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  • rip.michael
    antwortet
    ... keine ahnung, ob das auch in den tiefen weiten des universums gefeiert wird ...

    Auf jeden fall ist heute 'Welttag der Philosopie' ... wollt's nur kurz würdigen!
    Und das war's auch schon wieder.

    With L.O.V.E. and respect
    Lg rip.michael

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  • ANGEL-OF-PEACE
    antwortet
    Zitat von November Beitrag anzeigen
    ......also ich bin aktuell noch qicklebendig ...
    Das ist schön, freut mich.

    ...und wenn wir erst noch das Universum entschlüssen wollen oder müssen - dann liegt doch die Unsterblichkeit nahe, oder?
    Ich meine, weil ich denke, dass es wahnsinnig lange (bis nie? ) dauern wird bis es soweit ist.
    Wo Du recht hast, hast Du recht.

    Und andere Lebewesen haben eine andere Wahrnehmung des bzw. ihres Universums - also hat jeder sein eigenes Universum.
    Sehe ich genauso. Bin gespannt, ob wir zuerst Außerirdische entdecken, oder sie uns. Wahrscheinlich lebe ich aber nicht lange genug, um dies zu erfahren (zumindest aus der irdischen Perspektive ). Also, ich bin übrigens auch noch quicklebending, aber zur Zeit bin ich von Fachidioten umgeben, die meinen 2012 geht die Welt unter. Soll doch jeder glauben, was er lieber möchte.

    Ich meine, dass wir im Jahr 2013 und auch später noch hier schreiben und das Universum enträtseln.

    LG

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  • November
    antwortet
    Zitat von ANGEL-OF-PEACE Beitrag anzeigen
    @November, es wird nicht gestorben, bevor wir das Universum nicht entschlüsseln konnten, verstanden?
    ......also ich bin aktuell noch qicklebendig und wenn wir erst noch das Universum entschlüssen wollen oder müssen - dann liegt doch die Unsterblichkeit nahe, oder?
    Ich meine, weil ich denke, dass es wahnsinnig lange (bis nie? ) dauern wird bis es soweit ist.

    Ich glaube übrigens der Mensch kann das alles nicht erfassen, nicht das Universum (woher kommt es, wohin geht es und warum ist es da) etc., weil er dies alles nur mit seiner menschlichen Wahrnehmung erfassen kann - und die ist eingeschränkt. Darüberhinaus kann er es nicht vollständig durchblicken und verstehen (er kann es versuchen, aber es nicht schaffen). Und zwar deshalb nicht, weil er in diesem System ist. Um es vollständig zu durchdringen, müßte er es von außen beobachten und es dazu verlassen. Und das geht nicht. Somit kann man ab einem gewissen Punkt sicher nur rätseln.

    Und andere Lebewesen haben eine andere Wahrnehmung des bzw. ihres Universums - also hat jeder sein eigenes Universum.

    Das hat jetzt nichts mit dem letzten Posts zu tun und ist auch aus dem Zusammenhang gerissen, schwurbelte mir aber immer mal wieder im Kopf herum.

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  • ANGEL-OF-PEACE
    antwortet
    Liebe @rip.michael,

    wir sind in Geduld und Weile geübt.


    Themenstrang: Universum

    @November, es wird nicht gestorben, bevor wir das Universum nicht entschlüsseln konnten, verstanden?

    Kalte oder warme Dunkle Materie? Vielleicht existiert beides.

    Das neue Weltraumteleskop "James Webb Space Telescope" (Hubble-Nachfolger ab 2018) soll in der Lage sein, bis ins früheste Alter des Universums zurückblicken zu können.

    Montag, 19. September 2011
    Teilchenbeschleuniger am CERN möglicherweise sinnlos - Zwerggalaxien zeigen: Theorie um kalte, Dunkle Materie könnte grundlegend falsch sein

    Durham/ England - Bisherige Theorien benötigen die bislang lediglich postulierte "kalte, Dunkle Materie" (Cold Dark Matter, CDM), um die Masseverteilung im Universum zu erklären. Demnach würde das Universum lediglich zu 4 Prozent aus normaler Materie, zu rund 21 Prozent aus CDM und zu 75 Prozent aus "Dunkler Energie", einem ebenfalls noch unbestätigten und nicht weniger mysteriösen kosmologischen Konzept, bestehen. Eine neue Studie verschiedener Modelle von CDM angewandt auf Zwerggalaxien unmittelbar außerhalb der Milchstraße, stellt gemeinsam mit diesen Theorien auch den "Large Hadron Collider" Teilchenbeschleuniger (LHC) am Europäischen Kernforschungszentrum" CERN" in Frage.

    Wie einer der führenden Kosmologen, Professor Carlos S. Frenk von der "Durham University", auf dem "British Science Festival" in Bradford berichtete, können sich die untersuchten Zwerggalaxien nicht so entwickelt haben, wie sie sich heute allerdings darstellen, wenn es kalte, Dunkle Materie (CDM) in Form der bisherigen Modelle tatsächlich geben würde. Als weitere Konsequenz würde dies auch bedeuten, dass der Teilchenbeschleuniger "Large Hadron Collider" (LHC) am Europäischen Kernforschungszentrum "CERN" diese auch nicht nachweisen könnte, obwohl dies eine der Hauptaufgaben der sogenannten "Gottesmaschine" ist.

    Das wissenschaftliche "Standardmodell der Kosmologie" (Cosmological Standard Modell) sagt voraus, dass sich Elementarteilchen in Form von CDM entstehen, von welchen Wissenschaftler vermuten, dass sie schon wenige hundertstel Sekundenbruchteile nach dem Urknall entstanden ist. Bislang konnte die Existenz dieser Partikel jedoch noch nicht nachgewiesen werden, da sie im traditionellen Sinne nicht sichtbar sind und nur durch ihre Interaktion mit normaler Materie, wie sie in Teilchenbeschleunigern erreicht und detektiert werden soll, nachgewiesen werden können.

    Bislang vermuteten Astrophysiker und Kosmologen, dass Zwerggalaxien der sogenannten Lokalen Gruppe, die unsere Milchstraße wie eine Art Halo umgeben, hauptsächlich aus kalter, Dunkler Materie (CDM) bestehen und nur weniger Sterne beinhalten. Allerdings erschwert auch hier die schwache Leuchtkraft dieser Objekte deren Untersuchungen.

    Mit einem eigens für die Aufgabe konzipierten Computer des "Virgo Consortiums" an der "Durham University" sind nun anhand neuster Daten visuelle Simulationen der Entstehung dieser Zwerggalaxien gelungen, die auf den bisherigen Theorien zur Dunklen Materie basieren.

    Die Ergebnisse dieser Simulationen stimmen nun jedoch ganz und gar nicht mit überein, was in Wirklichkeit beobachtet werden kann, berichtete die BBC. Die Modelle zeigen, dass eigentlich sehr viel mehr kleinere Zwerggalaxien in bestimmten Regionen um die Milchstraße herum existieren sollten, in welchen es in Wirklichkeit jedoch nur wenige größere Zwerggalaxien gibt.

    Für die Ergebnisse gibt es laut Frenk nur "zwei gleichermaßen verstörende Erklärungsmöglichkeiten":

    Zum einen könnte es sein, dass ursprünglich tatsächlich so viele Zwerggalaxien wie in der Simulation angezeigt entstanden sind. Ein Großteil dieser Zwerggalaxien könnte jedoch durch gewaltige Supernovae (Sternenexplosionen) noch während ihrer Entstehung zerstört und dadurch auch die Struktur des Zwerggalaxien-Halos grundlegend verändert worden sein. "Sollte dies der Fall gewesen sein, so würde das bedeuten, dass die Entstehung von Galaxien ein deutlich aufregender Prozess wäre, als bislang angenommen", zitiert die BBC den Kosmologen. Allerdings erkläre diese Vorstellung nicht, wie nur 4 Prozent der normalen Materie, wie sie von Supernova-Explosionen "bewegt" wird, einen derart fundamentalen Einfluss auf die Struktur der mit 26 Prozent doch eigentlich dominierenden kalten, Dunklen Materie haben sollte.

    Eine alternative Erklärung für die Unterschiede zwischen dem Ergebnis der Simulationen und der tatsächlichen Struktur der Zwerggalaxien, würde voraussetzen, dass die kalten, Dunkle Materie gar nicht erst existiert und somit auch weitere Vorhersagen des kosmologischen Standardmodells falsch wären.

    Nach 35 Jahren seiner auf der Grundlage dieses Standardmodells basierenden Forschung, raube ihm letztere Erklärung für die Simulationsergebnisse zusehends den Schlaf, gesteht Frenk ein.

    Im Ringen um eine Erklärung präsentiert Frenk jedoch auch eine mögliche aber nicht weniger spektakuläre Lösung des Problems: Statt "kalter" Dunkler Materie, wie sie unmittelbar nach dem Urknall entstanden sein soll, könnte das Universum mit "warmer", also leichteren und energetischeren, Dunklen Materie" (Warm Dark Matter, WDM) angefüllt ist. Diese hätte sich jedoch erst wenige Minuten nach dem Urknall und damit deutlich später als ihr kaltes Gegenstück gebildet.

    Tatsächlich zeigen die nun mit WDM-Daten gefütterten Simulationen der Entstehung der Zwerggalaxien nahezu die gleiche Struktur, wie wir sie heute auch in Wirklichkeit beobachten können.

    Die WDM-Lösung ist laut Frenck "erstaunlich elegant und bedeutet zugleich, dass auch das bisherige Standardmodell nicht vollständig falsch wäre", da die Dunkle Materie selbst weiterhin existieren würde. Sollte die bislang "kalt" vermutete Dunkle Materie in Wirklichkeit nun allerdings "warm" sein, ergäben sich allerdings gewaltige Probleme für alle bisherigen und aktuellen Projekte und Versuche eines Nachweises, etwa mit Hilfe des mehr als zwei Milliarden Euro teuren "Large Hadron Colliders" am CERN - soll dieser doch genau jene Umstände simulieren, wie sie nur wenige Sekundenbruchteile unmittelbar nach dem Urknall vorgeherrscht haben. Sollte die Theorie um die warme, Dunkle Energie (WDM) stimmen, würde der LHC nicht den geringsten Hinweis darauf finden.

    Stattdessen könnten Elementarpartikel, wie sie von WDM erzeugt worden wären, etwa sogenannte sterile Neutrinos, durch die von ihnen abgegebenen Röntgenstrahlung entdeckt werden. Auch für deren Nachweis wäre jedoch der Bau bislang nicht erreichter Röntgendetektoren notwendig.

    Alternativ könnte aber auch das für 2018 anvisierte Hubble-Nachfolge-Teleskop "James Webb Space Telescope" die Existenz kalter, Dunkler Materie wider- und die von warmer, Dunkle Materie belegen – schließlich soll dieses Weltraumteleskop in der Lage sein, bis ins früheste Alter des Universums zurückblicken zu können. Hier würde das Teleskop in Falle der WDM schlicht und einfach "nichts" sehen, da sich weder WDM noch die aus ihr entstandenen Galaxien gebildet hätten.
    http://grenzwissenschaft-aktuell.blo...r-am-cern.html
    LG

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  • rip.michael
    antwortet
    Liebe AoP,

    Danke, dass du die anregung aufgriffst.
    Nein, hast dich keinesfalls wirr ausgedrückt ... es hat einen anderen grund, warum ich augenblicklich noch nicht für einen austausch vollkommen offen bin.
    Ich bitte um etwas 'weile'.

    With L.O.V.E. and respect
    Lg rip.michael

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  • ANGEL-OF-PEACE
    antwortet
    Zitat von rip.michael Beitrag anzeigen
    [B]Philosophisch würde ich sagen: die schuld selbst lässt sich auf keine weise tilgen, nicht durch strafe, nicht durch sühne/reue, noch durch selbst richten. Einmal geboren, ist die schuld selbst ist nicht totzukriegen. Nicht schuldig werden geht fast nicht - es wäre eine übermenschliche anforderung.
    Liebe AoP,
    deine gedanken aus dem nachtrag 1. und meine letzteren im philosopierthread fortsetzen - vielleicht tut's ganz gut?

    With L.O.V.E. and respect
    Lg rip.michael
    Liebe rip.michael,

    ich bin Deinem Wunsch aus dem "GUILTY-Thread" gefolgt.

    Das waren meine Gedanken zum 1. Nachtrag:
    Ich schrieb ja schon an anderer Stelle, dass es für mich keine Gerechtigkeit auf Erden gibt: weil auf Erden ist die Seele von einem irdischen Körper geschützt. Das heißt, eine Lüge kann als Wahrheit verkannt werden oder umgekehrt. Wenn die Seele nach dem Tod sich selbst überlassen wird, gibt es keinen schützenden Körper mehr. Dies bedeutet, dass Lügen unmöglich sind. Die Wahrheit wird offensichtlich an die Färbung der Seele erkannt. Niemand muss mir das glauben. Das ist meine Wahrheit.
    Es gibt viele philosophische Theorien. Mir persönlich gibt den Glauben an einer "höheren Gerechtigkeit" meinen Seelenfrieden. Menschen machen Fehler, klar, wir alle. Niemand ist perfekt. Perfektion ist für mich ein Streben nach Vollkommenheit, die so gut wie nie erreicht werden kann. Haben wir ein selbstauferlegtes Ziel erreicht, setzen wir uns schon ein nächstes Ziel.

    Einmal geboren, ist die Schuld nicht totzukriegen, sagst Du. Michael sagte (nach seinem Vorbild Jesus): Wir müssen lernen, die Welt mit Kinderaugen zu sehen.

    Die Seele der Kinder ist rein und unschuldig. Doch auch die Kinder lernen aus ihrer Umwelt, welche von den Erwachsenen geprägt wurde. Ihre Umwelt ist nicht immer gerecht. Ich glaube, dass uns Michael und auch Jesus sagen wollten: Wir müssen lernen rein und unschuldig zu bleiben (auch als Erwachsene), wie die Kinder, damit wir (Erwachsene) eine bessere Umwelt für die Kinder prägen.

    Remember (I miss you) schrieb mal wunderbare Texte zu Fehler und Sünden. Fehler können jedem passieren, da ohne Vorsatz. Sünden geschehen immer vorsätzlich. Ob Murray nun einen Fehler unterlaufen ist oder seine Tat eine Sünde war, vermögen wir nicht zu beurteilen - da vieles im Dunkeln liegt. Für mich ist in diesem Fall das höhere Gericht im Himmelreich zuständig.

    Ich hoffe, dass ich mich nicht wirr ausgedrückt habe.

    LG

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  • ANGEL-OF-PEACE
    antwortet
    Themenstrang: Universum

    Hallo!
    Es gibt eine aktulle Meldung.
    Wussten wir das alles nicht auch schon vorher?
    Was ist neu?
    Vielleicht, dass unsere Sonne voraussichtlich einen Gesamtalter von 12,5 Milliarden Jahren erreichen wird?
    (Was natürlich bis zur nächsten Erkenntnis sich auch wieder ändern kann. )


    Mittwoch, 22. Juni 2011
    Forscher werfen einen Blick auf das Ende unseres Sonnensystems

    Leicester/ England - Wissenschaftler der "University of Leeds" haben in einer Studie ein Szenario für das mögliche Ende unseres Sonnensystems skizziert. Grundlage für das apokalyptische Planspiel sind Untersuchungen sogenannter Weißer Zwerge an anderen Orten in unserer Galaxie.

    Bei "Weißen Zwergen" handelt e sich um sonnenähnliche Sterne am Ende ihres Lebenszyklus, nachdem sich der Stern bis auf die Größe der Erde zusammengezogen hat. Von nahezu unvorstellbarer Dichte, würde alleine ein Teelöffel des Sternenmaterials eines Weißen Zwergs etwa fünf Tonnen wiegen.

    Nathan Dickinson hat die chemische Zusammensetzung weißer Zwergsterne für seine Doktorarbeit untersucht und sich dabei speziell auf das Vorhandensein schwerer Elemente konzentriert, wie sie in den Sternen zu finden sind, obwohl diese sonst hauptsächlich aus den zwei einfachsten Elementen Wasserstoff und Helium bestehen.

    Mit Daten des Weltraumteleskops Hubble ermittelte Dickinson das chemische Spektrum eines jeden der untersuchten Weißen Zwerge. Dabei zeigte sich, dass ältere Weiße Zwergsterne mit Temperaturen von weniger als 25.000 Grad manchmal Elemente wie Sauerstoff, Stickstoff, Silikon und Eisen beinhalten, die wahrscheinlich von den Überresten ihrer einstigen Planeten stammen.
    Jüngere und damit auch heißere Weiße Zwerge mit Temperaturen über 25.000 Grad Celsius weisen vergleichbare Elemente aufgrund ihrer höheren Temperaturen auf. Dennoch zeigen auch sie in einigen Fällen mehr dieser Materialien als erwartet, was für den Wissenschaftler die Frage aufwirft, ob auch dieses Material von einstigen Planeten oder aus einer anderen Quelle stammt - etwa aus Gas-und Staubwolken, die den Stern umgeben.

    "Zu Wissen, ob dieses zusätzliche Material in den heißen Weißen Zwergen von ehemaligen Planeten stammt, ist von daher wichtig, als dass diese Erkenntnis uns eine Vorstellung davon ermöglicht, wie sich diese alten Planetensysteme entwickelt haben, während ihr Zentralgestirn zusehends älter wurde", erläutert Dickinson. "Wir bekommen also auch eine Vorstellung davon, wie einst auch unser eigenes Planetensystem untergehen wird."

    Unser Zentralgestirn, die Sonne, entstand vor rund 4,6 Milliarden Jahren, als eine interstellare Gaswolke unter ihrer eigenen Schwerkraft kollabierte und sich in der Folgezeit auch Planeten bildeten. In einem nächsten Schritt wird sich die Sonne in ferner Zukunft zunächst zu einem Roten Riesen aufblähen und dabei dann auch ihre innersten Planeten verschlingen. Ihre Ausdehnung wird dann wohl bis zur heutigen Umlaufbahn der Venus reichen. Von der Erde aus betrachtet, deren Oberfläche zu diesem Zeitpunkt in einen einzigen Lava-Ozean verwandelt wurde, nimmt die Sonne dann einen Großteil des Himmels ein. Während dieser Prozesse verliert die Sonne durch den Sonnenwind zusehends an Masse. Der Lebenskreis der Sonne schließt sich dann voraussichtlich mit einem Alter von 12,5 Milliarden Jahren, wenn sich der vormals aufgeblähte Riesenstern zum einem Weißen Zwerg zusammenzieht, der dann von einem planetarischen Nebel umgeben sein wird (s. Abb.), danach zusehends an Leuchtkraft verliert und schlussendlich als Schwarzer Zwerg im optischen Spektralbereich erlischt.

    Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / le.ac.uk
    LG

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  • November
    antwortet
    Zitat von rip.michael Beitrag anzeigen
    Tatsächlich kann ich leider keine quelle angeben, der behauptung wegen, ob sich das universum eher zusammenzieht oder expandiert. Es könnte gut sein, dass ich das mal bei einer alpha centauri folge aufgeschnappt hab. Ich mag die spezielle art von H. Lesch sehr gerne (... so wie mich in frühester jugend die naturwissenschaftlichen TV sendungen von Prof. Heinz Haber beeindruckten )
    Ich meinte das eigentlich so, dass sich das universum eher rundum gleichmässig ausdehnt bzw. zusammenzieht. Es könnte aber auch gut sein, dass da teils eine unwucht drin ist, kräfte partiell stärker/schwächer wirken, so dass eine beule(n)/delle(n) entstünde.
    .......das es bis jetzt expandiert, ist - soweit ich weiß - erwiesen. U.a. durch die Rotverschiebung, zu der Du ja auch schon weiter vorne etwas geschrieben hattest. Was in der Zukunft passiert - unendliche Expansion oder ein "Sich-wieder-zusammenziehen" weiß man (noch) nicht so genau. Und da soll u.a. eine Rolle spielen, wieviel Masse im Universum vorhanden ist. Viel Masse (über einen bestimmten Wert hinaus): Das Universum zieht sich irgendwann wieder zusammen. Wenig Masse: Es kann sich unendlich ausdehnen.



    Zu deinen Masse/Gravitations ausführungen:
    Wenn man davon ausgeht, dass im vakuum sich alle körper unabhängig von ihrer masse gleich schnell bewegen und es keinen reibungswiderstand gibt, wäre die schlussfolgerung, dass körper unendlich in gleicher geschwindigkeit sich bewegen - einmal angestossen von einem kraftimpuls. Eine fliehkraft, die sich praktisch nie erschöpft, ganz im gegenteil - sie nimmt zu -- waaahhh ist das verwirrend .... ... ich kapituliere ...
    Da denke ich, dass die Kraft, mit der sich die "Objekte" (so nenne ich es jetzt mal) mit gleichbleibender Geschwindigkeit voneinander wegbewegen (ohne Zunahme oder Abnahme der Geschwindigkeit), wenn keine Reibung vorhanden ist. Da die Geschwindigkeit aber zunimmt, wie man beobachtet hat, nimmt man an, dass eine (noch) unbekannte (physik.) Kraft ihre Wirkung ausübt. Ich habe mal etwas von einer "Antischwerkraft" gelesen.



    Ich könnte mir vorstellen, dass dieses immer schneller werden eine auswirkung der ausdehnungsgeschwindigkeit des universums ist.
    Ist zu komplex für meinen begrenzten naturwissenschaftlichen verstand.
    Ach, selbst die Naturwissenschaftler bzw. Astrophysiker können sich da vieles nur noch mit Hilfe von Modellen vorstellen (und manches soll gar zu komplex sein, um ein geeignetes Modell zu erstellen).



    Da kehre ich lieber wieder zurück zu meinem universum-schwamm-beispiel.
    Vielleicht sind die filamente und die voids ebenso flexibel wie eine schwammstruktur. Diese schnellt in der luft zusammengepresst ziemlich heftig in ihre ausgangsform zurück. Macht man das ganze unter wasser, geht der prozess nicht ganz so flott. Das flüstert mir, dass die inhalte der voids, bzw die wirkenden kräfte einfluss haben auf die ausdehnung des universums.
    Das kann ich mir auch vorstellen.
    Zuletzt geändert von November; 06.06.2011, 23:39.

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  • rip.michael
    antwortet
    Zitat von November Beitrag anzeigen
    Themenstrang: Universum


    Wenn ich das richtig verstanden habe, meinst Du, dass das Universum sich an einer (oder mehreren) Stellen ausdehnt und sich an einem (oder mehreren) anderen Orten zusammenzieht? Das habe ich noch nicht gelesen, was aber natürlich nichts heißen muß. Hättest Du eventuell eine Quelle dazu (falls Du es noch weißt, manchmal vergisst man auch mit der Zeit, wo genau man etwas gelesen hat)?

    Nochmal zu Masse und zur Schwerkraft bzw. Gravitation: Interessant ist, dass man beobachtet hat, dass Galaxien - je weiter sie entfernt sind - sich umso schneller von uns entfernen. Eine 10mal weiter entfernte Galaxie entfernt sich auch 10mal schneller von uns, als eine andere (die eine jeweils andere Entfernung zur Milchstraße hat). Daraus konnte man herleiten, dass alle Galaxien genau dieselbe Zeit benötigt haben müssen, um von ihrem Ausgangspunkt an ihren derzeitigen "Standort" zu kommen. Auch wird wegen dieses Verhaltens, das man hinsichtlich des Entfernens der Galaxien beobachten konnte, vermutet, dass möglicherweise etwas (eine Kraft) der Gravitation der Galaxien/des materiereichen Inhalts des Universums entgegenwirkt, denn eigentlich müßte sich die Geschwindigkeit, mit der sich die Galaxien von uns bzw. voneinander entfernen, durch die eigene Gravitation nach und nach verlangsamen. Was aber offenbar nicht der Fall ist.



    Zum Verdichten: Soweit ich weiß, ist man von der Theorie, dass sich alles an einem einzigen Punkt (der Singularität) verdichtet, weggekommen. Es soll sich um etwas mehr als einen Punkt handeln.

    Was wird aufgenommen, was wird abgegeben? Ich würde (grob formuliert) sagen, dass es sich um das handelt, was im allgemeinen "Energie" genannt wird und die Auswirkungen stelle ich mir so vor, dass Zustandsänderungen eintreten können, durch das Umwandeln von Energie (so ähnlich, wie ich es zuvor schon geschrieben habe).
    Tatsächlich kann ich leider keine quelle angeben, der behauptung wegen, ob sich das universum eher zusammenzieht oder expandiert. Es könnte gut sein, dass ich das mal bei einer alpha centauri folge aufgeschnappt hab. Ich mag die spezielle art von H. Lesch sehr gerne (... so wie mich in frühester jugend die naturwissenschaftlichen TV sendungen von Prof. Heinz Haber beeindruckten )
    Ich meinte das eigentlich so, dass sich das universum eher rundum gleichmässig ausdehnt bzw. zusammenzieht. Es könnte aber auch gut sein, dass da teils eine unwucht drin ist, kräfte partiell stärker/schwächer wirken, so dass eine beule(n)/delle(n) entstünde.

    Zu deinen Masse/Gravitations ausführungen:
    Wenn man davon ausgeht, dass im vakuum sich alle körper unabhängig von ihrer masse gleich schnell bewegen und es keinen reibungswiderstand gibt, wäre die schlussfolgerung, dass körper unendlich in gleicher geschwindigkeit sich bewegen - einmal angestossen von einem kraftimpuls. Eine fliehkraft, die sich praktisch nie erschöpft, ganz im gegenteil - sie nimmt zu -- waaahhh ist das verwirrend .... ... ich kapituliere ...

    Ich könnte mir vorstellen, dass dieses immer schneller werden eine auswirkung der ausdehnungsgeschwindigkeit des universums ist.
    Ist zu komplex für meinen begrenzten naturwissenschaftlichen verstand.

    Da kehre ich lieber wieder zurück zu meinem universum-schwamm-beispiel.
    Vielleicht sind die filamente und die voids ebenso flexibel wie eine schwammstruktur. Diese schnellt in der luft zusammengepresst ziemlich heftig in ihre ausgangsform zurück. Macht man das ganze unter wasser, geht der prozess nicht ganz so flott. Das flüstert mir, dass die inhalte der voids, bzw die wirkenden kräfte einfluss haben auf die ausdehnung des universums.

    With L.O.V.E. and respect
    Lg rip.michael

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  • ANGEL-OF-PEACE
    antwortet
    Zitat von 77Sunset
    Oh, bei Träumen kann ich jetzt auch nicht die Finger still halten.
    Ich finde es interessant, was Du darüber schreibst.

    Habe einen Thread eröffnet:

    Wie oft träumt Ihr? Sind Träume nur Schäume?

    @All, freue mich auf Euch "Traum-Interessierte"

    LG

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  • November
    antwortet
    Themenstrang: Universum

    Zitat von rip.michael Beitrag anzeigen
    Auch wissenschaftler sind sich nicht sicher, ob das universum in seiner gesamtheit sich augenblicklich ausdehnt oder zusammenzieht. Beides hätte auf jeden fall einfluss auf die 'macht' der voids. Ein zusammenziehen des universums könnte eine völlige neuordnung alles grobstofflichen bedeuten, bis hin zum chaos des in sich zusammenstürzens.
    Wenn ich das richtig verstanden habe, meinst Du, dass das Universum sich an einer (oder mehreren) Stellen ausdehnt und sich an einem (oder mehreren) anderen Orten zusammenzieht? Das habe ich noch nicht gelesen, was aber natürlich nichts heißen muß. Hättest Du eventuell eine Quelle dazu (falls Du es noch weißt, manchmal vergisst man auch mit der Zeit, wo genau man etwas gelesen hat)?

    Nochmal zu Masse und zur Schwerkraft bzw. Gravitation: Interessant ist, dass man beobachtet hat, dass Galaxien - je weiter sie entfernt sind - sich umso schneller von uns entfernen. Eine 10mal weiter entfernte Galaxie entfernt sich auch 10mal schneller von uns, als eine andere (die eine jeweils andere Entfernung zur Milchstraße hat). Daraus konnte man herleiten, dass alle Galaxien genau dieselbe Zeit benötigt haben müssen, um von ihrem Ausgangspunkt an ihren derzeitigen "Standort" zu kommen. Auch wird wegen dieses Verhaltens, das man hinsichtlich des Entfernens der Galaxien beobachten konnte, vermutet, dass möglicherweise etwas (eine Kraft) der Gravitation der Galaxien/des materiereichen Inhalts des Universums entgegenwirkt, denn eigentlich müßte sich die Geschwindigkeit, mit der sich die Galaxien von uns bzw. voneinander entfernen, durch die eigene Gravitation nach und nach verlangsamen. Was aber offenbar nicht der Fall ist.


    Ist die frage: wie gross ist die kraft, die macht der voids, wie weit lassen sie sich verdichten - sicher nicht unendlich, das lässt sich sicher weder die heisse noch die kalte materie bieten!
    Aber ich möchte den zusammenhang zwischen ein- und ausatmen eines individuums mit dem zusammenziehen bzw. ausdehen des universums aufzeigen.
    Beim einatmen wird etwas aufgenommen u.a. O2, beim ausatmen wird u.a CO2 freigesetzt, was wiederum andere lebensformen zum einatmen brauchen.
    Was nimmt das universum beim 'einatmen' auf, was gibt es beim 'ausatmen' ab und was bewirkt das auf alles, was in ihm ist?
    Zum Verdichten: Soweit ich weiß, ist man von der Theorie, dass sich alles an einem einzigen Punkt (der Singularität) verdichtet, weggekommen. Es soll sich um etwas mehr als einen Punkt handeln.

    Was wird aufgenommen, was wird abgegeben? Ich würde (grob formuliert) sagen, dass es sich um das handelt, was im allgemeinen "Energie" genannt wird und die Auswirkungen stelle ich mir so vor, dass Zustandsänderungen eintreten können, durch das Umwandeln von Energie (so ähnlich, wie ich es zuvor schon geschrieben habe).
    Zuletzt geändert von November; 06.06.2011, 16:31.

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  • Flocke
    antwortet
    @Sunset
    Was du als negativ aufgefasst hast, war lediglich meine Sicht und die habe ich bereits nochmal erlaeutert und haette ich nichts zu sagen gehabt, haette ich auch nichts gesagt. So einfach ist das.
    - Vielmehr, als das jetzt trotzdem nochmal aufzuwaermen, beinhaltet dein Posting jetzt ja auch nicht, oder?

    Ansonsten... kokettiere. Solange du noch zurueck geholt wirst, ist ja alles gut. Stell dir vor, niemand steigt drauf ein....

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  • rip.michael
    antwortet
    Zitat von Flocke Beitrag anzeigen
    Kurz zum Geburtsschmerz:
    Das ist eine ganz andere Art von Schmerz. Zumindest fuer mich ist es kein Schmerz, der mir sagt, dass irgendwas mit mir nicht in Ordnung ist. Die unterbewussten Aengste vor Schaeden an unserem Koerper ist damit nicht gegeben. Zusaetzlich kommen dann die Hormone ins Spiel, die das ganze sicherlich auch noch positiv unterstuetzen.
    Die Evolution hat halt ganze Arbeit geleistet

    Waere jede Geburt ein Trauma, gaebe es kein Leben.
    Na ok Flocke, da sind wir ja ganz auf gemeinsamem weg.
    Der vergleich mit dem geburtsschmerz war vielleicht etwas schräg, zugegeben. Aber klar weiss ich auch, dass der schmerz den man dabei erlebt einer ist der mir sagt, dass mit mir ganz viel in ordnung ist - ein baby bewegt sich auf dem engen weg nach draussen und der geburtsschmerz ist letztendlich ein sehr positiver, fördernder.
    Aber mal ehrlich: noch nicht erlebt - kann man sich die intensität des wellenartigen schmerzes nicht wirklich vorstellen - und daher mein gedanke, dass es gut ist, dass dieser schmerz schnell wieder vergessen wird und man kann sich nach kurzer zeit, gar nicht mehr vorstellen, je schmerz so extrem empfunden zu haben. Die unterbewussten ängste vor schäden am körper durch den geburtsvorgang - ja, die kommen wohl vorher immer mal auf, die irrige vorstellung, dass es einen doch innerlich zerreissen muss.

    Ja, ich denke die natur hat's evtl. so geplant, dass man sotosay als 'belohnung' den schmerz vergisst - die glückshormone schiessen nur so durch den körper
    Ist wirklich ein ausgeklügeltes system - und ich halte daher den vergleich mit dem 'vergessen' von träumen jeder art fest.

    Manchmal wünscht man sich seine träume zu erinnern - aber wer weiss für was es gut ist, wenn an der bewussten oberfläche nicht mehr über bleibt, wie eine spur einer ahnung.

    Sunset .. bitte fasse es nicht so auf, dass ich auf dir rumhaken will, bitte bitte nicht als zurechtweisung verstehen ... aber ich finds grad ein bisschen sonderbar, dass du dich mit samt deiner ansicht ganz bewusst klein machst.
    Und wenn wir schon beim thema sind - damit strafst du m.E. nicht nur deine achtsamkeit dir selbst gegenüber, sondern auch die der leser.
    Ich beobachte das so oft von diversen hier im forum, dieses bewusste kleinmachen. Manchmal ist es reine koketterie, manchmal aber auch so, dass das kleinmachen bewirkt, dass eine aussage eines anderen um so grösser erscheint - ist demjenigen auch nicht unbedingt achtsam.
    Meinungen stehen neben meinungen stehen neben meinungen - man kann es dabei belassen oder anfangen differenzen zuzulassen, wo eigentlich gar keine sind.
    Ein thema ist wie der inhalt eines kalaidoskops. Man kannst es drehen und wenden, wie man will, es bleibt immer der gleiche inhalt und zeigt sich in immer wieder neuen mustern.

    Was nicht heisst, dass das streitbare diskutieren nicht genauso wertvoll ist . Ist nur immer schade, wenn ein streitgespräch im streit steckenbleibt - hier, wie anderswo



    Themenstrang Achtsamkeit/Meditation & Universum
    Zitat von November Beitrag anzeigen
    ...
    Zum Atem und der Sauerstoffversorgung kam mir noch der Gedanke, dass der Atem uns nicht nur mit Sauerstoff versorgt, sondern das man dabei auch gleichzeitig in Wechselwirkung mit der Umgebung steht: Man nimmt (für uns) lebensnotwendigen O2 auf und gibt auch gleichzeitig etwas ab, CO2. Gut, das hat jetzt nichts direkt mit der Meditation zu tun, aber es ist mir noch dazu eingefallen.
    ...
    @November + all

    Eine sehr gute und so gewöhnlich scheinende achtsamkeitsübung ist die gehmeditation. Die fortbewegung ist ein ebenso automatisch ablaufender prozess - unterliesse man ihn komplett, wäre er auf die dauer ebenso schädlich, wie wenn man das atmen einstellen würde. (Ich weiss, auch diese gegenüberstellung hinkt )
    Man findet viel zum thema gehmeditation im netz - man kann sie völlig unauffällig in der öffentlichkeit einleiten, indem man seinen gang erst mal entschleunigt.


    Auch wissenschaftler sind sich nicht sicher, ob das universum in seiner gesamtheit sich augenblicklich ausdehnt oder zusammenzieht. Beides hätte auf jeden fall einfluss auf die 'macht' der voids. Ein zusammenziehen des universums könnte eine völlige neuordnung alles grobstofflichen bedeuten, bis hin zum chaos des in sich zusammenstürzens.

    Ist die frage: wie gross ist die kraft, die macht der voids, wie weit lassen sie sich verdichten - sicher nicht unendlich, das lässt sich sicher weder die heisse noch die kalte materie bieten!
    Aber ich möchte den zusammenhang zwischen ein- und ausatmen eines individuums mit dem zusammenziehen bzw. ausdehen des universums aufzeigen.
    Beim einatmen wird etwas aufgenommen u.a. O2, beim ausatmen wird u.a CO2 freigesetzt, was wiederum andere lebensformen zum einatmen brauchen.
    Was nimmt das universum beim 'einatmen' auf, was gibt es beim 'ausatmen' ab und was bewirkt das auf alles, was in ihm ist?

    Apropos ein- und ausatmen:
    Wer yoga macht weiss, dass bei einer körperdehnung ausgeatmet und bei der entspannenden bewegung in den bauch geatmet wird. Anfangs möchte man immer dagegen atmen, aber nach kurzer zeit merkt man, dass eine wirkliche tiefenentspannung nur mit dieser scheinbaren gegensätzlichkeit funktioniert und nach einer weile taucht man ein in diesen fluss.

    With L.O.V.E. and respect
    Lg rip.michael
    Zuletzt geändert von rip.michael; 06.06.2011, 15:35.

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  • November
    antwortet
    Themenstrang: Achtsamkeit, Meditation usw.

    Zitat von Flocke Beitrag anzeigen
    Der Atem ist ein "Anker", den man immer "griffbereit" hat, auf den man sich fixieren kann. Er benoetigte keine aktive Mithilfe oder Beeinflussung und kann schlicht und aufmerksam beobachtet werden. Man kehrt "einfach" immer wieder zu ihm zurueck, sobald die Gedanken abschweifen. Man kann sich drauf verlassen, dass er immer da ist.

    Der Atem versorgt unseren Koerper mit "Energie" - chemisch gesehen ganz simpel mit Sauerstoff. Man spuert das, wenn man bewusst darauf achtet.
    Meine Erfahrung ist, dass man den Atem nach einer Zeit wie eine Wellenbewegung wahrnimmt. Ein gleichmaessiges, beruhigendes Schwingen.

    Man sollte den Atemfluss dabei nicht willentlich beeinflussen, tiefer atmen oder laengere Phasen anstreben. Das waere eine "Aktivitaet" des Koerpers, die vom Gehirn gesteuert waere.
    Durch das ruhige Beobachten des Atems, wird dieser aber ganz automatisch langsamer.
    Also nicht bewusst atmen, sondern bewusst beobachten.
    Ja, verstehe. Das stelle ich mir wirklich nicht so leicht vor - den Atem nur zu beobachten und ihn dabei nach Möglichkeit nicht aktiv zu beeinflussen. Ich nehme aber an, dass z.B. genau das - diese Art der nicht aktiven und lediglich teilnehmenden Aufmerksamkeit - der "Clou" daran ist. Kein Problem, Du mußt das nicht alles abtippen; vllt. kaufe ich mir wirklich mal ein Buch von Kabat-Zinn.

    Zum Atem und der Sauerstoffversorgung kam mir noch der Gedanke, dass der Atem uns nicht nur mit Sauerstoff versorgt, sondern das man dabei auch gleichzeitig in Wechselwirkung mit der Umgebung steht: Man nimmt (für uns) lebensnotwendigen O2 auf und gibt auch gleichzeitig etwas ab, CO2. Gut, das hat jetzt nichts direkt mit der Meditation zu tun, aber es ist mir noch dazu eingefallen.


    Die Achtsamkeit kann man natuerlich auch auf alles moegliche andere legen, wie beispielsweise die von dir angesprochenen Wasserschuesseln. - Im Grunde genommen geht es drum, sich auf irgend ein Etwas zu konzentrieren. Die Aufmerksamkeit auf einen Punkt zu lenken und dort zu halten.
    Also könnte man vielleicht auch bei irgendeiner Tätigkeit die Achtsamkeit schulen? Ich denke da z.B. an etwas Handwerkliches, wie Zeichnen. Oder auch sogar beim Sport. Schwimmen (mach' ich oft und gerne) zum Beispiel - wenn man schwimmt und sich über eine längere Strecke ausschließlich auf die Technik konzentriert, dann richtet man seine Aufmerksamkeit auf dieses "Etwas", die richtige Ausführung der Bewegung, das richtige Gleiten durchs Wasser usw. Vielleicht wäre eine Meditation oder Achtsamkeitsschulung in Verbindung mit einer Tätigkeit auch etwas für eher "unruhige" Leute.......

    Zur Konzentration auf das Jetzt und den Umgang mit früheren Situationen bzw. das Reflektieren darüber, was 77Sunset angesprochen hatte: Vielleicht passt beides sogar zusammen und widerspricht sich nicht unbedingt. Denn wenn man die Achtsamkeit auf den jeweiligen Moment und die jeweilige Situation schult, dann könnte es im Idealfall so sein, dass man gar nicht mehr so oft über vergangene Situationen, in denen man vielleicht unachtsam war (mit wem oder was auch immer), nachdenken muß. Denn es könnte dabei helfen kann, die Situationen direkt im Augenblick möglichst gut zu meistern, so dass ein (starkes) Reflektieren darüber, was man hätte anders oder besser machen können, nicht mehr oder wenigstens viel seltener notwendig ist.




    Themenstrang: Universum (Voids, Filamente usw.)

    Zitat von rip.michael Beitrag anzeigen
    Man stelle sich zur verdeutlichung ein (privat-) universum mit 3 galaxien vor, dazwischen und drumherum ... scheinbar nix ... void eben. Aber man sichtbar (sogar spürbar machen) dass in der leere was ist.
    Die 3 galaxien auf der tischplatte stellen die situation in einem zweidimensionalen raum dar (watt'n witz!)
    Die 3 galaxien werden durch 3 magnete dargestellt, deren kraftfelder zwischen minus- und pluspol man durch das eisenspäneexperiment sichtbar machen kann ... kennt jeder aus'm physikunterricht. Kommt ein magnet nicht in die nähe des anderen passiert gar nix weiter, das kraftfeld ändert sich nicht - erst dann wenn ein weiterer magnet mit seinem gegenpol in die nähe kommt. Nicht nur die masse des neuen objekts hat zugenommen, sondern auch seine kraft und bestreben, noch mehr fremde masse an die kraft der eigenen masse zu binden.
    Jeder kennt die kraft, wenn man versucht, 2 magnete wieder von einander zu trennen und man spürt sie immer noch, wenn sie bereits getrennt sind, auch wenn man nicht sehen kann, warum das so ist - die eisenspäne verdeutlichen das ganze wieder.

    So ... nun mal angenommen, die 3 magnete sind so angeordnet, dass ihre abweisenden pole zueinanderstehen stehen. Ergebnis, sie stossen sich gegenseitig ab, das sich die kraftfeldeigenschaften der einzelnen massen ändert. Zwischen den magneten ist ja dann auch nicht nichts, es ist lediglich ein raum dazwischen, der offenbar durch seine eigenen (unbekannten) eigenschaften nicht dazu geeignet ist, die 3 magnetkraftfelder zu verbinden.
    Die dunkle Materie - soweit mir bekannt ist, nennt man sie so, weil sie keine Strahlung aussendet und sie "nur" durch eine von ihr ausgehende Schwerkraft bemerkbar ist. Allerdings denke ich, dass das Universum auch eine gewisse Leere braucht, denn wenn sehr viel (mehr) Materie da wäre, würde es sich nicht ausdehnen können - aber es kann natürlich auch sein, dass die vorhandene Materie dafür ausreicht, dass dieser Prozess sich eines fernen Tages umkehrt und die Ausdehung gestoppt und rücklaufig wird. Dann könnte es zu einem "Endknall" kommen und wieder etwas Neues entstehen. Zum Beispiel meinte ich dies, als ich ein, zwei oder drei Postings früher schrieb, dass es bzw. nichts wirklich endet. Es wird der uns bekannte Zustand beendet (das ist richtig), jedoch wird danach ein neuer Zustand eingenommen, so wie es auch davor schon einen anderen Zustand gab. Das kann man auf das ganze Universum beziehen, als auch auf das darin Enthaltene.


    P.S.: Die Idee mit der Überschrift "Themenstrang XY" über dem Posting finde ich übrigens sehr gut und habe das direkt für dieses Posting geklaut, weil es wirklich hilft, den Überblick zu behalten.
    Zuletzt geändert von November; 06.06.2011, 14:41.

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  • Flocke
    antwortet
    Zitat von 77Sunset
    Hmm, ich weiß jetzt ehrlich gesagt nicht, was an meinen Ausführungen sehr oberflächlich ist. Ich habe nicht den Anspruch erhoben, darüber jetzt eine Abhandlung schreiben zu wollen. Das war meine Gedanken dazu, die ich gerade hatte. Aber wenn du meinst, dass diese oberflächlich sind, okay.
    [..]
    Nachtrag: Es kann aber durchaus sein, dass ich nicht "helle" genug bin für dieses Thema. Und das meine ich nicht ironisch. Ich glaube, ich halte mich jetzt wirklich lieber fern.
    Mein "oberflaechlich" bezog sich auf dieses Schubladendenken von wegen "Aussenseiter" seien die Achtsameren. (Las sich fuer mich sehr vorurteilsvoll, daher "oberflaechlich")
    Hat nix mit langen Abhandlungen zu tun. - Ich persoenlich lese lieber kuerzere Beitraege als Romane in einem Forum

    Zu deinem Nachtrag: versteh nicht, wieso du jetzt nicht helle genug sein sollst. Ich finde dein Beispiel mit den Meisen spannend und werd mich spaeter nochmal naeher damit befassen. (reality is calling)

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