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  • rip.michael
    antwortet
    Liebe Flocke,

    da hast du ein interessantes 'buch' aufgeschlagen, echt .
    Ehrlich, hab noch nie was von dieser orgonenergie gelesen oder gehört *duckundschäm*, auch nicht von Wilhelm Reich.
    Mal kucken, ob ich das eineinhalbstündige vid heut noch anschauen kann. Der anfang klingt interessant.

    Ganz unbenommen der orgonenergie und Wilhelm Reich:

    Gestern tat im tivi in einem naturwissenschaftlichen beitrag ein wissenschaftler ungefähr diese aussage:
    Im hinblick auf den wachsenden energiebedarf und die ungelösten probleme, wie man das umweltverträglich und doch ertragreich auf die reihe bringen könnte erläuterte dieser, dass es evtl. schon im kommenden jahrhundert zu einem paradigmenwechsel kommen könnte. Weg von der aktuellen elektrischen energie hin zur den techniken, die der energiegewinnung und transfer im allgemeinen durch die verstärkte nutzung des magnetismus.
    Das zwischenglied ist noch nicht erfolgreich entwickelt, dass man supraleiter auch unter den gängigen umgebungstemperaturen rund um den globus nutzen könnte. Bisher funktionieren diese supraleiter nur bei tiefstemperaturen nahe der tiefsten, auf der erde gemessenen minustemperatur.

    Vielleicht erfährt die nutzung der orgonenergie in zukunft in modifizierter form auch einen paradigmenwechsel, vielleicht war die zeit damals noch nicht reif und man empfand den umgang damit als 'teufelszeug'.

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  • Flocke
    antwortet
    Orgon?

    Durch Zufall bin ich auf Youtube ueber eine Reportage ueber Wilhelm Reich gestolpert.
    Er ist der Entdecker der Orgonenergie.

    Da es vermutlich noch andere Unwissende wie mich gibt, kopiere ich mal einen Wikipedia-Absatz ueber diese Energie, auch wenn es wohl kaum wirklich Aufschluss gibt, worum es sich hierbei wirklich handeln soll.

    Als Bione bezeichnete er von ihm beobachtete mikroskopische Gebilde, die er als „Energiebläschen, die Übergangsstufen zwischen der leblosen und lebenden Substanz darstellen“, interpretierte. Sie entstünden „ständig in der Natur durch einen Auflösungsprozess anorganischer und organischer Materie, der sich experimentell nachvollziehen lässt.“[7]
    Zunächst versuchte Reich, die von ihm beobachteten Vorgänge mittels der ihm bekannten physikalischen Theorien, speziell des Elektromagnetismus, zu interpretieren. Nachdem ihm dies für wesentliche Teile seiner Versuchsreihen nicht gelang, postulierte er schließlich die Existenz einer spezifisch biologischen Energie, der er den Namen „Orgon“ gab. Die akademische Naturwissenschaft hat sich mit Reichs Arbeiten nur ganz am Rande befasst (s. Lit: Gebauer/Müschenich; Hebenstreit).[8].
    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Orgon

    Die Reportage erklaert die Wirkungsweise und die moeglichen Einsatzbereiche genauer.


    Fuer mich ein aeusserst komplexes Thema, das ich noch nicht so ganz durchschaue und mich auch frage, warum heute diese Entdeckung (nachdem sie ja in den 50ern verteufelt wurde) nicht erforscht zu werden scheint. Zumindest habe ich nichts darueber herausgooglen koennen. Es gibts zwar zahlreiche Hersteller dieser Akkumulatoren und praktizierende OrgonTherapeuten, aber wissenschaftlich belegen will es irgendwie keiner, obwohl doch die heutigen Messtechniken viel mehr hergeben duerften, als noch vor 60 Jahren...

    Weiss jemand etwas ueber diese in keinster Weise esoterische Energie oder hat sogar selbst damit Erfahrungen gemacht?
    Zuletzt geändert von Flocke; 27.07.2012, 17:12. Grund: falschen Absatz reinkopiert gehabt...

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  • rip.michael
    antwortet
    ... oh November sorry, das hatte ich nicht beachtet, dass wir uns hier im MJ OT bereich befinden, hast vollkommen recht.

    Danke, ich werd deinen vorschlag umsetzen und den letzten themenstrang im Spirit-thema anpinnen.

    Greatfan, mit deinem einverständnis werd ich deinen auch beitrag mit rüberzaubern.
    Hier geht's lang ..

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  • November
    antwortet
    Hallo Rip (und andere),

    ich habe eine Bitte: Könntest Du mit dem Michael-Spiritualitäts-Heiler-Thema bitte in den Spiritualitäts-Thread umziehen? Kannst das bisherige gerne hier stehen lassen, nur falls das weiter ausdiskutiert werden soll, halte ich es dort für passender. Diesen Thread hatte ich extra im OT-Bereich erstellt, um bei Bedarf auch andere Themen zu besprechen - klar kann man MJ auch dann und wann einmal streifen, aber der Spirit-Thread ist für das zuletzt Angesprochene wirklich geeigneter (wie sich auch gut aus Deinem Beitrag ergibt); erst recht, wenn das in die Tiefe gehen soll. Ebenso wie für die Leute, die an (aufgestiegene) Meister u.ä. glauben, MJ damit in Verbindung bringen und das dann ggf. weitergehend erörtern möchten.

    Vielen Dank.
    November
    Zuletzt geändert von November; 21.06.2012, 09:58.

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  • rip.michael
    antwortet
    "Die Aufgabe des
    Trägers der Weisheit
    besteht darin, den Verstand
    in den Augenblick der Stille zu leiten,
    in dem Wunder möglich sind.
    Unmittelbare Ergebnisse werden nicht angestrebt,
    obwohl sie oft genug auftreten.
    Denn es kann Jahre dauern
    oder gar mehrere Generationen,
    bis die Veränderungen von heute
    heranreifen.
    Deshalb hält der Weise
    an der Zuversicht fest und
    bleibt im stillen Wissen des Zulassens.
    Denn Zulassen ist ein Ausdruck wirklicher Verbundenheit
    mit dem Ewigen, eine lebendige Teilnahme an dem
    großen Plan, der über eine Lebensspanne hinausreicht.
    So getröstet
    macht der Verstand
    in einem Augenblick
    ruhigen Verstehens die Erfahrung
    einer schwingenden, begreifenden Gewissheit
    des spirituellen Universums."
    Clif Sanderson

    So heisst es im vorspann des buch von Clif Sanderson.
    Ich mag darüber nachdenken.
    Vielen dank für den buchtipp greatfan.
    Hier kann man ein paar seiten probelesen ..

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  • greatfan
    antwortet
    Deine Gedanken beschäftigen auch mich Rip. ich bestätige deine Meinung und finde den Aspekt seiner heilenden Möglichkeit
    mehr als denkbar.
    In einem anderen Zusammenhang las ich, dass jeder Mensch unter bestimmten Voraussetzungen heilende
    Fähigkeiten entwickeln kann.
    Clif Sanderson, ein Amerikaner beschreibt das in seinem Buch : Loslassen und Heilen.
    Und , um wieder auf Michael Jackson zu kommen,
    kann ich mir dies sehr gut denken.
    Er war ein Meister.

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  • rip.michael
    antwortet
    ... ich bin immer noch unsicher, diesen aspekt hierher zu bringen ... kann meine gedanken dazu, die mich schon länger bewegen, gar nicht recht erklären, hab keine fakten dazu oder irgendwas, was sich in tatsächlich in der nähe von wahrhaftigkeit bewegt.

    Die frage: War Michael ein heiler - ein spiritueller heiler? bewegt mich schon lange.

    Hab das gefühl, dass er zu immer wieder unterbrochen zeiten seines lebens solche starken geistheilerkräfte für die heilung anderer und/oder auch zum vorteil für sich selbst anwenden konnte. Heilung, stärkung.

    Hab das gefühl, dass immer wieder phasen dazwischenlagen, wo diese geistheilkräfte geschwächt wurden oder ganz schwanden. Und dass ihn dieses schwinden enorm in selbstzweifel gestürzt hat, ihm regelrecht den boden unter den füssen wegzog.

    Und alles, alle seine empfindungen und wahrnehmungen dazu, alles was als positive und negative resonanzen bei ihm selbst ankam - alles spiegelt sich in seiner kunst wieder. Übersetzt in diese sprache ...

    Das ich das jetzt anschiebe, ist nicht dem geschuldet, dass ich ihn unbedingt als den heilenden sehen möchte. Vieles seiner kunst, seine musik, seine texte, sein tanz haben etwas heilendes ....

    Immer wieder gelingt es seiner kunst und seinem künstlerischen ausdrucksvermögen eine ganz besondere heilende zeit zu gestalten, die in der lage ist, platz für seelenfrieden zu schaffen.
    Aber ich kann es nicht beschreiben, auch nichts bestimmtem zuordnen, ich habe einfach das gefühl, dass er auch auf andere weise heilen konnte.

    Hab das gefühl, dass er viele seiner heilischen kräfte durch seine kunst empfing. Und zugleich war sie auch für ihn das gebende element, aus dem er kräfte beziehen konnte.

    Das ist alles sehr nebulös.
    Ich will nicht irgendwelches eigenes wunschdenken befriedigt sehen, irgendwelche unbestimmten wunschbilder auf ihn projizieren - nein, das ist nicht meine absicht. Es beschäftigt mich stark. Und ich möchte diese 'strömung' nicht vorbeiziehen lassen, ohne sie anzusprechen.


    Was denkt ihr darüber? Es würde mich wirklich sehr interessieren ...
    Zuletzt geändert von rip.michael; 21.06.2012, 07:28. Grund: tippfehler

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  • ANGEL-OF-PEACE
    antwortet
    Zitat von rip.michael Beitrag anzeigen
    Es ist im kleinen wie im grossen.

    Ein satz im schlussteil von Prof Leschs geführte reise zum grossen und kleinen hat mir besonders gefallen:
    "... und wenn ich mir das so überlege, dass 1,4 kg fett und wasser und spurenelemente solche weltbilder entwickeln können, dann wage ich mir nicht vorzustellen, was wir noch alles lernen werden."
    Ich finde die Art, wie Prof. Lesch die Dinge erklärt, köstlich amüsant teilweise. Im Video wurde sichtbar gemacht, was auch D. Ch. beschrieben hatte.

    Zitat D. Ch.
    Wie das Atom, so ist auch das Universum; wie der Mikrokosmos, so ist auch der Makrokosmos; wie der menschliche Körper, so ist auch der Kosmische Körper, wie der menschliche Geist, so ist auch der Kosmische Geist.

    Dass Michaels DTD an grenzen führte, die sich nach einiger zeit als keine wirklichen herausstellten ... das hätte ich nie gedacht.
    Seine geschichten in DTD haben an viele türen angeklopft und sie tun es immer noch. Manchmal musste ich feststellen, dass ich bis zu einem bestimmten punkt meines lebens gar nicht geschnallt hatte, dass manche türen schon immer sperrangelweit offen standen.
    Zum fett Markiertem: Ich glaube, so geht es uns allen.

    * Diejenigen, die talent, intelligenz und feinfühligkeit für die kunst mitbringen, sie hervorbringen können und die es verstehen, sich mit allem, was sie ausmacht in kunst hineinzulegen und das ergebnis zu transportieren.
    Ein grosses und unbezahlbares geschenk für alle.
    Ja, es ist wie eine Offenbarung Gottes.

    LG

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  • rip.michael
    antwortet
    ... hhm November, vielleicht sollte ich das vortragswerk nochmal (... und nochmal) lesen ... eine bestimmte message D.Ch. kann ich (noch) nicht wirklich erkennen.
    Ganzheitliche medizin/heilkunst wäre ein deut in eine bestimmte richtung ... yoga, ayurveda, meditation ... hinwendung zum spirituellen. Man kann es aus der fülle seiner literarischen werke erkennen und natürlich auch daran, dass er in Kalifornien ein gesundheitszentrum betreibt.

    Zum glück ist D.Ch. ja längst nicht der einzige, der sich dem thema Quantenbewusstsein zuwendet.

    Im vortrag wird Heraklit in diesem zusammenhang zitiert:
    Wenn Sie nun den menschlichen Körper so anschauen, wie er in Wirklichkeit ist, dann sehen Sie sofort, wie es schon der griechische Philosoph Heraklit ausdrückte, dass dieser Körper nicht eine in Raum und Zeit fixierte, erstarrte Skulptur ist; er ist eher einem Fluss vergleichbar, einem aus Energie und Information bestehenden Fluss. Ein Fluss hat etwas Geheimnisvolles: Wenn Sie ihn betrachten, dann sieht er zu verschiedenen Zeiten immer gleich aus, obwohl er in der Tat jedes Mal neu ist. Heraklit sagte, Du kannst nicht zweimal in den selben Fluss steigen.


    Der satz von Heraklit zeigt mir, dass die wahrhaftigkeit der gegenwart an uns vorbeirauscht, uns berührt, durch uns hindurchrauscht, während wir in diesen fluss eintauchen. Dieser fluss zerstört uns nicht, wohl zeigt er uns seine kälte, seine wärme, seine wunder, seine rauheit, sanftheit und schwachheit. In dem uns dieser fluss in seine geheimnisse und kräfte einweiht, zeigen sich auch unsere kälte, wärme, das wundersame, unsere schroffheit, zartheit und schwäche. Zeigt sich auch alles unbestimmte - in keiner klaren fassbaren form, so wie der fluss nicht alle seine geheimnisse auf einmal preisgibt. Erlauben wir uns, ein wenig tiefer abzutauchen, nehmen wir vielleicht eine ganz andere wahrhaftigkeit wahr.

    Ich weiss nicht, ob unser irdisches dasein je die quelle dieses flusses erreicht oder dessen mündung. Bei der geburt etwa oder beim tod. Aber auch dann wüssten wir nicht, woraus wird die quelle dieses flusses gespeist, wie ist der name dieses ozeans, der all das in sich aufnimmt, was ein fluss so transportiert?

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~

    ... Prof Lesch könnte ich stundenlang mit wachsender begeisterung zuhören ! Danke Aop!

    Was für eine fantastische reise an den äusseren rand dessen, was wir als unser universum begreifen, und welch faszinierende reise an den rand der kleinsten quanten. Jenseits der quarks endet unser verständnis, da wo sich wieder alles ins ungewisse vernebelt, da wo wissenschaft das nebulöse anerkennen muss und zugleich die augenblickliche grenze ihrer möglichkeiten. Wo energie materie ist, materie energie - da wo scheints dieser prozess von wechselwirkungen noch keine auswirkung zeigen kann.
    Vielleicht ist der anfang von allem in unseren kleinsten auffindbaren einheiten aufgezeichnet, genauso wie in den grossen dimensionen des kosmischen.

    Faszinierend und irgendwie beschützend, bewahrend, dass im grossen wie im kleinen unüberwindbare grenzen gibt.

    Toll, dass wir gedanklich bis dorthin reisen können, ohne dass wir an diesen grenzen nach oben und nach unten scheitern und verzweifeln. Irgendwo verschwimmt dann auch die grenze, was wissenschaft ausmacht. Eine theorie aufstellen und sie austesten, bis zum beweis, dass das ergebnis, nicht falsch ist. Wissenschaft ist nicht in der lage zu erklären, was jenseits von 'nicht falsch' ist, weil wir gar nicht in der lage wären zu erfassen, was richtig, und somit endlich bestand hätte.

    Niemand zwingt uns, die grenzen der wissenschaft und ihrer bisherigen erkenntnisse zu verlassen.
    Zum glück hat uns die evolution soweit gebracht, dass uns geistvolle pioniere der wissenschaft immer ein stückchen vorausgingen, als späher sozusagen und wegbereiter.

    Aber naturwissenschaft ist nicht alles, nicht alles beansprucht eine naturwissenschaftliche hinterfragung und einen naturwissenschaftlichen beweis.

    Besonders rechne ich das hinzu, was neben den wissenschaftlichen erkenntnissen, die unsere moderne medizin ausmachen, schritthalten konnte. Die kunst, auf anderen ebenen zu heilen, ohne an wunderglauben zu rühren oder ähnlichem.

    'Was heilt hat recht' lässt vieles zu.
    Schade, dass über lange zeitabschnitte anderes heilwissen, als die der modernen medizin, nicht in vergessenheit, aber im windschatten hinterher flatterte.

    So langsam scheint sich das wieder zu verschieben.

    Es ist im kleinen wie im grossen.

    In einem anderen video über quantenmechanik beschreibt Prof Lesch, dass eine kleine fluktuation irgendwo im universum irgendwann und immer wieder zu einer zustandsverschiebung führt. Materie sich zu einer minimal übergewichtigen masse formt (im gegensatz zu den umgebenden homogenen zuständen) und dass die für uns am wenigen direkt wahrnehmbare kraft, die gravitation, dazu führt, dass diese materieteilchen irgendwann zu einem festen verbund werden.

    In der gleichförmigkeit, in einer gleichmässigen materieverteilung führte ein kleiner unruhestifter, eine kleine abweichung, dazu, dass sich unsere universum, unsere welt, wir selbst uns formten ohne dass wir grossmächtig schöpferisch an diesem prozess beteiligt gewesen wären.
    Dass wir erkenntnisfähig sind ist einbesonderes geschenk, dass die einen höhere intelligenz für die wissenschaften einbringen dürfen, ist ein geschenk für alle. * Aber auch die, die höhe empfängnisfähigkeit für alles spirituelle mitbringen und vermitteln können, sind ein geschenk an die menschheit.

    Ein satz im schlussteil von Prof Leschs geführte reise zum grossen und kleinen hat mir besonders gefallen:
    "... und wenn ich mir das so überlege, dass 1,4 kg fett und wasser und spurenelemente solche weltbilder entwickeln können, dann wage ich mir nicht vorzustellen, was wir noch alles lernen werden."


    Zu begreifen, dass das 'selbst' womöglich zwischen zwei gedanken wohnt erfordert noch eine menge hirnschmalz .. will ich mal meinen. Die vorstellung, dass es zwischen zwei gedanken still ist, die betriebsamkeit und unaufhaltsamkeit der gedanken uns diesen spalt bietet, das würde ich unbedingt als ein geschenk betrachten. Der raum der stille, es muss fantastisch sein, ihn nur allein mit dem bewusstsein erwandern zu können.

    Dass Michaels DTD an grenzen führte, die sich nach einiger zeit als keine wirklichen herausstellten ... das hätte ich nie gedacht.
    Seine geschichten in DTD haben an viele türen angeklopft und sie tun es immer noch. Manchmal musste ich feststellen, dass ich bis zu einem bestimmten punkt meines lebens gar nicht geschnallt hatte, dass manche türen schon immer sperrangelweit offen standen.

    * Diejenigen, die talent, intelligenz und feinfühligkeit für die kunst mitbringen, sie hervorbringen können und die es verstehen, sich mit allem, was sie ausmacht in kunst hineinzulegen und das ergebnis zu transportieren.
    Ein grosses und unbezahlbares geschenk für alle.
    Zuletzt geändert von rip.michael; 19.06.2012, 22:15. Grund: ergänzung

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  • Mysterious
    antwortet
    Zitat von ANGEL-OF-PEACE Beitrag anzeigen
    Hallo!


    Zitat D. Ch.


    Manchmal habe ich die Wahrnehmung, dass unsere Welt ein mikroskopisches Staubkörnchen im Universum ist.

    Prof. Harald Lesch: Sterne sind auch nur Menschen.
    Das trifft es gut, wir sind wie kleine Ameisen auf dem Boden eines dichten Dschungels.
    Wenn eine Ameise den Dschungel von oben betrachten könnte, wäre sie auch schlauer

    Hätten wir irgendwann die Möglichkeit das ganze Universum von außen zu betrachten, würden sich auch für uns so einige Fragen lösen und wir hätten einen anderen Blickwinkel.

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  • ANGEL-OF-PEACE
    antwortet
    Hallo!

    Manchmal denke ich, dass ein Menschenleben einfach zu kurz ist, um alle Wissenschaften gründlich zu vertiefen.

    Wie gut, dass wir Menschen voneinander lernen können.

    Zitat D. Ch.
    Was ist die Welt wirklich, wie sieht sie in Wirklichkeit aus, was ist ihre wahre Beschaffenheit? Die Antwort lautet: Es kommt ganz darauf an, wer sie anschaut oder erfährt, und mit welchem Sinnesapparat wir sie betrachten.
    Manchmal habe ich die Wahrnehmung, dass unsere Welt ein mikroskopisches Staubkörnchen im Universum ist.

    Prof. Harald Lesch: Sterne sind auch nur Menschen.

    Hier eine Reise vom Makrokosmos zum Mikrokosmos "meschliche Zelle". Viel Spaß!

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  • November
    antwortet
    Naja, der eine kennt sich auf einem Gebiet gut aus, der nächste in ganz anderen Dingen.

    Was ich eigentlich sagen wollte ist, dass ich es für besser halte, sich die Informationen da zu besorgen, wo sie herkommen. Nicht in einem Rahmen, wo sie für anderes gebraucht oder zweckentfremdet werden. Und das tut D. Chopra hier. Er "frisiert" die Dinge (stark), um seine Message zu untermauern. Und das war jetzt nur das, was mir spontan ins Auge gefallen war. Man kann das natürlich lesen, was er schreibt, ganz klar. Aber ein wachsames Auge dabei zu haben, ist auch nicht verkehrt.

    (Und ja, die Körperzellen kommunizieren miteinander, aber nicht so, wie es dort beschrieben wird).

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  • rip.michael
    antwortet
    Zitat von November Beitrag anzeigen
    ...
    Auch kommt es immer auf den Rezeptor an der der Zielzelle an - also, was macht die Zelle bei Andocken einer bestimmten Substanz. Man kann nicht pauschal sagen, alle Zellen machen das gleiche bei Eintreffen einer Substanz.
    ...
    Liebe November, danke für deine informationen ... bin nicht sicher, ob ich das alles mit meinem normalo-verstand auf die reihe krieg.

    Lustig ... hab das gefühl, das ganze verhält sich ungefähr so, wie unser aktueller dialog.

    Du reagiertst als hochspezialisierte zelle völlig anders auf den input aus D.Ch. vortrag, weil andere background und andere bestimmung.
    Ich hingegen als ganz ordinäre zelle lasse mich von dem input beeindrucken, ohne dass ich alle informationen daraus verarbeiten und gemäss meiner zellaufgabe umsetzen könnte.

    Weiss noch nicht, ob ein philosphischer ansatz auf das was Quantenbewusstsein meint, hier zu stande kommt.
    Ich lass mich überraschen.

    Gute nacht!
    Zuletzt geändert von rip.michael; 19.06.2012, 07:59.

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  • November
    antwortet
    Hi Rip,

    ich schrieb hier nicht von quantenphysikalischen Theorien Chopras. Was ich meinte, waren andere Dinge. Genauer: Er schreibt grob, alles (seiner genannten Substanzen) würde in allen Zellen gebildet, was nicht stimmt. Er läßt völlig außer Acht, dass man spezialisierte Zellen hat, die sozusagen Arbeitsteilung betreiben (sonst bräuchte man beispielsweise keine Organe, die bestimmte Aufgaben übernehmen) . Es stimmt nicht, dass das Gehirn AT 2 (oder auch Herzzellen, Hautzellen sind genannt) produziert. Mit AT2 meint er Angiotensin II, welches als Vorstufe in der Leber gebildet wird, als Vorstufe heißt es noch Angiotensinogen (ein Glykoprotein) von dem in zwei Stufen Teile abgespalten werden, wodurch dann der aktive Stoff entsteht. Vermutlich (!) wirft er hier ADH damit durcheinander, welches im Gehirn gebildet wird.

    Desweiteren scheint er zu übersehen, dass es einen intrazellulären und einen extrazellulären Raum gibt - zu letzterem gehören die Blutgefäße und darum geht's bei der zurückresorbierten Flüssigkeit (das findet dann an bestimmter Stelle in der Niere statt). Wenn die Zellen alle Wasser zurückhalten würden, würden sie platzen.

    Auch kommt es immer auf den Rezeptor an der der Zielzelle an - also, was macht die Zelle bei Andocken einer bestimmten Substanz. Man kann nicht pauschal sagen, alle Zellen machen das gleiche bei Eintreffen einer Substanz.

    Das ist jetzt nur grob das, was mir aufgefallen war beim Überfliegen des Textes. Und ich gehe davon aus, dass diese Dinge auch schon 1991 bekannt waren. Und es sind grundlegende Sachen, die man wissen muß - auch ohne, dass man Endokrinologe ist. Das ist vorklinisches Wissen.

    LG und gute Nacht,
    November
    Zuletzt geändert von November; 19.06.2012, 00:10.

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  • rip.michael
    antwortet
    Liebe November,

    vielleicht sollte man nicht ausser acht lassen, dass der vortrag aus 1991 stammt.
    Ich bin mir nicht sicher, tendiere aber stark dazu, dass er tatsächlich das gerade aktuelle jahr meinte als er sagte, zit:
    Das diesjährige Modell ist nicht dasselbe wie das letztjährige und auch nicht wie das vom letzten Monat. So stehe ich nun vor Ihnen mit meinem 1991er Modell.
    Ich gehe davon aus, dass der vortrag in teilen evtl. nicht mehr aktuell ist, von den wissenschaftlichen und anderen erkenntnissen überholt.
    D.Ch. ist von haus aus Internist und Endokrinologe, weiss jedenfalls wiki. Wenn das richtig ist, hat er zumindest eine ahnung von hormoneller regulation.
    Ich weiss nicht, vor welchem zuhörerkreis er diesen vortrag hielt. Zweifelsfrei wird er dem rechnung getragen haben, dass auch laien seine vortrag für sich annehmen können.
    Seine hinwendung zu den thesen der quantenpyhsik ist bekannt, auch dass er dafür heftigst kritisiert wurde.
    Bzw. die quantenphysik als pseudowissenschaft erklärt wurde.

    Ich jedenfalls kann mich gut mit seiner art auseinandersetzung z.b. zu: - entscheidung aus dem bauch heraus, nach dem bauchgefühl - hineindenken und für mich annehmen.
    Die magenwandzellen, wenn angst bei ihnen ankommt, in form von ausgeschütteten chemischen botenstoffen, die magenwände - sonst mit verdauungsvorgängen befasst - reagieren. Die rückkopplung und unsere ständige suche nach verständnis und erklärung sucht eine entsprechung.
    Ein medizinisch entsprechend vorgebildeter erhält bestimmt andere, sehr viel spezialisiertere, neben den landläufigen, die ein normalo empfängt. Wir sagen: hab mich geärgert und ist mir auf den magen geschlagen, mir dreht sich der magen um, oder der magen krampft vor lauter ärger, ist vor lauter ärger der appetit vergangen - und reagieren wiederum entsprechend darauf.

    Ich gebe zu, es ist nicht leicht in die thesen einzutauchen, was ein quantenbewusstsein meint, zit:
    ... Der Neurophysiologe und Nobelpreisträger Sir John Eckles machte folgende Aussage: In Wirklichkeit gibt es keine Farben, keine Stoffe, keine Gerüche, weder Schönheit noch Hässlichkeit. Da draussen gibt es nur pure Energiesuppe. Es ist eine im Grund genommen formlose, undefinierbare, fliessende Quantensuppe, aus der wir im Akt der Wahrnehmung in unserem Bewusstsein die stoffliche Welt konstruieren. Diese stoffliche Welt da draussen ist ein Feld unendlicher Möglichkeiten, das wir im Prozess der Wahrnehmung zu unsrer vertrauten stofflichen Realität machen, sozusagen kristallisieren.

    Wir sind wie der sagenhafte König Midas, der die wahre Beschaffenheit der Dinge nicht erfahren konnte, da alles, was er berührte, zu Gold wurde. So erfuhr er nie, wie sich eine Rose, eine Liebkosung oder ein Kuss anfühlt.

    In Wahrheit gibt es also nur diese formlose, fliessende Quantensuppe, die wir im Akt des Wahrnehmens zu unserer gewohnten Realität erstarren lassen.

    In unserem gewöhnlichen Bewusstseinszustand können wir die wahre Beschaffenheit der Wirklichkeit nie erfahren, denn wir versuchen, das Ganze anhand einzelner, bruchstückhafter Sinneswahrnehmungen zu verstehen. Da wir ausser diesen bruchstückhaften Sinneserfahrungen nichts haben, werden wir das Ganze nie verstehen. Wir einigen uns mehr oder weniger über unsere subjektiven Erfahrungen und nennen das dann objektive Wissenschaft. Es ist zwar nichts objektives daran, aber wir denken es uns so! Wir nehmen an, dass der menschliche Körper aus Molekülen besteht, aus Materieteilchen, die aus irgendeinem unerfindlichen Grund herumschwirren, und dass diese dann ein Folge Phänomen erzeugen, dass wir Bewusstsein nennen. Das heisst, unsere Gedanken, Gefühle, Wünsche, Emotionen, Leidenschafen, Liebe, Hass, Gott, Himmel, Hölle, Sünde, Verdammnis, Erlösung, Erleuchtung beruhen auf umherschwirrenden Molekülen. Alles ist ein Tanz der Moleküle!
    ...
    Thesen, die mein weltbild und meine position darin nicht wertlos macht, aber es versucht einen tanz mit diesem so ganz anderen sich fremd anfühlenden weltenmodell - um's mal halbwegs lyrisch auszudrücken.


    Liebe November,
    da du offensichtlich mehr sachverstand und faktenkenntnis mitbringst als ein laie, der ich bin:
    Kannst du benennen, was D.Ch. in dem vortrag faktisch falsch dargestellt hat?

    Ich versehe schon, auf was er scheinbar mit dieser aussage hinaus will ... Hab schon nach genauerem gesucht, was 'akrogenische krankheit' meint, aber nicht gefunden.
    Zitat D.Ch. " ... Was ist heute die häufigste Ursache für Drogenabhängigkeit? Es ist nicht der Stoff, den die Drogenbosse in Kolumbien produzieren, sondern das, was die Ärzte ganz legal verordnen. Gemäss einer Schätzung leiden 36% der Patienten in unseren Spitälern an einer sogenannten akrogenischen Krankheit, d.h. einer als direkte Folge einer biotechnischen medizinischen Intervention erworbenen Krankheit. Der Besuch beim Arzt als Krankheitsursache? ..."

    Danke für deinen literaturtipp, mal sehen, ob ich mich dran wage.
    Im augenblick fasziniert mich der vortrag von D.Ch. sehr ... kann mich ihm kaum entziehen ...

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