachtragend sein bleibt bei sowas keine zeit!) - eine situation ist mir noch im hinterkopf:
    ich war damals beim starlight express ( das ding auf rollschuhen). eine zweitbesetzung einer hauptrolle probte mit orchester. mal patzte sie mit dem gesangseinsatz, mal mit der drehung, mal mit dem stopp. passiert. da sie mit orchester probte, spielten die armen jungs im keller immer wieder den gleichen liedteil. 10x. 15x. auf dem monitor oben konnten wir den dirigenten sehen - und über die mics dann auch hören - der brüllte irgendwann, wie ein stier. ein extrem netter und geduldiger kerl. aber der war einfach an seine grenzen geraten. denn: nicht nur oben auf der bühne wurde gepatzt - unten im keller auch, weil da natürlich auch die konzentration nachließ und die nerven so langsam blank lagen und die musiker auch noch durcheinander fiedelten.
    oder da steht eine erstbesetzung hauptrolle wild "fuck!!!!" brüllend auf der bühne, weil ein sprung einfach nicht funktioniert. der coach erklärt, beruhigt - der darsteller tobt und schimpft, wie ein rohrspatz auf gott und die welt.
    und natürlich auch den coach.
    sowas ist bei profis nach 5 minuten vergessen. die sagen "sorry" ( oder auch nicht), dann ist das abgehakt.
    so eine produktion ist einfach kein ponyhof.
    insofern tue ich mich wirklich sehr schwer, das, was ich zwischen mj und ortega gesehen habe, zu bewerten. was NICHT gleichzusetzen ist, mit dem, was ich von mj persönlich für mich wahrgenommen habe!!
    die einzige szene mit ortega, die mich bis heute extrem verwirrt, ist die, wo mj und ortega so eine art "huddle" mit den tänzern machen. (huddle - das ist das gruppenkuscheln beim football, bevor es losgeht).
    da sollte mj was motivierendes/dankendes sagen.
    das war immer schon so üblich - kennt man von alten mitschnitten. aber: früher stand da der chef mj. DER chef. sagte was nettes, dankendes, motivierte, übte manöverkritik ("beim letzten mal hat dies oder jenes nicht funktioniert, bitte ändern"). er war das zentrum solcher ansprachen.
    im film steht er "wie falschgeld" daneben, ortega spricht zum team und fordert dann mj auf, zu sprechen. das stieß mir auf. zumal mj dann sehr undeutlich ( ich weiß nicht, ob gerade abwesend oder einfach lustlos) irgendwas nuschelte.

    ich schrieb es oben schon mal -es fällt mir schwer, ortega nach dem film zu beurteilen. ich habe seit dem roten teppich zur premiere ein unerklärliches bauchgefühl, das ich nicht schlüssig begründen kann. dazu kommt, dass ich immer noch denke, dass das direkte umfeld einen "verfall" von mj hätte wahrnehmen müssen - gerade, wenn man sich schon lange kannte. insofern wäre ortega für mich, so objektiv wie möglich betrachtet, genauso mitschuldig, wie alle anderen, die in den letzten wochen in engerem kontakt standen und einen -möglichen- körperlichen und/oder geistigen ( ich wage nicht, da was festzulegen, weil es einfach zu viele unterschiedliche stimmen dazu gibt) verfall ignorierten. wenn es diesen gab.
    Zuletzt geändert von Briánna; 23.01.2010, 22:05.

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