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  • cyplone
    antwortet
    Zitat von ANGEL-OF-PEACE Beitrag anzeigen
    Ich gehöre keiner Gruppierung an und mache für niemanden Werbung, auch nicht für meine Überzeugungen. Denn was für mich richtig ist, muss nicht auch für ein anderer richtig sein.
    Fühlst dich ja scheinbar angesprochen

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  • Xydalona
    antwortet
    77Sunset, Posting 107:

    Ich hatte mich nur auf die Zusammenfassung von dem Video bezogen.

    Die Theorie, dass es im Vakuum also eine Art Feld geben muss, die die beiden Teilchen verbindet, ist mir neu (was sicher daran liegt, dass mir die Quantenphysik sowieso zu schwierig ist), macht aber Sinn.

    Aber das ist meiner Meinung nach der Vorteil der Naturwissenschaft gegenüber (den meisten) Religionen und Philosophien: Sie ist fähig, anhand neuer Erkenntnisse zu erkennen, dass sie sich geirrt hat, selbst wenn dieser Irrtum jahrhundertelang als wahr galt.
    Zuletzt geändert von Xydalona; 14.05.2011, 14:14.

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  • ANGEL-OF-PEACE
    antwortet
    Ich gehöre keiner Gruppierung an und mache für niemanden Werbung, auch nicht für meine Überzeugungen. Denn was für mich richtig ist, muss nicht auch für ein anderer richtig sein.

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  • cyplone
    antwortet
    Ich bin zum Glück aus der Glaubensgemeinschaft der Katholiken ausgetreten Und wir wissen ja, wie vermeintliche Gruppierungen für neue Mitglieder werben. Unteranderem nutzen Sie Plattformen wie wir sie besitzen

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  • Briánna
    antwortet
    @77sunset .. ich meine auch, das mal so wahrgenommen und auch gelesen zu haben. im prinzip ähnlich, wie bei kranken tieren, die scheinbar auch nicht hadern.
    wobei man hier wieder unterscheiden muss: fluchtreflex und todesangst bei unmittelbarer gefahr kennen wir menschen, egal wie alt, ebenso, wie tiere.
    was mich tatsächlich interessiert ist, ob kinder weltweit, also im rahmen einer tatsächlichen, wissenschaftlichen studie nach ihrer "rückkehr" über ihre nahtoderfahrung das gleiche berichten,
    wie erwachsene.

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  • Briánna
    antwortet
    AOP - können wir bitte auf das ewige verlinken pseudowissenschaflicher, populistischer "beweise" verzichten?
    so langsam wird das unerträglich. wieviele laienprediger ohne wissenschaftlichen hintergrund aber mit dickem konto willst du uns noch hier
    reinklopfen?
    "nachforschungen" liefern verblüffender erkenntnisse - da bin ich ganz sicher. WER "forscht" denn da? und WEN verblüfft das? himmel.

    ich erinnere, weil ich ja offensichtlich gerade an den sonnigen hängen von absurdistan weile, an die
    wundersame geschichte des wunderjogis, der seit 70 jahren nix gegessen und getrunken haben will.
    achja- der lebt von licht.
    und dann geisterte durch die presse, das wunder sei bewiesen worden - ganz hochwissenschaftlich.
    darüber und über die tatsächliche auswertung lache ich seit monaten:
    Der indische “Wunderyogi” Prahlad Jani, der angeblich seit 70 Jahren nichts isst und trinkt, und der in P. A. Straubingers Film Am Anfang war das Licht als lebender Beweis für die Reali…

    hier kommentieren und bewerten dann übrigens leute vom fach eine höchst fragwürdige "studie".
    das ist NICHTS anderes, als dieser pseudowissenschaftliche schrott aus der eosterischen nahtodecke.
    und auch bei frau kübler-ross sollte man bei der einschätzung ihrer werke mal den kritschen ansatz nicht ganz außer acht lassen, in der kurzfassung nachzulesen bei wikipedia:
    Während ihr Frühwerk (insbesondere die Beschreibung der 5 Sterbephasen) breite Anerkennung findet, wird am Spätwerk von Elisabeth Kübler-Ross vermehrt Kritik geäußert, insbesondere dass sie zunehmend esoterischer und unwissenschaftlicher geworden sei. Insbesondere ihr Engagement für das Phänomen der Nahtod-Erfahrung brachte ihr Kritik ein: So habe sie sogar behauptet, dass ein Leben nach dem Tode und Reinkarnation „wissenschaftlich bewiesen“ seien; insgesamt habe sie das Sterben und den Tod verharmlost und beschönigt. In ihrem Klausurzentrum in Escondido, Kalifornien (Shanti Nilaya, Sanskrit für Heim des Friedens) habe sie spiritistische Sitzungen abgehalten und sich von der Wissenschaft entfernt.
    quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Elisabeth_K%C3%BCbler-Ross

    wenn wir das also hier schon thematisieren, dann bitte ohne das heranzerren von guru's und laienpredigern in wahlloser folge und an verteufelt langen haaren, um scheinbare beweise für eigene überzeugungen anzuführen.
    und ich glaube, man kann schon erwarten, dass jemand ohne halb youtube hier zu verlinken, in der lage sein sollte, seine persönliche überzeugung 1. als solche und nicht als allgemeingültige, wissenschaftlich bewiesene tatsache, zu
    erklären und 2. selber in der lage ist, auf argumente, widersprüche einzugehen.
    was ich hier gesehen habe, war klassische "überzeugungsarbeit" unter zuhilfenahme "wortgewaltiger" schützenhilfe. persönliche auseinandersetzung mit dem thema wäre angezeigt. und wer die quantenphysik ins feld führt und vorgibt,
    sich damit ernsthaft auseinander gesetzt zu haben, weiß auch um die schwächen dieser these. diese zu negieren, ist dann schlicht genauso unseriös, wie die werbekampagne für esotherik in allen lebenslagen.

    danke.
    Zuletzt geändert von Briánna; 23.04.2011, 14:01.

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  • Briánna
    antwortet
    nahtoderfahrungen werden ja durchaus auch unterschiedlich beschrieben ... und teilweise auch kulturell "einord-bar". deshalb kann ich deinem satz, dass die interpretation sich auf die, in diesem fall christliche, kultur stützt, nur unterstützen.. ich sehe es auch so.
    zudem könnte man die frage, warum denn alle einen tunnel sehen ( es isnd nicht alle, aber der eindruck entsteht durch die oft eben nicht wissenschaftliche berichterstattung) auch ganz profan beantwoerten - es ist immerhin möglich, dass beim sterben ein "muster" abläuft, das ähnlich vorgezeichnet und automatisch ist, wie z.b. unser vegetatives nervensystem. computer fahren nach einem festgelgten muster ihr system runter, das gleiche kann für unser gehirn gelten - immerhin möglich.
    diese sehr persönlichen und emotionalen erfahrungen lassen viele interpretationen zu, zudem würde ich auch persönliche entwicklung und wahrnehmung nicht außer acht lassen.
    ich finde z.b. nichts über nahtoderfahrungen kleiner kinder verschiedener kulturen... ein vielleicht sehr morbides thema, um es zu googlen, aber dort hätte ich z.b. bessere ansätze erwartet, als von erwachsenen, die von kultur, umfeld, lebenserfahrungen, religiosität, etc geprägt sind.
    berichte darüber sind oft auch der interpretation durch den befragenden unterworfen, auch hier greifen wieder persönliche lebenserfahrung, persönliche entwicklung, erwartung.
    deshalb glaube ich nicht, dass wir uns bei der diskussion um glaubwürdigkeit, allgemeingültigkeit und abzuleitenden thesen/beweisen hier einen gefallen täten.
    es wäre das klingenkreuzen persönlicher wahrnehmungen/erwartungen und überzeugungen.

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  • Briánna
    antwortet
    @77sunset - sorry, ich sah es auch gerade erst, dass mein posting wie ein "angriff" auf dich verstanden werden könnte - so war es weiß gott nicht gemeint!
    ich ertrug gerade 30min diesen prediger mit allen seinen rhetorischen "kunstgriffen", allgemeinplätzen und ach so emotionalen beispielen, dass mir der blutdruck
    etwas in die höhe schnellte und ich etwas über's ziel hinausschoss; ich hätte darauf hinweisen sollen, dass ich mich nur gerade über diesen film aufrege

    @all was die allwissende quantenphysik betrifft; hier mal ein link.
    Die Quantenmechanik muss ja für alles mögliche herhalten – Florian und Jürgen haben gerade wieder schöne Beispiele dafür gebracht. Aber die Quantenmechanik sagt wirklich ziemlich viel Seltsam…

    da schreibt ein physiker und er macht das auch laienverständlich.
    aber vorsicht: sehr lang und man sollte es konzentriert lesen... und den verlinkungen auch mal folgen... überfliegen geht in's auge.
    wo wir gerade von laien reden - ich denke, das ist eines der probleme an der bewertung der quantenphysik. wir sind laien - uns kann man im wahrsten
    sinne des wortes viel erzählen. und wenn's denn gar so nett klingt, ...fressen wir's

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  • November
    antwortet
    Zitat von ANGEL-OF-PEACE Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht, ob das Bewusstsein Gott ist, könnte aber zum Teil Seele und zum Teil auch Gott sein. Okay, schaue ihn an, wenn Du magst. Ich fand das Video sehr interessant.
    .......also denkst Du, dass die "Seele" möglicherweise zum Teil von einer Art "äußeren Quelle" stammt? Vielleicht interpretiere ich Dich auch falsch, aber das fiel mir gerade dazu ein.......?
    Jedenfalls glaube ich daran nicht, ich denke - wie ich auch schon schrieb, dass das Bewusstsein (auch und besonders das des eigenen Seins) eine Überlebensstrategie ist, die im Laufe der Evolution entwickelt wurde.

    So kann sich der Mensch/die Menschheit Gedanken auch über Ursache und Wirkung machen (Beispiel: Umgang mit der Natur, der Umwelt) und seine Rolle darin erkennen. Und ich denke, dass dies deshalb stattfindet, da auch dies zur (Länger-)Erhaltung des eigenen Lebensraumes und somit auch zur Arterhaltung dient. Ich glaube nicht, dass die Menschheit unbedingt (wenn überhaupt) in diesen Bereichen aus uneigennützigen Gründen handelt, sondern dass tatsächlich die genannten Gründe dahinterstehen.

    Gut, hatte noch immer keine Zeit mir das erste Video anzusehen - mache das aber noch. Aus dem Titel des Videos (und auch aus dem, was 77Sunset geschrieben hat) entnehme ich, dass es dort u.a. um quantenphysikalische Belege geht. Ich will nicht vorverurteilen, da ich das Video noch nicht gesehen habe, bin aber beim Thema Quantenphysik oft skeptisch, da es oft herangezogen wird, um teils fragwürdige Theorien zu untermauern und auch generell physikalische Gesetzmäßigkeiten werden gerne außer Acht gelassen, wenn sie nicht zu irgendeiner Theorie passen - ich denke, dass da viel Missbrauch der Wissenschaften betrieben wird, deshalb muß man aufpassen. Aber das im Moment nur allgemein, nicht speziell zu Video, da ich es ja noch nicht gesehen habe.



    Zitat von 77Sunset Beitrag anzeigen
    Wenn ich das richtig verstehe, ist es so, dass wir alle miteinander verbunden sind. Dadurch, dass das, was wir Universum nennen, am Anfang eine Art heißer Klumpen war, der sich ausdehnte und das dadurch entstandene „Nichts“ eben kein „Nichts“ ist, sondern ein Feld – ähnlich den Neuronen in unserem Gehirn -, das alles miteinander verbindet. Das, was auf der einen Seite passiert in dem Feld mit einem Atom z. B. passiert auch gleichzeitig mit dem Atom ganz am anderen Ende des Feldes. Da ja alles anfänglich miteinander verbunden war bzw. besser ausgedrückt: es wa alles eins. Und da wir ja auch aus nichts anderem bestehen als aus Atomen, ist es mit den Menschen genauso. Wir können also die Welt durch diese Form der Kommunikation verändern, ja sogar Realitäten erschaffen, da das ganze Universum auch in uns ist. Wir sind Muster dieser Welt des Universums.
    Die Neuronen würde ich nicht als "Feld" bezeichnen, denn sie sind ganz real existierende Zellen. Ich denke auch nicht, dass das ganze Universum in uns ist, denn es gibt chemische Verbindungen, die nicht auf der Erde vorkommen (das eine oder andere ist vllt. mal mit einem Meteoriten hierher gelangt). Wir sind ein Teil des Universums, aber ich würde nicht sagen, dass das gesamte Universum in uns enthalten ist.



    Zitat von Briánna Beitrag anzeigen
    ... man sollte nur dabei im blick behalten, dass es sich um eine theorie handelt, die durchaus auch von wissenschaftlern angezweifelt wird.
    auch, wenn uns dies als unumstößliche, bewiesene, wissenschaftliche erkenntnis "verkauft" wird.
    Die quantenphysikalischen Modelle konnten auch noch nicht genau in Beziehung zur Relativitätstheorie gesetzt werden. Beide Sparten funktionieren scheinbar für sich ganz gut, aber es gibt noch immer ein oder mehrere "missing links" - nur sagen das die Wissenschaftler auch. Das Thema wird auch z.B. in der Scobel-Gesprächsrunde besprochen, die Videos habe ich vor ein paar Seiten eingestellt, ist aber insgesamt auch etwas länger, daher hatte vllt. auch nicht jeder die Muse sich das anzusehen.
    Zuletzt geändert von November; 23.04.2011, 11:52.

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  • 77Sunset
    antwortet
    Oh, ich merke gerade, dass ich mich wohl missverständlich ausgedrückt habe.

    Ich wollte sozusagen nur resümieren, was besagte Videos vermitteln. Das ist nicht meine Meinung.

    Meine Meinung dazu ist folgende: Die Quantenphysik ist Teil der Physik. Die Quantenphysik hat, wie jede neue Theorie natürlich „Gegner“ auf den Plan gerufen. Der Punkt ist aber, dass hier durch wissenschaftliche Experimente bestimmte Theorien der konservativen Physik widerlegt wurden. Das ist Fakt.

    Was mich irritiert – was aber auch wieder naheliegend ist – sind die Vermengung von Physik, Esoterik, Schöpfungsgeschichte, Gott. Naheliegend deshalb, da die Ergebnisse der Experimente so sehr abweichen, von dem was a) vorher in der konservativen Physik als gegeben „verkauft“ wurde und b) dadurch Spielraum für Interpretationen bieten. Das wiederum ist meiner Meinung nach auch einer der Gründe, warum die Quantenphysik gern bei Nichtphysikern als unseriös gilt.

    Wenn man sich aber mit der Quantenphysik wissenschaftlich beschäftigt im Sinne von Fragestellungen und Antworten geben durch Experimente und deren meßbare Ergebnisse, ist sie hochspannend. Sie könnte Antworten geben auf das, was wir uns die ganze Zeit fragen: Wer war zuerst da, die Henne oder das Ei?

    @Xydalona
    Das mit den Photonen habe ich so verstanden: Es wurde ein Photon gespalten. Beide Teile wurden gegensätzlich voneinander isoliert. Das ganze findet in einem Vakuum statt. Das heißt, da man meint, dass es durch dieses Vakuum ja keinen Träger gibt, der die beiden verbinden könnte, sollten sich die Photonen unabhängig voneinander verhalten. Dem Photon auf der einen Seite wurden zwei „Fluchtwege“ gegeben. Egal, für welchen Weg sich das Photon auch „entscheidet“, das andere Photon nimmt den gleichen Weg (nur eben auf seiner Seite) und das auch noch gleichzeitig. Das hat zur Annahme geführt, dass es so etwas wie Vakuum nicht gibt. Es gibt ein Feld, das immer da ist und als Träger fungiert.

    Durch Experimente fand man heraus, dass sich kleine Lichtteilchen anders verhalten als erwartet (Doppelspalt-Experiment).
    Zuletzt geändert von 77Sunset; 23.04.2011, 11:41. Grund: Wort vergessen

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  • Xydalona
    antwortet
    Dass zwei Photonen, die künstlich gemeinsam erzeugt werden, sich genau gleich verhalten, habe ich schon öfter gelesen. Was das wirklich bedeutet, und wie oft so etwas (zwei Photonen entstehen gleichzeitig aus der gleichen Quelle) in der Natur vorkommt, habe ich jedoch nirgends gefunden. Anscheinend geht es auch nur bei Protonen (also Lichtteilchen) und bei den anderen Elementarteilchen (aus denen sich die Atome schließlich aufbauen) nicht.

    Wenn der Urknall ein solcher Punkt gewesen sein sollte, an dem zwei oder mehr Photonen aus einer Quelle entsprungen sind, dann könnte das bestenfalls die Auswirkung haben, dass es eine Parallelwelt am anderen Ende des Universums geben könnte - also extrem weit weg von uns - so weit, dass wir niemals würden feststellen können, ob es sie gibt.

    Bei Gedanken dürfte das nicht gehen, schon gar nicht, weil die physikalischen Bestandteile der Gedanken verschiedener Leute sich ja in verschiedenen Köpfen, also unterschiedlichen Quellen, entwickeln.

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  • Briánna
    antwortet
    ... man sollte nur dabei im blick behalten, dass es sich um eine theorie handelt, die durchaus auch von wissenschaftlern angezweifelt wird.
    auch, wenn uns dies als unumstößliche, bewiesene, wissenschaftliche erkenntnis "verkauft" wird.
    und man sollte bei diesem video auch die eher simplen, rhetorischen mittel im auge behalten - massenkomptibel in 4 stunden zur lebens - und
    weltverbesserung...zudem wird gregg braden auch nicht völlig unkritisch gesehen:

    und ganz ehrlich: ich kann diesem offensichtlichen spiel mit gefühlen nicht lange zuhören.
    Zuletzt geändert von Briánna; 23.04.2011, 00:38.

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  • 77Sunset
    antwortet
    Ich habe mir jetzt einige Videos von denen, die du AOP verlinkt hast, angesehen – und noch ein paar mehr.

    Hier in Kurzform, was ich meine, verstanden zu haben:

    Es hat sich mittlerweile eine Wissenschaft etabliert (die in der westlichen Welt vor ca. 70 Jahren ihren Anfang nahm durch Max Planck), die sich Quantenphysik nennt. Diese für unsere westliche Welt neue Wissenschaft ist eigentlich das (jetzt messbar und beweisbar), was die Naturvölker lange vor uns gewusst haben. Uns war es eine zeitlang nicht mehr bewußt (wir wussten es wohl noch unbewusst), da bei uns das Wissen durch Umschreiben (Bibel) oder Vernichtung von wichtigen Werken verloren war.

    Wenn ich das richtig verstehe, ist es so, dass wir alle miteinander verbunden sind. Dadurch, dass das, was wir Universum nennen, am Anfang eine Art heißer Klumpen war, der sich ausdehnte und das dadurch entstandene „Nichts“ eben kein „Nichts“ ist, sondern ein Feld – ähnlich den Neuronen in unserem Gehirn -, das alles miteinander verbindet. Das, was auf der einen Seite passiert in dem Feld mit einem Atom z. B. passiert auch gleichzeitig mit dem Atom ganz am anderen Ende des Feldes. Da ja alles anfänglich miteinander verbunden war bzw. besser ausgedrückt: es wa alles eins. Und da wir ja auch aus nichts anderem bestehen als aus Atomen, ist es mit den Menschen genauso. Wir können also die Welt durch diese Form der Kommunikation verändern, ja sogar Realitäten erschaffen, da das ganze Universum auch in uns ist. Wir sind Muster dieser Welt des Universums.

    Das Zentrum um miteinander zu kommunizieren, ist die Sprache des Herzens, die Sprache der Gefühle, da wir diese Sprache alle verstehen auch wenn wir nicht die Sprache des anderen sprechen. Wenn wir also beten (was man auch einfach als gute Gedanken versenden bezeichnen kann) dann potenzieren sich die guten Gedanken (die ja bereits schon da sind), wenn es mehrere gleichzeitig tun, da wir ja alle miteinander verbunden sind. Wenn wir also diese Sprache des Herzens sprechen, dann geschieht auch das, was wir durch diese Sprache äußern.

    Man kann dieses „Feld“, durch das wir alle verbunden sind, diese Matrix des Bewusstseins also, mit Gott in Verbindung bringen. Man muss es aber nicht.


    Sehr interessant! Ich habe immer schon dieses Gefühl gehabt, dass eigentlich alles Wissen schon da war, in jedem von uns (Stichwort: die Natur hat ein Gedächtnis).
    Zuletzt geändert von 77Sunset; 22.04.2011, 23:29.

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  • ANGEL-OF-PEACE
    antwortet
    Zitat von November Beitrag anzeigen
    Ich habe auf die zweite Möglichkeit getippt (falls ich falsch liege, bitte berichtigen) und sage dazu, dass ich auch das als eine evolutionsbedingte Überlebensstrategie sehe und ich hatte schon die Vermutung, dass Du diese Art des Bewußtseins meinst - mein Posting von heute nachmittag bezog sich auch darauf. .....ist leider manchmal virtuell nicht so einfach, sich zu verständigen.......
    Du hast richtig getippt. Und stimmt, virtuell ist die Verständigung nicht immer so einfach.

    Gerade habe ich Dein Posting nochmal gelesen: Da Du "Gott" und "Bewusstsein" direkt nacheinander erwähnt hast - möchtest Du damit sagen, dass das eine das andere bedingt bzw. oder sogar ist? Reine Vermutung, habe mir das darunter gepostete Video noch immer nicht angesehen (dachte, dass es mit dem vorangestellten Satz zu tun hat)........
    Ich weiß nicht, ob das Bewusstsein Gott ist, könnte aber zum Teil Seele und zum Teil auch Gott sein. Okay, schaue ihn an, wenn Du magst. Ich fand das Video sehr interessant.

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  • November
    antwortet
    Zitat von Briánna Beitrag anzeigen
    denn die tötungstechniken innerhalb der eigenen art haben durchaus auch eine form der
    evolution durchlaufen. von der keule und dem kampf auge in auge um ein stück fleisch bis zur massenvernichtung aus materiellen gründen war's durchaus ein weiter weg.
    und man kann es bösartig formulieren - je verfeinerter und wirksamer die waffen wurden, desto mehr entwickelten sich auch überlebensstrategien mit. führt man es noch weiter - und das ist dan nwirklich erschreckend: je weiter sich tötungstechniken und überelbenstrategien entwickelten, desto weniger war der mensch von "göttlicher gnade" abhängig.
    und je weniger er sich von einer höheren macht abhängig fühlte, desto massiver verbreitete sich der mensch und unterwarf sich die natur....
    klar, man kann jetzt sagen, wir stehen an einem scheideweg. das ist wahrscheinlich sogar wirklich so. aber wissen wir's? oder entwickelt der mensch schlicht wieder neue techniken und
    strategien, um sich den - selbstgeschaffenen- gegebenheiten anzupassen? ....... ( ich weiß, dass das kein schöner gedanke ist. aber es wäre, so unschön es ist, die konsequente weiter-
    führung der menschlichen evolution.....)


    Dazu habe ich einen Auszug aus dem Buch abgetippt (mal wieder ) - es geht um die Red-Queen-Theorie (was das ist, geht aus dem Text hervor)........

    In Lewis Carrols Novelle "Alice hinter den Spiegeln", der weniger bekannten Fortsetzung von "Alice im Wunderland", trifft Alice auf die Rote Königin, eine Schachfigur von zweifelhaftem Charakter, die mit Hilfe dunkler Mächte ihr Reich regiert. Dort scheinen die Gesetze von Raum und Zeit außer Kraft gesetzt, denn als die Rote Königin Alice zu einem Wettrennen auffordert, kommen beide trotz heftigster Anstrengungen nicht voran. Die Rote Königin läuft wie der Teufel. Alice versucht es ihr gleichzutun, doch nichts um sie herum verändert die Position. "Ob vielleicht alles mit uns läuft?", fragt sich Alice verzweifelt, bevor sie keuchend ins Gras sinkt. "Naja", sagt sie zu der Roten Königin, die ebenfalls außer Atem angehalten hat, "in unserer Gegend kommt man im Allgemeinen woanders hin, wenn man so schnell und so lange läuft wie wir eben." Die Rote Königin schüttelt den Kopf: "Behäbige Gegend! Hierzulande musst du so schnell rennen, wie du kannst, wenn du am gleichen Fleck bleiben willst. Um woanders hinzukommen, muss man noch mindestens doppelt so schnell laufen."
    Die Red-Queen-Theorie beschreibt verblüffend einfach ein höheres Prinzip der Evolution: Wer stehen bleibt, hat verloren. Charles Darwin, der die evolutionären Prinzipien, Auslese und Anpassung, treffend beschrieb, hat diesen Aspekt immer vernachlässigt. Er ging davon aus, dass sie die Kräfteverhältnisse zwischen den Arten schließlich einpendeln würden. Tatsächlich sieht es ehet danach aus, als sei das viel zitierte Gleichgewicht der Natur reines Wunschdenken. Die Natur ist nie im Gleichgewicht. An allen Fronten tobt ein unerbittlicher Konkurrenzkampf. Ganz gleich, wie gut sich eine Spezies in ihrer ökologischen Nische anpasst, sie muss wachsam sein, denn auch ihre Feinde sind Anpassungskünstler. Im Gegenteil, wer Erfolg hat, muss erst recht um's Überleben fürchten, denn ständig nimmt die Zahl seiner Rivalen zu. Mit allen fiesen Tricks versucht man ihnen beizukommen. Folglich erringt niemand je einen entscheidenden Vorteil. Das gilt für den Kampf der Arten ebenso wie für den Wettlauf zwischen Evolution und natürlichen Randbedingungen. Leben wurde möglich, weil es auf die herrschenden Umstände reagierte, Schwarze Raucher besiedelte und sich schließlich davon löste. Als Nächstes lernte es, Sonnenlicht in Energie umzuwandeln. Bei der Gelegenheit veränderte es die Atmosphäre, sprich die Randbedingungen, woran es beinahe selbst zugrunde gegangen wäre, und die Evolution suchte wieder nach neuen Wegen.

    Einer ist solange im Vorteil, bis der andere gleichgezogen hat und zum Überholmanöver ansetzt. Allein die Mutationsfreudigkeit von Krankheitserregern zeigt, dass Medizin und Pharmazeutik im Rennen gegen die Rote Königin die ewigen Zweiten bleiben werden. Kein Lebewesen dieses Planeten kommt um die atemlose Hetze herum. Unterm Strich kann es froh sein, seinen Platz zu behalten.


    Zitat von ANGEL-OF-PEACE Beitrag anzeigen
    Das sehe ich anders, als die "Bewusstheit des Seins".
    Ich bin mir nicht sicher, ob ich den Satz richtig verstanden habe. Meinst Du, dass Du es auf andere Weise siehst als die "Bewusstheit des Seins"?
    Oder meinst Du, "dass sehe ich anders, nämlich als die Bewusstheit des Seins"?

    Ich habe auf die zweite Möglichkeit getippt (falls ich falsch liege, bitte berichtigen) und sage dazu, dass ich auch das als eine evolutionsbedingte Überlebensstrategie sehe und ich hatte schon die Vermutung, dass Du diese Art des Bewußtseins meinst - mein Posting von heute nachmittag bezog sich auch darauf. .....ist leider manchmal virtuell nicht so einfach, sich zu verständigen........



    Zitat von ANGEL-OF-PEACE Beitrag anzeigen
    Gott hat viele Namen und Bezeichnungen. Doch was ist das Phänomen Bewusstsein?
    Gerade habe ich Dein Posting nochmal gelesen: Da Du "Gott" und "Bewusstsein" direkt nacheinander erwähnt hast - möchtest Du damit sagen, dass das eine das andere bedingt bzw. oder sogar ist? Reine Vermutung, habe mir das darunter gepostete Video noch immer nicht angesehen (dachte, dass es mit dem vorangestellten Satz zu tun hat)........





    Zitat von Xydalona
    Der Gott, den ich (als gut und nur darum als anbetungswürdig) akzeptieren könnte, hat sich erst im Laufe der Evolutionsgeschichte entwickelt, vielleicht sogar nur aus Zufall. Das spielt aber keine Rolle, denn zumindest solange es Menschen gibt, wird (oder: würde) es auch diesen Gott geben; in diesem Sinne wäre Gott ewig. Und er ist nicht direkt fähig, etwas in der Welt zu beeinflussen (ist also nicht allmächtig), sondern nur das Denken der Menschen in die richtige Richtung mitzulenken.
    Vielleicht ist ja auch genau anders herum: Die Menschen lenken Gott durch ihr Denken bzw. er ist nur durch Gedanken existent. Dass letztendlich alles mit der Entstehung des Universums seinen Lauf genommen hat und alles irgendwie den gleichen Ursprung hat usw., daran zweifle ich nicht und ich zweifle nicht an einer Art "Essenz", diesen Begriff verwende ich (für mich, muß sich keiner anschließen und er ist mir auch erst vor kurzer Zeit eingefallen) lieber, als "Gott". Jedoch glaube ich nicht, dass diese Essenz etwas lenkt, schon gar nicht bewußt.

    Und eine Frage, die ich mir auch schon desöfteren gestellt habe, ist: Warum muß man diesen Gott oder die Essenz (wie auch immer) anbeten? Das "muß" steht rein rhetorisch da, natürlich "muß" das niemand - es ist ja kein Zwang das zu tun.

    Ein vager Gedanke ging mir dazu mal durch den Kopf, dass es (Gott, Anbetung und im weiteren Sinne auch Religionen) etwas damit zu tun haben könnte, dass Menschen gerne in gewissen Strukturen leben........
    Zuletzt geändert von November; 22.04.2011, 21:40.

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