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  • rip.michael
    antwortet
    .... das mit dem karatemeister ist mir auch neu. Ich hab nur irgendwann herausgefunden, dass Michael ein Bruce-Lee-fan war ... klar wurde nicht, ob er sich nur für dieses filmgenre interessierte oder auch selbst interesse an der ausübung des karatesports hatte.
    Ende OT

    With L.O.V.E. and respect
    Lg rip.michael

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  • November
    antwortet
    Zitat von ANGEL-OF-PEACE Beitrag anzeigen
    Und wer macht den Anfang? Botschafter der Liebe, meiner Meinung nach.
    Ja, sicher einer müßte den Anfang machen, aber ich glaube, dass dieser Gefahr läuft dabei drauf zu gehen, denn es wird kaum möglich sein, dass alle und jeder zur gleichen Zeit damit anfangen. Ich glaube wirklich, dass es wirklich nur funktionieren könnte, wie ich gestern abend schon geschrieben habe (ist aber nur meine Theorie dazu).



    Ich glaube, durch die Evolution, dass dem Menschen das Töten nicht mehr angeboren ist, um zu überleben. In diesem Punkt unterscheiden sich Mensch und Tier, finde ich. Tiere töten um zu überleben und dabei verschonen sie meistens ihre eigene Gattung. Auch wir (alle) sollten unsere eigene Gattung achten und respektieren.
    Diesen Punkt sehe ich anders. Dem Menschen ist das töten, um zu überleben noch immer angeboren, nur läuft es wesentlich abstrakter ab, als früher, denn es gibt Leute, die das für andere Leute erledigen und diese wiederum zahlen dann für die "Ware" oder die "Nahrung". Und gerade hierbei sind Menschen schlimmer bzw. "gieriger" als andere Lebewesen - denn diese töten eigentlich nur, wenn sie sich angegriffen fühlen und/oder um sich Nahrung zu beschaffen. Der Mensch hingegen tötet zusätzlich aus (Profit-)Gier. Und getötet wird doch noch immer - auch Menschen töten Menschen, um sich Vorteile zu sichern. Oder was ist mit Notwehrsituationen, da kommen angeborene Instinkte, Reaktionsweisen zum tragen?



    Du findest, dass man sich wehrlos und angreifbar macht in der bedingungslosen Liebe. Das kann ich nicht bestätigen.
    Ein Beispiel: Ein Karate-Meister (der auch Michael war), darf niemals angreifen, er darf sich aber sehr wohl verteidigen, um sein eigenes Leben zu schützen, wenn er angegriffen wird.
    .......genau das sehe ich auch wieder anders. Würde derjenige bedingungslos lieben, dürfte er auch dann nicht mit Verteidigung reagieren, denn das führt wiederum in vielen Fällen zum Kampf. Nein, ich denke, er müßte stattdessen vielleicht sogar nachgeben (und auch das kann wiederum eine Kampftaktik sein). Und um sich verteidigen können, kann derjenige - meiner Meinung nach - nicht ohne Bedingungen sein, denn anhand derer kann er sein Gegenüber/den Angreifer versuchen einzuschätzen.



    Für mich ist in der bedingungslosen Liebe sowohl "Achtung" als auch "Respekt" und "Toleranz" enthalten.
    Diese drei Begriffe gefallen mir gut und ich finde sie passender als "bedingungslose Liebe".



    @rip.michael: Ich finde Deinen Beitrag nicht unausgegoren und er passt gut ins Thema.


    P.S.: @Angel-of-Peace: Wo steht das denn, dass Michael Karatemeister war? .......das wußte ich noch gar nicht.
    Zuletzt geändert von November; 19.04.2011, 09:53.

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  • ANGEL-OF-PEACE
    antwortet
    @November, nein, Du hast Dich nicht wirr ausgedrückt. Immerhin sagst Du auch selbst, dass es eine schöne Vorstellung wäre, wenn alle so handeln würden. Da stimme ich Dir absolut zu.

    Bedingungslose Liebe setzt voraus, dass absolut jeder ausnahmslos danach handelt und lebt.
    Und wer macht den Anfang? Botschafter der Liebe, meiner Meinung nach.

    Ich glaube, durch die Evolution, dass dem Menschen das Töten nicht mehr angeboren ist, um zu überleben. In diesem Punkt unterscheiden sich Mensch und Tier, finde ich. Tiere töten um zu überleben und dabei verschonen sie meistens ihre eigene Gattung. Auch wir (alle) sollten unsere eigene Gattung achten und respektieren.

    Du findest, dass man sich wehrlos und angreifbar macht in der bedingungslosen Liebe. Das kann ich nicht bestätigen.
    Ein Beispiel: Ein Karate-Meister (der auch Michael war), darf niemals angreifen, er darf sich aber sehr wohl verteidigen, um sein eigenes Leben zu schützen, wenn er angegriffen wird.

    Für mich ist in der bedingungslosen Liebe sowohl "Achtung" als auch "Respekt" und "Toleranz" enthalten.

    Was gewiss ist, wir können die Vergangenheit nicht ändern. Im Jetzt können wir "Grundsteine" für eine bessere Zukunft legen. Nichts anderes tat Michael z. B. mit "Heal the World" - denn, "We are the World". Michael ist nicht mehr, seine Botschaft bleibt. Die Evolution ist eine kontinuierliche Entwicklung.

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  • rip.michael
    antwortet
    ... bedingungslose liebe? Ich denke, sie kann nur funktionieren, wenn sie auch 'verzeihen' und 'bereuen' im gepäck hat.
    Vielleicht gehört auch der punkt dazu, dass 'enttäuscht sein' durch das hochhalten einer erwartungshaltung (ist ja auch eine bedingung) ausgeschaltet wird.
    Und - ganz wichtig - dem hass kein raum gewährt wird. Wut ist eine andere hausnummer, sie muss aber nicht unbedingt schädlich sein. Weder für einen selbst, indem sie mich dazu bringt, nach der wut nochmal alles auf null zu stellen und den dingen einen neue chance gibt - noch für andere. Hass geht eher in die andere destruktive richtung und ist ganz sicher auch für den kontrahenten schädlich.
    'tschuldigung, wenn ich mit meinen unausgegorenen gedanken so reinrausche und noch mal 'tschuldigung, denn ich hab alles vorausgegangene nur bruchstückhaft gelesen und die inhalte nicht voll auf'm schirm.

    With L.O.V.E. and respect
    Lg rip.michael

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  • November
    antwortet
    Zitat von ANGEL-OF-PEACE Beitrag anzeigen
    Ich definiere die bedingungslose Liebe so: Ich bin erstmal offen für jeden Menschen und liebe ihn als Mitgeschöpf ohne Erwartungen.

    Natürlich können wir in der jetzigen Zeit nie wissen wie ein anderer tickt, deshalb müssen wir immer wachsam bleiben. Wenn mir ein anderer grundlos Schaden zufügt, muss ich ihn nicht lieben, aber auch nicht hassen, er wird mir einfach gleichgültig. Es kommt natürlich auch auf den Schaden an, ob reparabel oder irreparabel. Man wird gezwungen zu differenzieren. Ich denke, dass jeder Mensch austicken kann, wenn der zugefügte Schaden irreparabel und unverzeihlich ist, wie z. B. bei Mord an einem Nahestehenden.

    Wenn aber ein jeder Mensch in der bedingungslosen Liebe leben würde (Zukunftsvision), würden solche Situationen erst gar nicht entstehen. Darum wünscht man sich ja, dass alle Menschen in der bedingungslosen Liebe lernen zu leben. Wie lässt sich Gewalt anders ausmerzen? Ein anderes Rezept als "Liebe" kenne ich nicht. Versteht Ihr was ich meine?

    LG
    Ja, ich denke, ich weiß, was Du meinst. Allerdings würde ich (für mich) wieder eher den Begriff "Achtung" verwenden. Das mit der Liebe und dazu noch der bedingungslosen, klingt mir immer ein wenig zu hochgegriffen (ist nicht auf Dich bezogen, meine ich ganz allgemein). Insgesamt ist das eine schöne Vorstellung, wenn alle so handeln würden - ich denke nur, dass das so nicht eintritt. Man kann schon froh sein, wenn das mit der Achtung im großen Rahmen funktionieren würde.

    Auch hatte ich noch den Gedanken - denn Du beziehst Dich ja auf eine schon existente Menschheit, die dann die (bedingungslose) Liebe praktiziert - dass die Menscheit dann schon existieren müßte (was sie ja auch tut), denn wenn es immer schon so gewesen wäre, gäbe es uns nicht. Mit der bedingungslosen Liebe - so scheint es mir - ist man doch ziemlich wehrlos und angreifbar. Einmal im Hinblick auf die Evolution (eine Spezies muß sich schließlich durchsetzen und behaupten) und auch für die bereits existente Menschheit (bevor alle das gleiche praktizieren) gibt es mit einer bedingunglosen Liebe keine Regeln (=Bedingungen) für den Umgang untereinander. Und Du schreibst ja auch, man muß wachsam bleiben (gut, das ist von Dir für den Jetzt-Zustand definiert, wo es eben nicht von allen umgesetzt wird).

    Bedingungslose Liebe setzt voraus, dass absolut jeder ausnahmslos danach handelt und lebt.

    Auch könnte man noch die Frage stellen, wieso der Mensch noch weitere Emotionen im Spektrum hat......ich glaube, wenn diese nicht notwendig wären, dann wären sie längst "wegevolutioniert" worden.........und das sind sie nicht, da die Menschen sie in erster Linie für's Überleben brauch(t)en........eine bedingunslose Liebe würde vermutlich sogar - zusätzlich zu dem, was ich im letzten Absatz schon geschrieben habe - voraussetzen, dass sie auch schon immer hätte da sein müssen.......

    Verstehst Du, versteht ihr mich oder habe ich mich wirr ausgedrückt? .......diese Gedanken schwirrten mir zu dem Thema durch den Kopf........
    Zuletzt geändert von November; 18.04.2011, 23:04.

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  • ANGEL-OF-PEACE
    antwortet
    Ich definiere die bedingungslose Liebe so: Ich bin erstmal offen für jeden Menschen und liebe ihn als Mitgeschöpf ohne Erwartungen.

    Natürlich können wir in der jetzigen Zeit nie wissen wie ein anderer tickt, deshalb müssen wir immer wachsam bleiben. Wenn mir ein anderer grundlos Schaden zufügt, muss ich ihn nicht lieben, aber auch nicht hassen, er wird mir einfach gleichgültig. Es kommt natürlich auch auf den Schaden an, ob reparabel oder irreparabel. Man wird gezwungen zu differenzieren. Ich denke, dass jeder Mensch austicken kann, wenn der zugefügte Schaden irreparabel und unverzeihlich ist, wie z. B. bei Mord an einem Nahestehenden.

    Wenn aber ein jeder Mensch in der bedingungslosen Liebe leben würde (Zukunftsvision), würden solche Situationen erst gar nicht entstehen. Darum wünscht man sich ja, dass alle Menschen in der bedingungslosen Liebe lernen zu leben. Wie lässt sich Gewalt anders ausmerzen? Ein anderes Rezept als "Liebe" kenne ich nicht. Versteht Ihr was ich meine?

    LG

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  • November
    antwortet
    Ja genau, mir kam damals auch Sneddon in den Sinn und ich dachte und denke auch, dass es MJ bei ihm und einigen anderen Leuten sicher nicht gelungen ist, sie zu lieben. Egal ob er sich nun darum bemüht hat oder nicht, denn ich kann mir auch vorstellen, dass er (MJ) sich bei solchen "Extremfällen" gar nicht darum bemüht hat oder darum bemühen wollte. Ich kann es ihm auch nicht verdenken.

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  • November
    antwortet
    Zitat von ANGEL-OF-PEACE Beitrag anzeigen
    Hä? Was hat bitte das eine mit dem anderen zu tun? Wenn ich bedingungslos liebe muss das nicht zwangsläufig bedeuten, dass ich mir alles gefallen lassen muss von allen Übeltätern, die mir begegnen. Die Frage ist doch eher, was veranlasst ein anderer mich grundlos zu drangsalieren und zu quälen? (Um beim Beispiel von Xydalona zu bleiben.)
    .......okay, dazu muß ich etwas ausholen, denn mich hat das mit der bedingungslosen Liebe seitdem immer mal wieder beschäftigt: Es ging hier im Forum in einer Diskussion mal darum, dass z.B. MJ alle Menschen bedingungslos geliebt habe. Das erschien und erscheint mir nicht plausibel - weder im Bezug auf MJ noch auf alle anderen Menschen, denn ich denke niemand tut das in dieser Form.

    Darüber habe ich dann mit einem User per PN weiterdiskutiert und dieser erklärte es so, dass - es geht weiter anhand dem Beispiel von MJ - dieser gesagt hat, er liebe alle Menschen, jedoch nicht das Böse in ihnen.
    Und exakt an diesem Punkt "nicht aber das Böse" liegt für mich die Bedingung, die MJ da stellt. Der User erklärte dann weiter, dass man sich das so vorstellen müsse, dass das Böse (gedanklich) wie die Schale eines Eis abgepellt wird und dann sei das Böse quasi weg bzw. entfernt worden. Mir erscheint das jedoch nach wie vor nicht plausibel, denn die abgepellte Schale stellt (nach meiner Sicht) die Bedingung dar. Somit zweifle ich die "bedingunslose Liebe" sehr stark an. Bei MJ und auch bei jedem anderen Menschen.

    .......und aufgrund Deines letzten Beitrages kam mir das wieder in den Kopf.......manchmal habe ich Gedankensprünge.......passiert mir manchmal, aber ich hoffe, Du kannst jetzt nachvollziehen, wie ich darauf kam und was ich damit meinte?
    Zuletzt geändert von November; 18.04.2011, 00:05.

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  • ANGEL-OF-PEACE
    antwortet
    Zitat von November Beitrag anzeigen
    ......das entspricht meiner Theorie, dass es keine "bedingungslose Liebe" gibt, wie ich so oft gelesen habe. Es gibt sie nicht, ich denke es ist eine Illusion. Wahrscheinlich wolltest Du auf sowas gar nicht hinaus, aber dass sprudelte mir gerade durch den Kopf. Was denkt ihr dazu?
    Hä? Was hat bitte das eine mit dem anderen zu tun? Wenn ich bedingungslos liebe muss das nicht zwangsläufig bedeuten, dass ich mir alles gefallen lassen muss von allen Übeltätern, die mir begegnen. Die Frage ist doch eher, was veranlasst ein anderer mich grundlos zu drangsalieren und zu quälen? (Um beim Beispiel von Xydalona zu bleiben.)

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  • November
    antwortet
    Zitat von ANGEL-OF-PEACE Beitrag anzeigen
    Wenn mich jemand bei jeder Gelegenheit quält und drangsaliert, wie Du schilderst, muss ich mich keineswegs verpflichtet fühlen, ihn zu lieben. Derjenige ist mir dann schlicht und einfach "gleichgültig".
    ......das entspricht meiner Theorie, dass es keine "bedingungslose Liebe" gibt, wie ich so oft gelesen habe. Es gibt sie nicht, ich denke es ist eine Illusion. Wahrscheinlich wolltest Du auf sowas gar nicht hinaus, aber dass sprudelte mir gerade durch den Kopf. Was denkt ihr dazu?



    Zitat von ANGEL-OF-PEACE Beitrag anzeigen
    Den Leuten wurde und wird teilweise auch heute noch etwas vorgemacht, um ein bestimmtes Ergebnis zu bezwecken. Diese Handlungsweise kann ich persönlich gar nicht mit "Liebe" assozieren, eher mit Profit oder Machtausübung.
    Da stimm' ich Dir zu. Wahrscheinlich könnte man es so formulieren, dass diese Handlungsweisen unter dem Deckmantel der Liebe begangen werden.......sie haben nichts damit zu tun, aber man nimmt es als Vorwand oder auch um manches zu relativieren oder schönzureden.
    Zuletzt geändert von November; 17.04.2011, 21:03.

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  • ANGEL-OF-PEACE
    antwortet
    Zitat von Xydalona
    Aber wenn ich an jemanden denke, der mich bei jeder Gelegenheit quält und drangsaliert, muss ich mich nicht moralisch verpflichtet fühlen, ihn deswegen oder trotzdem auch noch zu lieben. Wozu ich mich dann aber durchringen kann (und was ich auch von anderen Leuten erwarten könnte) ist, diese Person trotzdem anständig zu behandeln.
    Wenn mich jemand bei jeder Gelegenheit quält und drangsaliert, wie Du schilderst, muss ich mich keineswegs verpflichtet fühlen, ihn zu lieben. Derjenige ist mir dann schlicht und einfach "gleichgültig".

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  • ANGEL-OF-PEACE
    antwortet
    Zitat von November Beitrag anzeigen
    Vielleicht liegt es nicht an dem Wort "Liebe" das Schindluder damit betrieben wurde, sondern daran, dass man den Leuten vormachte, im Rahmen von etwas Gutem zu handeln. Mit einem guten Ziel - und dafür eignet sich zum Beispiel dieser Begriff ("Liebe") sehr gut.
    Den Leuten wurde und wird teilweise auch heute noch etwas vorgemacht, um ein bestimmtes Ergebnis zu bezwecken. Diese Handlungsweise kann ich persönlich gar nicht mit "Liebe" assozieren, eher mit Profit oder Machtausübung.

    Zitat von November Beitrag anzeigen
    Es geht um Machtdemonstration (da stimme ich Dir zu) und ich würde noch hinzufügen, dass es - besonders bei den Religionen - noch um Machtausweitung ging oder geht. Und das dann unter Machtmissbrauch. .......zum Beispiel auf die Glaubenskriege bezogen.
    Stimme ich Dir auch zu. Glaubenskriege sind vollkommen überflüssig, meiner Meinung nach.

    Zitat von November Beitrag anzeigen
    Allerdings gab/gibt es Probleme die darüber hinaus gehen und leider nicht oder nicht nur mit Missverständnissen zu tun haben (sehe ich so, weil man sich da zum Teil schon die Finger wund geschrieben hat mit Erklärungsversuchen etc.).
    Vielleicht spielt die Trauer auch eine wichtige Rolle. Jeder geht damit anders um.


    Zitat von November Beitrag anzeigen
    .......ja, aber wenn die Liebe zu etwas nicht ist, dann ist sie nicht - ist es verständlich, was ich meine? Wenn man etwas nicht liebt, so kann man es aber immer noch achten......vllt. dachte Xydalona auch an etwas in dieser Richtung (?)........jedenfalls sind das meine Gedanken dazu. Und wenn immer soviel von "Liebe" geschrieben wird, dann wirkt es auf mich oftmals künstlich und mittlerweile schon sehr abgenutzt. Ich denke, dass viele Glaubensrichtungen diesen Begriff nutzen, da er bei den Leuten gut ankommt und sich gut anhört. Es erscheint mir jedoch oft nur wie eine Hülle und unecht. Ich denke, dass etwas abgestuftere Worte/Sichtweisen wie z.B. "Achtung" echter und ehrlicher sind. Das ist aber nur meine Meinung und ich will sie Dir nicht aufdrücken, Angel-of-Peace.
    Ich verstehe was Du meinst. Wenn mir ein Gericht nicht schmeckt, kann mir ein anderer das Gericht noch so himmlisch beschreiben wie er will, es wird mir trotzdem nicht schmecken. Das ist aber für mich kein Grund, diesen Menschen nicht zu mögen.

    Grundsätzlich denke ich, dass jeder Mensch liebesfähig ist. Nicht das Wort "Liebe" ist abgenutzt, sondern die Weise wie man mit ihr umgeht. Das ist zumindest meine Meinung, November.

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  • Xydalona
    antwortet
    Zitat von November Beitrag anzeigen
    wenn die Liebe zu etwas nicht ist, dann ist sie nicht - ist es verständlich, was ich meine? Wenn man etwas nicht liebt, so kann man es aber immer noch achten......vllt. dachte Xydalona auch an etwas in dieser Richtung (?)........jedenfalls sind das meine Gedanken dazu. Und wenn immer soviel von "Liebe" geschrieben wird, dann wirkt es auf mich oftmals künstlich und mittlerweile schon sehr abgenutzt. Ich denke, dass viele Glaubensrichtungen diesen Begriff nutzen, da er bei den Leuten gut ankommt und sich gut anhört. Es erscheint mir jedoch oft nur wie eine Hülle und unecht. Ich denke, dass etwas abgestuftere Worte/Sichtweisen wie z.B. "Achtung" echter und ehrlicher sind.
    Ja, genauso habe ich es gemeint.
    Zuletzt geändert von Xydalona; 07.11.2012, 13:14.

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  • November
    antwortet
    Zitat von ANGEL-OF-PEACE Beitrag anzeigen
    Moment mal, da kann das Wort Liebe nichts dafür.
    Ich bin der Auffassung, dass im Namen der Kirche bzw. "Gottes" oder "Allah" usw. Schindluder getrieben wurde. Da können auch die Liebes-Botschafter nichts dafür.
    Vielleicht liegt es nicht an dem Wort "Liebe" das Schindluder damit betrieben wurde, sondern daran, dass man den Leuten vormachte, im Rahmen von etwas Gutem zu handeln. Mit einem guten Ziel - und dafür eignet sich zum Beispiel dieser Begriff ("Liebe") sehr gut.



    In den USA wird noch die Todesstrafe praktiziert. Und das hat nichts mit Religionen zut tun. Nach meinem Verständnis der Dinge begibt sich eine Weltmacht auf die gleiche oder noch schlimmere Stufe eines Mörders, der vielleicht nur einmal mordert, manchmal sogar versehentlich. Es geht dabei um Macht-Demonstration. So auch zu seiner Zeit die Hexenverbrennungen usw.
    Es geht um Machtdemonstration (da stimme ich Dir zu) und ich würde noch hinzufügen, dass es - besonders bei den Religionen - noch um Machtausweitung ging oder geht. Und das dann unter Machtmissbrauch. .......zum Beispiel auf die Glaubenskriege bezogen.



    Im kleineren Rahmen wie in MJ-Foren, denke ich, dass es sehr oft zu Missverständnissen kommt. Leider hat nicht immer jeder die Zeit und/oder auch die Muse sich umfassend zu erklären. Buchstaben haben keine Mimik und auch die Smilies können falsch interpretiert werden. Mancher mag seine persönliche Probleme haben. Es kommt dazu, dass die Menschen/Fans unterschiedlich alt sind und verschiedene Interessen verfolgen.
    Da gebe ich Dir Recht, das kommt oft vor, läßt sich aber meistens klären. Und wenn man einen User mit der Zeit ein bißchen "kennt", dann kann man auch schon besser einordnen, wie der- oder diejenige es meint. Allerdings gab/gibt es Probleme die darüber hinaus gehen und leider nicht oder nicht nur mit Missverständnissen zu tun haben (sehe ich so, weil man sich da zum Teil schon die Finger wund geschrieben hat mit Erklärungsversuchen etc.).



    In unserem System gibt es Herrscher und Diener. Die Herrscher befehlen "Achtung" und die Diener befolgen (brav und unterwürfig natürlich ). Sorry, darin kann ich keine Gleichwertigkeit erkennen.
    Die "Liebe" kann man nicht befehlen. Liebe ist.
    .......ja, aber wenn die Liebe zu etwas nicht ist, dann ist sie nicht - ist es verständlich, was ich meine? Wenn man etwas nicht liebt, so kann man es aber immer noch achten......vllt. dachte Xydalona auch an etwas in dieser Richtung (?)........jedenfalls sind das meine Gedanken dazu. Und wenn immer soviel von "Liebe" geschrieben wird, dann wirkt es auf mich oftmals künstlich und mittlerweile schon sehr abgenutzt. Ich denke, dass viele Glaubensrichtungen diesen Begriff nutzen, da er bei den Leuten gut ankommt und sich gut anhört. Es erscheint mir jedoch oft nur wie eine Hülle und unecht. Ich denke, dass etwas abgestuftere Worte/Sichtweisen wie z.B. "Achtung" echter und ehrlicher sind. Das ist aber nur meine Meinung und ich will sie Dir nicht aufdrücken, Angel-of-Peace.
    Zuletzt geändert von November; 17.04.2011, 19:24.

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  • ANGEL-OF-PEACE
    antwortet
    Zitat von Xydalona Beitrag anzeigen
    Im Namen des Wortes "Liebe", gerade auch der Nächstenliebe, wird seit Jahrhunderten Schindluder getrieben. Man muss sich dazu nur die Geschichte des Christentums ansehen, wo ausgerechnet im Namen eines Mannes, der Liebe gepredigt hatte, andere Völker durch Krieg "bekehrt" oder Leute mit abweichender Meinung hingerichtet wurden. Im kleineren Rahmen sieht man es auch gerade in den Michael-Jackson-Foren, wo übereinander hergezogen wird, obwohl doch alle Parteien sagen/glauben/annehmen, dass sie Fans von einem Mann sind, der ebenfalls Liebe predigte. Aber es ist ja immer die anderen, die das nicht verstanden haben!

    Da gefällt mir das Wort "Achtung" schon besser, denn es ist neutraler und beinhaltet Toleranz, verlangt also, den anderen auch dann als gleichberechtigten Mitmenschen zu achten, wenn er nicht so lebt, wie wir es gern hätten. Und: Liebe kann man nicht befehlen. Achtung dagegen schon.
    Moment mal, da kann das Wort Liebe nichts dafür.
    Ich bin der Auffassung, dass im Namen der Kirche bzw. "Gottes" oder "Allah" usw. Schindluder getrieben wurde. Da können auch die Liebes-Botschafter nichts dafür.

    In den USA wird noch die Todesstrafe praktiziert. Und das hat nichts mit Religionen zut tun. Nach meinem Verständnis der Dinge begibt sich eine Weltmacht auf die gleiche oder noch schlimmere Stufe eines Mörders, der vielleicht nur einmal mordert, manchmal sogar versehentlich. Es geht dabei um Macht-Demonstration. So auch zu seiner Zeit die Hexenverbrennungen usw.

    Im kleineren Rahmen wie in MJ-Foren, denke ich, dass es sehr oft zu Missverständnissen kommt. Leider hat nicht immer jeder die Zeit und/oder auch die Muse sich umfassend zu erklären. Buchstaben haben keine Mimik und auch die Smilies können falsch interpretiert werden. Mancher mag seine persönliche Probleme haben. Es kommt dazu, dass die Menschen/Fans unterschiedlich alt sind und verschiedene Interessen verfolgen.

    In unserem System gibt es Herrscher und Diener. Die Herrscher befehlen "Achtung" und die Diener befolgen (brav und unterwürfig natürlich ). Sorry, darin kann ich keine Gleichwertigkeit erkennen.

    Die "Liebe" kann man nicht befehlen. Liebe ist.

    LG

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