thread oben

Einklappen

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Philosophierthread

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • rip.michael
    antwortet
    Ich weiss nicht, wo man sich sonst zu diesem im "Musik ... J5" musikthread angeschnittene thema austauschen könnte, deshalb der versuch hier.

    @Memphis:
    Auf deine wahrnehmung reflektiert, dass doch MJ eigentlich ein glückliches kind, mit einer priviligierten kindheit gewesen sein muss ... deine beobachtung vom glücklich aus vielen videos herauslächelnden kind/jugendlicher.
    Ich denke, wenn er lächelt hing das ganz stark in erster linie mit dem zusammen, dass er eben das auftreten liebte, das unterhalten, andere glücklich machen ... das es ihn glücklich machte, 'seine' musik zusammen mit seinen brüder auf der bühne für's publikum projizieren zu können. Die bühne, der ort den er zu beherrschen und auszufüllen wusste, auch schon als youngster, die bühne, der ort auf dem er für Joe nicht real erreichbar war, es war MJs reich, nicht das von Joe ... bejubelt von denen vor der bühne, wundert es dich da, dass man MJ sehr oft/meistens als glücklich lächelnden sehen konnte??
    Mich wundert das nicht ... hinter der bühne und voll im alltagsdrill und arbeitspensum gab's wahrscheinlich weniger zu lächeln .. oder zu lachen.
    Dass sich MJ/die brüder in dieser tretmühle auch ihre nischen und fluchtburgen suchten und fanden, ich glaube, davon kann man ausgehen. Auch davon, dass sie eben an der langen leine Joe's waren ... wenn er daran unnachgibig ruckte, mussten sie folgen, ganz gleich welchen und wie viel spass sie gerade hatten. Und in solchen momenten mag ihnen und besonders MJ das lächeln vergangen sein.
    Ich glaube jedoch nicht, dass sein lächeln auf der bühne jemals ein falsches, aufgesetztes lächeln war ... ein pflichtbewusstes mitunter (ist ja nicht unbedingt falsch) Und wir wissen es von MJ selbst, ihm war sehr wohl vertraut und es wurde ihm auch so ziemlich von anfang an abverlangt, dass sich manches einem PRact unterzuordnen hat ... und dass das eben teil des showbusiness ist.

    Zitat von Ghosti Beitrag anzeigen

    Was ja von vornherein nicht absehbar war! Sicher, er hatte Previlegien, von denen andere nur träumen können. Aber, ihm war im Erwachsenenalter IMMER bewusst, dass das alles nicht der Fall gewesen wäre, wenn sein Vater nicht so hart durchgegriffen hätte und so ein scharfsinniger Geschäftsmann gewesen wäre..... Er wusste immer, dass er Joe alles zu verdanken hatte und wollte sein gutsituiertes Leben nicht gegen Armut eintauschen, natürlich nicht! Aber, soweit man weiss, hatte er aber auch seinen Kindern nicht alles in den Popo geblasen und vieles nicht erlaubt, weil es eben nicht selbstverständlich ist, dass man sich alles kaufen kann. Man sagt, er habe nie vergessen, woher seine Familie einst kam.....
    @Ghosti .. das fett gemachte hat mich sehr beschäftigt.
    Gewiss, Joe hat persönlich zurückgesteckt, hat seine eigene musikerambitionen z.b. an den nagel gehängt ... hat dafür das talent seiner jungs erkannt und gefördert, hat sie schliesslich auf den wirklich grünen zweig von Motown gehievt.
    Frage:
    Warum eigentlich musste Joe so hart und unbarmherzig durchgreifen, auf dass es seine jungs und er .. ja, die ganze familie zu was bringen? Mit dem erfolg sozialer aufstieg u.a. ... besserer lebensstandard usw.
    Aber warum musste Joe das alles mit der anwendung von körperlicher und seelischer gewalt gegen seine söhne angehen? Waren die als kinder vor allem erfolg so daneben und nicht anders zu händeln, wären sie sonst abgeruscht? Joe hat mal gesagt, er habe sie so hart gedrillt und ihre zeit voll beansprucht, auch um sie von der strasse weg zu halten, damit sie nicht unter die räder kommen.
    Diese prügel und das einschüchtern und dieses unbarmherzige führen und leiten ... es mag teils der damaligen zeit geschuldet sein ... und dem, was eltern von damals selbst als kinder in puncto erziehungsstil kennengelernt hatten ... es ist trotzdem nicht zu begreifen, dass die jungs und besonders der rebellische Michael diese volle, grobe, stumpfe, gewalttätige härte zu spüren bekamen. Und zusätzlich noch zu erfahren, dass die mutter offenbar dieser art von gewalttätigkeit gegen die eigenen kinder nichts entgegenzusetzen hatte ... ausser wehklagen, Joe möge aufhören, bevor er sie (einen der jungs) totschlüge. Und doch gab's die prügel immer wieder.
    Und das, trotz dem offensichtlichen ausbaufähigen musikalischen talent seiner jungs, und das besondere talent Michaels ... ich verstehe nicht diese gewalt und diese einschüchterung, diese seelische grausamkeit von beiden elternteilen letztlich ... ich stamme aus der selben zeit, wenn auch aus einem anderen kulturkreis; das thema prügelstrafe für kinder und jugendliche zuhause und in der schule ist mir wohlbekannt.

    Joe ein scharfsinniger geschäftsmann? Woher?
    Er hat den konkurrenzkampf mit anderen ähnlich talentierten musikalischen familiengruppen aufgenommen ... und letztlich das talent seiner jungs und das quäntchen mehr und der ticken besser gegenüber anderen konkurrenten hat sie relativ schnell an allen anderen vorbeiziehen lassen. Joe hat einiges dafür angestrengt, dass seine jungs erst mal einen gewissen bekanntheitsgrad erreichten und ein publikum hinter sich bringen konnten ... bevor sie erst bei Steeltown und später dann bei Motown unterkamen. Für die jungs war das allerdings stets da schon mit grossen opfern verbunden, das darf man nicht vergessen.
    Was wäre gewesen, wenn B. Gordy strikt abgewunken hätte? ... nein, nicht noch eine gruppe singender und tanzender jungs, die unbedingt nach oben will ... das was alle talentierten wollten - aus die maus.
    Ich glaube, alle ambitionen hätten auch in einem wimpernschlag zurück in die versenkung geschlagen werden können .. hätte B. Gordy nicht so entschieden, wie er es letztlich tat.
    Joe hatte bestimmt jede menge hartnäckigkeit in sich und übte sie auch aus ... und er hatte wahrscheinlich auch unverschämtes glück ... dass ihm und den jungs dieser zugang zu B. Gordy gelang. Und wieder war's wohl das talent und die besonderheit, die Gordy in den jungs erkannte ... der ehrgeiz von Joe, ja er spielte auch eine rolle, aber sicher keine hauptrolle.

    Ich bin überzeugt, Michael ... vielleicht auch ein, zwei seiner brüder hätten es auch so den sprung ins musikbiz geschafft ... auch ohne den reinprügelnden Joe ... ein kenner und förderer wäre sicher irgendwann ins leben der Jacksons getreten ... insbesondere in das von MJ. Sie/ besonders er hätten ihre chance gekriegt und genutzt ... da ist mein gefühl (ja ich weiss, mehr wunschdenken ..)

    Den halbsatz " ... Er wusste immer, dass er Joe alles zu verdanken hatte ..." sehe ich sehr kritisch - und glaube nicht voll und ganz an diese these.
    Ich glaube vielmehr, Michael wusste sehr früh bereits, dass sein erfolg dem wahren talent und dem innerlichen brennen für etwas zu verdanken ist ... talent und die fähigkeit, andere mitzureissen .. im positiven sinn. Kreativität auszuüben und auch tatsächlich kreatives hervorzubringen, das andere schier verzaubert.

    MJ hat in seiner kindheit und jugend zuviel gewalt, erfolgsdruck gegen sich und andere erlebt und durchlebt ... und ich bin sicher, er hat erkannt, dass das nicht der königsweg ist und nicht der bestmögliche weg sein kann, um leistungen und begeisterung hervorzubringen. Ich halte ihn auch in seinen jugendlichen jahren für klug oder weise genug zu erkennen, dass er trennen konnte, einmal der väterliche und managermässige druck von Joe und dessen siegerwillen da und auf der anderen seite seine ihm verliehenen ausserordentlichen talente und fähigkeiten, die leuchten wollten wie eine lodernde fackel. Ich glaube er war klug und feinfühlig genug das bestreben der eltern nicht zu verkennen, a) nach dem erfolg der jungs b) dem nach dem besseren leben für die familie ... er hat es an dank für die eltern gewiss nicht fehlen lassen, hat nicht mit entsprechenden worten gespart und auch nicht mit finanzieller zuwendung, hat gewürdigt, was zu würdigen war.
    Vielleicht hat es Joe lebenslänglich gewurmt, dass Michael schon in seinen jungen jahren und später noch viel öfter erklärte, dass er seine talente als gottgegeben betrachtete ... nicht von dieser welt ... und erst recht nicht aus der welt des Joe Jackson, füge ich hinzu. Vielleicht hätte Joe liebend gerne gehört, dass MJ sich bei ihm für seine talente bedankt ... als von den eltern gegeben ... ich glaube, das wäre der grösste triumph für Joe gewesen ... quasi alles aus seinen lenden, alles aus seinen händen ...
    Sein grösster triumph und zugleich seine rechtfertigung, dass das mit der wahl seiner mittel so in ordnung war ...
    Zuletzt geändert von rip.michael; 22.10.2014, 16:30.

    Einen Kommentar schreiben:


  • rip.michael
    antwortet
    ... der anblick von deinem einheitskuchen kann auch innere zufriedenheit verursachen ... und dann der genuss erst in RL ..
    Genial die 'blühenden landschaften', die uns onkel kohl damals in RL prophezeite.

    Ich nasche mal virtuell ein ministückchen ...



    Ich nicke zu vielem deines obigen posts @greatfan ... dazu nicke ich am meisten:
    Zunächst einmal Frieden mit sich selbst.
    Und dann Frieden mit andern...Eine andere Reihenfolge wirds wohl nicht geben..
    ...

    Was ist eigentlich "michaelig"
    Was versteht man darunter?..Ich find das Wort sympatisch...
    aber es kann soviel bedeuten in einem MJ Forum. Da meint man wohl eine liebevolle Art und Weise des Miteinanderumgehens.
    ...
    Besonders letzteres kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass es aber auch hier (also die gesamtheit des forums ist gemeint) untiefen gibt, die ebenso strahlkraft haben.
    Wie schon erwähnt ...eindruck der kälte, unnahbarkeit, abgrenzung, ablehnung.
    (Nicht nur auf der 'dunklen seite des mondes' gibt es solche 'orte' .. auch auf der hellen ...)


    Weder der frieden mit sich selbst noch der mit anderen schützt vor diesen wahrnehmungen.
    Sicher sind sie leichter zu händeln, wenn man sich des inneren friedens stets voll bewusst ist und ihn als stetige selbststärkung erfährt
    MJ himself hilft dabei ein gehöriges stück ..

    Im frieden schaffen liegt das höchste schöpfungspotenzial des menschen - daran glaube ich fest.

    Geschaffener frieden innerlich wie äusserlich macht die sache mit der 'wahrnehmung der einheit' ungemein leichter ...
    Was mich wieder zurückführt zum obigen FINDEN - TEILEN - AUSTAUSCH .... und was das für dieses forum bedeutet.
    Und FRIEDEN der die einheit nährt.


    Vielleicht ist aber generell diese einheit, die wahrnehmung des eins-sein ein ausgefuchstes, schlitzohriges untier, ein wolf im schafspelz, welches alle friedensmühen nur so verschlingt.
    Wie sonst wohl ist es zu erklären, dass mensch noch immer nicht gelernt hat, dass kriege nicht taugen um frieden zu finden.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Tijaju
    antwortet
    nun denn......schneiden wir uns doch einfach mal ein Stück vom "Einheitskuchen" ab......laßt es Euch schmecken. Frisch gebacken von Schwiegertochter!
    You do not have permission to view this gallery.
    This gallery has 2 photos.

    Einen Kommentar schreiben:


  • greatfan
    antwortet
    ..auf deine Frage Rip...was nährt eine Einheit?....
    Zunächst einmal Frieden mit sich selbst.
    Und dann Frieden mit andern...Eine andere Reihenfolge wirds wohl nicht geben..

    Was ist eigentlich "michaelig"
    Was versteht man darunter?..Ich find das Wort sympatisch...
    aber es kann soviel bedeuten in einem MJ Forum. Da meint man wohl eine liebevolle Art und Weise des Miteinanderumgehens.

    Sicher gibt es MJForen, die michaeliger sind.
    Hier stimme ich zu......
    und man kann seinen michaeligen Bedarf ja hier oder besser dort, nähren.
    Da stehen einem die Möglichkeiten frei, wohin man sich gerade wenden will.

    Warum plaudern wir hier recht gern miteinander?
    Weil wir uns hier mittlerweile recht gut kennen und eine Vorstellung vom andern haben, ohne ihn wirklich kennen zu müssen.

    Jede Verschrobenheit, Spitzfindigkeit, oder andere Charakteristik bleibt uns nicht verschlossen.
    Und bei jedem Versuch, lieb zu sein, geht auch so ein Versuch mal gründlich daneben..

    Sich vereinigen-wie ein Land das tut, oder eine Völkergemeinschaft es immer versuchen muss,
    so üben wir uns hier auch in diesem Miteinander.
    Geht doch schon meistens ganz gut, oder?

    So, kein Wort zum Sonntag, sondern Gedanken am 3.10.14


    Einen Kommentar schreiben:


  • rip.michael
    antwortet
    Das schiff des Theseus ist mit unbekanntem kurs weiter gesegelt ... farewell!


    @Lena's äusserung, dass sie es hier derzeit überhaupt nicht michaelig findet, kann ich nicht auf die saloppe art entgegen nehmen und die äusserung hat mich beschäftigt und tut es immer noch.
    Ich nehme @Lena diese äusserung in keiner hinsicht übel.

    Es mag ein zufall sein (oder auch nicht) dass diese äusserung im vorfeld eines tages fiel, der sich mit einheit beschäftigt. Der Tag der Deutschen Einheit zum gedenken, dass aus einer zweigeteiltheit wieder ein ganzes wurde, auch wenn dieses ganze noch immer mit diversen ungelösten konflikten konfrontiert ist.


    Gedankensprung nach hier und nur den begriff 'einheit' mitgenommen.
    Und damit meine ich keine einheit, die alle in ein korsett presst und keine vielschichtigkeit zulässt oder andersartigkeit an den rand drängt.


    Hab mir gedanken gemacht, was eine einheit nährt und fördert und komme zum ergebnis:

    FINDEN - TEILEN - AUSTAUSCH

    bedeuten für mich die drei grundfesten, die eine einheit stabil tragen können.

    Warum nur 3 'beine'?
    Eines allein kann nicht ... noch nicht mal zwei .. das konstrukt ist zum einstürzen verurteilt ... erst mit dem dritten wird's eine stabile und relativ kippelfreie angelegenheit.

    Auch ich nehme in diesem forum mitunter den eindruck der kälte, unnahbarkeit, abgrenzung und ablehnung wahr.
    Vielleicht berührten @Lenas gedanken ähnliche empfindungen ... ich weiss es nicht.

    Und diese, meine persönlichen wahrnehmungen bergen tatsächlich wenig michaeliges, ausser das, was von MJ selbst ausgeht bzw. das was von seinem wirken hierher reflektiert wird, das ist unverändert stark.



    Wie sind eure gedanken?
    Was nährt und fördert nach eurem verständnis eine einheit?
    Zuletzt geändert von rip.michael; 03.10.2014, 19:03. Grund: RS

    Einen Kommentar schreiben:


  • rip.michael
    antwortet
    Das Schiff des Theseus

    Theseus besitzt ein etwas älteres, aber seetaugliches Schiff. Er beschließt eines Tages, es in die Werft zu bringen und dort erneuern zu lassen. Er bittet den Werfteigner, die 1000 Planken gegen neue auszutauschen. Der Eigner der Werft besitzt mehrere Docks und findet es schade, die alten Planken von Theseus' Schiff einfach wegzuwerfen, also beschließt er, in Dock A das Schiff des Theseus nach und nach auseinanderzunehmen und ersetzen zu lassen und die Planken in Dock B zu bringen, wo sie in der ursprünglichen Reihenfolge und an ihrer ursprünglichen Position wieder zu einem Schiff zusammengesetzt werden, was gelingt.[2]
    Nun existieren zwei Schiffe: das Schiff, das Theuseus verwendet und dessen 1000 Planken ersetzt wurden, und das Schiff des Werfteigners, das aus allen Originalteilen von Theseus' ursprünglichem Schiff zusammengesetzt wurde. Die Frage, die dieses Szenario aufwirft, ist, welches der beiden Schiffe nun Theseus' Schiff ist.
    Es lassen sich hierzu grob vier mögliche Meinungen formulieren:
    1. Das Schiff aus Dock A ist Theseus' Schiff
    2. Das Schiff aus Dock B ist Theseus' Schiff
    3. Beide Schiffe sind Schiffe Theseus'
    4. Keines der Schiffe ist das Schiff des Theseus.

    Zwei schiffe, zwei identitäten ... ein paradoxon, an dem sich schon viele wund gerieben haben ..

    Den aufhänger für diese anregung zu einer philosophischen betrachtung bildete eine diskussion im "Album 'Xscape' - Eure Meinung" thread.

    Vielleicht ergeben sich hier gespräche ... ... auch zu @Cybertronics fragen -

    "Ist es ein würdiges Werk, was Michael ehrt?
    Oder genauso als umstritten zu betrachen, wie es "Michael" war?"


    mehr aus philosophischer sicht ... würde ... würdiges werk ... angreifbarkeit ... oder integrität ... und solches mehr ..

    Wobei die persönliche geschmacksfrage mal ganz aussen vor bleiben sollte, wenn's möglich ist - da ist genügend raum im anderen thread
    Zuletzt geändert von rip.michael; 17.06.2014, 11:59.

    Einen Kommentar schreiben:


  • greatfan
    antwortet
    @Rip
    hatte einige Stunden zum Nachdenken;dachte schon, dass es so zu deuten ist.
    Wenn man es so sieht, ist alles klar, ja Vertrauen haben, dann ist vieles möglich.
    Ich war zu doof, so zu denken, sorry.
    allens kloar.

    Einen Kommentar schreiben:


  • rip.michael
    antwortet
    Zitat von rip.michael
    "The moment you doubt whether you can fly, you cease forever to be able to do it. The reason birds can fly and we can't is simply that they have perfect faith, for to have faith ist to have wings."

    "In dem Moment, wo du daran zweifelst, fliegen zu können, wirst du für immer die Fähigkeit verlieren, es zu können. Der Grund, weshalb Vögel fliegen können ist, dass sie ganz Vertrauen, Vertrauen zu haben bedeutet Flügel zu haben"


    - J. M. Barrie
    @greatfan lies folgen:

    Zitat von greatfan
    @Rip
    schöner Satz,
    aber diesmal geh ich nicht konform mit dem Inhalt.
    du hast ja nicht son dahintergemacht.
    Also ernstzunehmen.
    Da ist noch ne Menge Physik im Spiel, allein mit Vertrauen jehd et nich.
    Vielleicht hier @greatfan?

    Mit deinem letzten satz hasde sicher recht ... aber vielleicht klärt sich's eher, wenn man das zitat im zusammenhang zum text sieht, aus dem es stammt, nämlich aus einem kapitel von Peter Pan - The little white bird. Eine äusserst verzwickte geschichte, schwierig zu entschlüsseln. Hier kann man dieses kapitel lesen.

    Wirklich verzwickt diese Peter-Pan/kleiner-weisser-vogel/zwischenwesen-geschichte ... erfordert nachdenken.


    Ganz weg von dieser geschichte.

    Vertrauen haben können heisst für mich sich fallen lassen können.
    Man ist quasi für eine kurze oder längere weile 'im freien fall'. Jetzt mal nicht physikalisch betrachtet.
    Euphorisch ... allem ausgesetzt, komme was da wolle. Die totale offenheit erfahrend.

    Die physikalische erklärung des bewusst unbegrenzten freien falls einer lebendigen menschlichen masse lässt ein schmerzhaftes ende erahnen.
    In diesem fall kommen wir mit vertrauen nicht wirklich weit ....

    Einen Kommentar schreiben:


  • BlaueBlume
    antwortet
    Zitat von Senfi0606 Beitrag anzeigen
    Tascha darf bleiben: http://www.bz-berlin.de/aktuell/berl...le1771464.html

    Einen Kommentar schreiben:


  • Senfi0606
    antwortet
    Ich bin bei solchen Berichten immer skeptisch:
    Jeden Tag ist Tascha bei Dylan, seit zehn Jahren
    Die sechsjährige Tascha ist ein zärtlicher Hund,

    Einen Kommentar schreiben:


  • Senfi0606
    antwortet
    Bürokratie contra Kinderschicksal

    Einen Kommentar schreiben:


  • Mysterious
    antwortet
    Ich habe einen kurzen, interessanten Bericht über einen Jungen gesehen (inzwischen 9 Jahre alt), der seit dem ersten Tag seiner Geburt im Wachkoma liegt.

    Passt im umgekehrten Sinn zu dem Experiment von Friedrich dem Großen.

    Der Junge kann NICHTS außer atmen), seit seinem ersten Lebenstag.

    Aber er wird mit viel Liebe zu Hause bei seinen Eltern betreut und versorgt und der Hund der Familie hat aus unerklärlichen Gründen vom ersten Tag an ein ganz inniges Verhältnis zu dem Jungen und liegt stundenlang am Kopfende seines Bettes.

    Der Junge LEBT seit neun Jahren, obwohl man ja eigentlich nicht von leben sprechen kann.

    Aber vielleicht ist es ja seine Seele, die den Körper dieses Jungen weiter leben lässt, weil die Seele in dieser liebevollen Umgebung glücklich ist ?

    Einen Kommentar schreiben:


  • ANGEL-OF-PEACE
    antwortet
    Zitat von Hazel63 Beitrag anzeigen
    Bei Mücken werde ich zu beidem, die braucht ja auch kein Mensch.
    Das würden die Mücken von Dir nicht denken.

    Ich brauche auch keine Mücken, aber ich benutze im Sommer Fliegennetze an meinen Fenstern. Im Freien meide ich Lieblingsaufenthaltsorte der Mücken, da gibt es aber auch andere Insekte und die haben rachsüchtige Freunde.

    Das kann man auch bei Mr. Bean sehen.





    Nachtrag

    Zitat von BlaueBlume Beitrag anzeigen
    Ich mein` gibt es da auch irgendeinen Auslöser wie Jagttrieb o.ä. ?
    Das bildet sich die männliche Spezies der Menschen nur ein, wenn die weibliche Beute mitspielt.
    Zuletzt geändert von ANGEL-OF-PEACE; 26.11.2013, 23:14. Grund: Nachtrag

    Einen Kommentar schreiben:


  • BlaueBlume
    antwortet
    Zitat von Hazel63 Beitrag anzeigen
    Unter denen gibt es auch wahre Silberrücken.
    Ja, dass weiß ich *lol* aber sind das auch
    Machtmenschen mit Testosteronüberschuss

    Mal ehrlich jetzt, würd` mich schon interessieren was die Menschen dazu treibt dieses Hoppy auszuüben.
    Jetzt mal außerhalb der immer gerne "vorgeschobenen" ( = das kommt bei mir oft so rüber) Gründe wie:
    "damit man sich sein selber Wild erlegen kann, das man dann später auch selber verzehrt"
    "weil man gerne in der Natur ist"
    "Artenschutz" u.v.m.
    Ich mein` gibt es da auch irgendeinen Auslöser wie Jagttrieb o.ä. ?


    Einen Kommentar schreiben:


  • Hazel63
    antwortet
    Zitat von BlaueBlume Beitrag anzeigen
    und was ist mit den JägerINNEN
    Unter denen gibt es auch wahre Silberrücken.

    Einen Kommentar schreiben:

thread unten

Einklappen
Lädt...
X