Warum bekommt ein älterer Patient ein Spenderorgan, während ein Kind möglicherweise sterben muss? Es gibt natürlich Wartelisten, je jünger der Patient und je weiter die Krankheit fortgeschritten, um so weiter vorn landet er auf dieser Liste. Nun haben wir gelernt, dass Spender in Deutschland rar sind. Gibt es also einen Spender müssen Patient und er doch übereinstimmen, das passiert leider nicht immer, also bekommt derjenige das Organ, wo es halt passt.
Das ist doch keine Mafia, zumindest nicht in Mitteleuropa. Hier werden Laborparameter verglichen, Nutzen/Risikofaktor abgewogen usw.
Warum Medikamente teuer sind und insbesondere in Deutschland so teuer sind, muss mit Vertretern der Pharmaindustrie abgeklärt werden

Hazel
T'schuldigung, Nachtrag
Der Grund für die Ängste einiger hier davor einer Organspende zuzustimmen basiert meiner bescheidenen Meinung nach nicht auf philosophischen Gedankenspielen oder gar geisteswissenschaftlichen Überlegungen (dat versteh ich immer noch nicht, Geisteswissenschaften kann ja nun alles sein, was nicht naturwissenschaftlich ist)
Vielmehr ist es die quälende Angst davor, dass man den Schalter vorzeitig umgelegt bekommt, nur weil es jemand anderes nun rein subjektiv betrachtet dringender benötigt. Die Angst davor, dass wenn ich erstmal was unterschrieben habe, sich niemand mehr um meine eigenen Bedürfnisse kümmert, dass Schmerz des Spenders in Kauf genommen wird, dass man zu einem Zulieferer wird. Dem ist nicht so! Es ist auch typisch, dass ausgerechnet Deutschland das Land ist, mit den wenigsten potentiellen Spendern. Der Deutsche hat immer Angst vor dem Kleingedruckten ;-)
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