Und trotzdem frage ich mich, wo bleiben Michaels Rechtsanwälte/Berater, die diesbezüglich für ihn "tätig" waren? Oder hatte er sich einzig und allein auf diesen T. Thome verlassen?????
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Keine Ankündigung bisher.
Kenny Ortega unschuldig oder mitverantwortlich?
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Zitat von Xydalona
Zitat von Lena Beitrag anzeigen
Und trotzdem frage ich mich, wo bleiben Michaels Rechtsanwälte/Berater, die diesbezüglich für ihn "tätig" waren? Oder hatte er sich einzig und allein auf diesen T. Thome verlassen?????
Zitat von Christine3110 Beitrag anzeigenZuletzt geändert von Ghosti; 08.02.2011, 11:16.
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Wenn der Vertrag von AEG mit MJ in irgendeiner Weise nicht korrekt abgefasst wäre, dann müsste diese Tatsache doch als 1. erstes in der Anklage gegen AEG von Seiten der Familie aufgeührt werden. Das wäre doch mal handfestes. Aber dazu wird ja in deren Anklageschrift nichts aufgeführt. Es werden nur nicht belegte Beschuldigungen angeführt.
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Zitat von TheLittleGhost Beitrag anzeigenAuf welchen Seiten stehen die Unterschriften von Michael, kannst du das deinen Unterlagen entnehmen? Besteht also die Möglichkeit, dass man im Nachhinein das Datum erst eingesetzt oder gar verändert hat? Bei sovielen Ungereimheiten könnte ich die Wände rückwärts hochgehen.....
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Zitat von geli2709 Beitrag anzeigenDeshalb frage ich mich immer wieder, welcher/welche Anwalt/Anwälte standen ihm hinsichtlich der Vertragsverhandlungen mit AEG beratend und schützend zur Seite ?
Hatte der oder diejenigen wirklich Michaels bestes Interesse im Sinn ?
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Für Rechtsangelegenheiten, wie z.B. Katherines Klage, muß dann allerdings die komplette, ungeschwärzte Version des Vertrages vorgelegt werden !
Obwohl Michael erfahren war und schon viele Verträge ausgehandelt und unterschrieben hat, wurde er auch das ein oder andere Mal schon reingelegt.
Auch war er deswegen noch lange kein Rechtsexperte, der alle vertragsrechtlichen Tricks und Fußangeln erkennen und durchschauen konnte.
Nicht umsonst hatte er für solche Angelegenheiten seine Anwälte, die für ihn alles gemanagt und kontrolliert haben.
Deshalb frage ich mich immer wieder, welcher/welche Anwalt/Anwälte standen ihm hinsichtlich der Vertragsverhandlungen mit AEG beratend und schützend zur Seite ?
Hatte der oder diejenigen wirklich Michaels bestes Interesse im Sinn ?Zuletzt geändert von geli2709; 08.02.2011, 00:55.
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Zitat von Christine3110 Beitrag anzeigenNaja, die Seiten sind durchnummeriert, ebenso die einzelnen Vertragspunkte.
Die Sache mit der Anzahl der Shows beginnt auf der 1. Seite unter Punkt 3 u. setzt sich auf Seite 2 fort.
Interessant wäre wirklich das Datum...was leider geschwärzt ist.
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Naja, die Seiten sind durchnummeriert, ebenso die einzelnen Vertragspunkte.
Die Sache mit der Anzahl der Shows beginnt auf der 1. Seite unter Punkt 3 u. setzt sich auf Seite 2 fort.
Interessant wäre wirklich das Datum...was leider geschwärzt ist.
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Zitat von aurelia Beitrag anzeigenLondon-Konzerte - Vertrag AEG Live
Ein Vertrag ist bindend. Er besitzt Rechtskraft. „Bis zu 31 Shows oder eine grössere Anzahl als zwischen dem Künstler und Promotor abgemacht“ in einen Vertrag aufzunehmen ist seltsam und unprofessionell. Dass AEG Live keine Versicherung gefunden hat, die alle Konzerte abdeckte, ist naheliegend. Keine Versicherung wird sich auf so einen Vertrag einlassen. Michael Jackson hat den Vertrag zweimal unterschrieben. Hat er ihn aber je zu Gesicht bekommen?
An die Privatadresse von Michael Jackson wurde keine Kopie geschickt. Das heisst, der Künstler erhielt keine Vertragskopie.
Auf der letzten Seite unter 16.9 Counterpart/Fax signatures ist folgendes angegeben: „This Agreements may be executed in any number of counterparts, each of which shall be deemed an original, and facsimile copies or photocopies of signatures shall be valid as originals“.
Wie muss ein solcher Vertrag zustande kommen? Alle Beteiligten mussten darin eingebunden sein. Also auch Michael Jackson persönlich. Alle Beteiligten müssten auch die Vertragsentwürfe erhalten haben, damit sie sich dazu äussern konnten. Wenn ein Vertrag zustande gekommen ist, wird jede Seite von allen Beteiligten signiert. Damit ist ausgeschlossen, dass Seiten später ausgewechselt werden können. Der Vertrag zwischen Michael Jackson und AEG Live wurde offenbar per Fax verschickt.
thome-thome
Nach meiner Einschätzung ist der Vertrag unkorrekt abgefasst worden. Weil nicht eindeutig klar gemacht wurde, wie viele Konzerte Michael Jackson zu geben hatte. Bei einer Ausweitung der Konzertverpflichtungen hätte das mit einem Anschlussvertrag geregelt werden müssen. Der Vertrag wurde offenbar von Dr. Tohme Tohme ausgehandelt. Er ist aber nicht Eigentümer der Michael Jackson Company. Der Vertrag wurde von Michael Jackson unterschrieben. Die Einleitung hätte also mit „Dear Mr. Jackson“ beginnen müssen. Der ganze Text mit doch rechtsbindenden Vereinbarungen ist auch sonst äusserst schwammig abgefasst worden.
Quelle Schweizer Forum
Himmel, das deutet doch alles darauf hin, dass hier dermassen gemaulscht wurde und es vorn und hinten stinkt. Pardon. Und dann soll man nicht auf den Gedanken kommen, das AEG etwas damit zu tun haben sollte?
Ich bin in keinster Weise juristisch bewandert, aber aus dem Bauch heraus und als Laie denke ich, das man das alles sogar als Blinder erkennen kann, dass man Michael mit einem Knebelvertrag gebunden hat und ihn voll und ganz ins offene Messer hat laufen lassen.Zuletzt geändert von Ghosti; 07.02.2011, 23:26.
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Ich zolle jedem Respekt der sich mit der Materie solcher Verträge auseinandersetzt!!! Zumal die ja auch noch in englisch (logo) verfasst sind.
Aus eigner Erfahrung weiß ich, das bei einigen Verträgen, jede Seite von den Beteiligten absigniert wird um ein vertauschen oder abändern zu verhindern.
Fakt ist, dieser Vertrag wirft mehr Fragen auf , als er beantwortet....
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London-Konzerte - Vertrag AEG Live
Der Vertrag umfasst 14 Seiten. Unterschrieben wurde er von: Brandon K. Philipps, Präsident & CEO AEG Live. Und zweimal von Michael Jackson. Unter den Titeln: “The Michael Jackson Company, LLC” und “Michael Jackson”. Ich habe mir den Vertrag unter RadarOnline.com angesehen. Auf etlichen Seiten wurden Zeilen oder Abschnitte eingeschwärzt. Zu entnehmen ist dem Vertrag, dass der Künstler bis zu 31 Shows genehmige, “oder eine grössere Anzahl als zwischen dem Künstler und Promoter abgemacht.” Michael hätte pro Show mindestens 80 Minuten lang performen müssen. In dem Vertrag wird ausserdem versichert, dass der Künstler keine gesundheitlichen Problemen habe, die ihn daran hindern könnte, “während der Vertrags-Dauer erstklassige Shows abzuliefern.” Weitere Einzelheiten lasse ich beiseite.
Ein Vertrag ist bindend. Er besitzt Rechtskraft. „Bis zu 31 Shows oder eine grössere Anzahl als zwischen dem Künstler und Promotor abgemacht“ in einen Vertrag aufzunehmen ist seltsam und unprofessionell. Dass AEG Live keine Versicherung gefunden hat, die alle Konzerte abdeckte, ist naheliegend. Keine Versicherung wird sich auf so einen Vertrag einlassen. Michael Jackson hat den Vertrag zweimal unterschrieben. Hat er ihn aber je zu Gesicht bekommen?
Was ist sonst noch auffallend? Das Datum des Vertrages ist eingeschwärzt. Der Vertrag richtet sich an Dr. Tohme Tohme und wird eingeleitet mit: „Dear Dr. Tohme“. Mit der Adresse: „The Michael Jackson Company, LLC. Attn. Dr. Tohme Tohme“. Auf der letzten Seite sind die Adressen angegeben, an die der Vertrag nach Unterzeichnung geschickt wurde: „To Artistco and Artist: The Michael Jackson Company, LLC, 1875 Century Park East, Suite 600, Los Angeles, CA 90067, Attn. Dr. Tohme Tohme. Wich a simultaneous copy to „Dr. Tohme Tohme. 1875 Century Park East, Suite 600, Los Angeles, CA 90067.
Die Adressen und die Telefon- und Faxnummern von The Michael Jackson Company und Dr. Tohme Tohme sind identisch.
An die Privatadresse von Michael Jackson wurde keine Kopie geschickt. Das heisst, der Künstler erhielt keine Vertragskopie. Kopien gingen auch an AEG Live, Los Angeles, Dennis J. Hawk, Esq., Santa Monica, Luce Forward Hamilton & Scripps LLP.
Auf der letzten Seite unter 16.9 Counterpart/Fax signatures ist folgendes angegeben: „This Agreements may be executed in any number of counterparts, each of which shall be deemed an original, and facsimile copies or photocopies of signatures shall be valid as originals“.
Wie muss ein solcher Vertrag zustande kommen? Alle Beteiligten mussten darin eingebunden sein. Also auch Michael Jackson persönlich. Alle Beteiligten müssten auch die Vertragsentwürfe erhalten haben, damit sie sich dazu äussern konnten. Wenn ein Vertrag zustande gekommen ist, wird jede Seite von allen Beteiligten signiert. Damit ist ausgeschlossen, dass Seiten später ausgewechselt werden können. Der Vertrag zwischen Michael Jackson und AEG Live wurde offenbar per Fax verschickt.
thome-thome
Nach meiner Einschätzung ist der Vertrag unkorrekt abgefasst worden. Weil nicht eindeutig klar gemacht wurde, wie viele Konzerte Michael Jackson zu geben hatte. Bei einer Ausweitung der Konzertverpflichtungen hätte das mit einem Anschlussvertrag geregelt werden müssen. Der Vertrag wurde offenbar von Dr. Tohme Tohme ausgehandelt. Er ist aber nicht Eigentümer der Michael Jackson Company. Der Vertrag wurde von Michael Jackson unterschrieben. Die Einleitung hätte also mit „Dear Mr. Jackson“ beginnen müssen. Der ganze Text mit doch rechtsbindenden Vereinbarungen ist auch sonst äusserst schwammig abgefasst worden.
Quelle Schweizer Forum
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Tja LittleGhost...ich kann es dir leider auch nicht beantworten...der einzige der dazu in der Lage wäre, ist nicht mehr da und das macht einem verrückt.
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Zitat von Christine3110 Beitrag anzeigenNein, ist er nicht.
Ich würde es als ungewöhnlich bezeichnen...aber wenn beide Parteien dieser Vorgehensweise zugestimmt haben, und so sieht es nun mal aus, dann kann sich unsereins noch sehr drüber wundern, was es aber nicht ungeschehen macht.
Michael war ja kein Anfänger u. hat im Laufe seiner Karriere viele Verträge abgeschlossen. Er war länger im Geschäft, als jeder andere der an TII beteiligt war. Eigentl. sollte man davon ausgehen, dass ihn in dieser Richtung so schnell keiner übers Ohr haut.
Du schreibst - und das wissen wir ja eigentlich auch alle - das Michael ein "alter Hase" im Showgeschäft war und sich eigentlich nicht so ohne weiteres über's Ohr hauen lies. KANN es sein, das Michael nicht der komplette Vertrag vorgelegen hat? Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass er soetwas voll wissend unterschrieben haben soll.
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Zitat von Hippolytos Beitrag anzeigenÜbrigens hat sich Katherine über Michaels geistige und körperliche Verfassung nicht nur positiv geäußert, als er noch lebte.
Dein Einwand, dass man üblicherweise einen nahestehenden Menschen nicht in die Pfanne haut, wenn dieser gerade mit der Arbeit an einer großen Sache begonnen hat, trifft also in keiner Weise auf die heutige Sachlage zu.
Und Kathrine saß auch Wochen nach Michaels Tod mit AEG am Tisch als es um die Verhandlungen und die Zustimmung der Ausstrahlung des TII-Filmes ging.
Travis Payne hat übrigens auch mit Janet deren Sream-Tritbute-Choregraphie für die MTV-Awards einige Monate nach MJ`s Tod mit ihr einstudiert. Die MTV-Awards wo auch erstmals der TII-Werbetrailer für den Kinostart gezeigt wurde. Ist doch irgendwie auch wieder seltsam, dass die Familienmitglieder mit den Leuten zusammenarbeiten, die sie doch eigentlich beschuldigen über MJ´s katastrophalen Zustand informiert gewesen zu sein.Zuletzt geändert von Lena; 07.02.2011, 22:43.
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Zitat von geli2709 Beitrag anzeigenIhre Aussagen zu Michaels Nase sind doch eher Kleinigkeiten/Nichtigkeiten über die man (nach Michaels Tod) schmunzeln kann.
Daraus kann man doch nicht ableiten oder schlussfolgern, dass Katherine Michael nicht respektvoll behandelt und es nicht in ihrem Interesse liegt und lag, Michaels Ansehen und Würde zu schützen.
Und nein, ich finde nicht, dass "man" ihn respektvoll behandelt.
Zitat LittleGhost:
Leider scheint jedoch mein Beitrag an Christine gerichtet untergegangen zu sein. Aber, ich hatte diesen Vertrag ebenfalls schon als sittenwidrig deklariert.
Ich würde es als ungewöhnlich bezeichnen...aber wenn beide Parteien dieser Vorgehensweise zugestimmt haben, und so sieht es nun mal aus, dann kann sich unsereins noch sehr drüber wundern, was es aber nicht ungeschehen macht.
Michael war ja kein Anfänger u. hat im Laufe seiner Karriere viele Verträge abgeschlossen. Er war länger im Geschäft, als jeder andere der an TII beteiligt war. Eigentl. sollte man davon ausgehen, dass ihn in dieser Richtung so schnell keiner übers Ohr haut.
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Zitat von Hippolytos Beitrag anzeigen@ Little Ghost:
Du hast meine Bezeichnung "sittenwidrig" prompt aufgegriffen; aber ich warne davor, sie zu verwenden, weil diese Beurteilung wohl nur einem im Vertragswesen bewanderten Juristen zusteht.
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danke für diesen Hinweis, der dann wohl auch auf dich selbst zutrifft, nehme ich an! Oder? Somit hättest du eben diesen Begriff ebenfalls nicht anwenden sollen/dürfen und müsstest mich jetzt auch nicht warnen. Danke.
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